SG Bronnzell II – KSV Niesig 2:3 (1:2) [30. Spieltag]

Am letzten Spieltag der Saison ging es für den KSV Niesig nach Bronnzell. Nach dem 5:1 Erfolg vor einer Woche zu Hause gegen Bachrain hieß es nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren und 90 Minuten Gas geben. Für beide Teams ging es um nichts mehr da beide ihre Platzierungen bereits fest haben. Personell sah es beim KSV so aus. Es fehlten Vogt, Vey, Bech und Rudolf. Die Partie begann bei sehr heißen und sonnigen Wetter und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams versuchten dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Der Gastgeber versuchte es mit schnellen Ballgewinnen, schnelles Umschaltspiel und langen Bällen in die Spitze. Die Niesiger Jungs wollten das Spiel dominieren mit viel Ballbesitz und Angriffe über die Außenbahnen. Lange Bälle waren so gut wie nie eine Lösung. Man sah in der Anfangsphase das Baldauf und Laibach ohne großen Druck das Spiel aufbauen konnten und die Bronnzeller erst in der eigenen Hälfte draufgingen. Der KSV Niesig hatte die ersten guten Möglichkeiten durch Broschke, Waldmann und Fischer der heute auf der Zehn spielte. Leider fehlten immer nur Zentimeter. Bronnzell war vor dem Niesiger Kasten so gut wie nie zu sehen da die langen Bälle nie gut gespielt wurden und keinen Abnehmer fanden. In der 21. Minute aber die überraschende Führung für den Gastgeber. Der erste lange Ball der mal einen Abnehmer fand war sofort von Erfolg geprägt. Allerdings stand Torschütze Jens Wiegand knapp im Abseits. Also ein irregulärer Treffer. Aber so ein Schiedsrichter kann auch nicht immer alles richtig sehen. Der KSV zeigte sich unbeeindruckt und spielte ruhig und kontrolliert weiter. Dies sollte sich bezahlt machen. In Minute 37 die Antwort der Gäste. Nach einer Ecke war Chaos im Strafraum der Viktoria. Sebastian Kühne reagierte am schnellsten und hämmerte den Ball mit dem Vollspann aus knapp fünf Metern rechts unten in die Maschinen zum verdienten 1:1 Ausgleich. Alles war wieder offen. Der KSV Niesig war jetzt oben auf und drängte auf die Führung vor der Pause. Man erarbeitete sich mehrere gute Chancen und spielte sehenswerte Angriffe heraus. Quasi mit dem Pausenpfiff die 2:1 Führung für die Niesiger. Der neue Zehner Timm Fischer markierte mit einem wunderschönen Schuss den Treffer und die Partie war gedreht. Kurz darauf war Halbzeitpause und die Gäste waren verdient in Front da sie einfach mehr investierten bis dahin. Trainer Hondo Nuspahic war zufrieden mit der Vorstellung seiner Jungs bei diesen sehr heißen Temperaturen. Bewegung, Willen und Einstellung stimmten. Er gab seinen Mannen mit auf den Weg in Durchgang zwei jetzt weiter so ruhig und dominant hinten raus zu spielen und in die Lücken zu stoßen die sich ergeben werden. Er wechselte auch in der Pause und brachte Kreiter für Neu. Die zweiten 45 Minuten begangen und leider konnte der KSV nicht mehr an die Leistung von Halbzeit eins anknüpfen. Sie boten dem Gegner zu viel Räume an und war nicht eng genug an den Gegenspielern. Dies nutzte die Reserve der Bronnzeller, gespickt mit ein paar Jungs aus der ersten Mannschaft, und kamen zu mehreren Großchancen. In höchster Not musste da Niesigs Torwart Schöbeck mehrfach parieren und seine Vorderleute im Spiel halten. In Minute 62 war er aber dann geschlagen. Tim Weber sorgte mit einem schönen Fernschuss aus gut 20 Metern für den 2:2 Ausgleich. Da sah Niesigs Torwart allerdings nicht ganz so gut aus da der Ball doch relativ mittig auf den Kasten flog. Die Zuschauer bekamen also am letzten Spieltag einiges geboten und reichlich Tore sowie Spannung. Der Gastgeber war mittlerweile die bessere Mannschaft und hatte eine Hand voll Hochkaräter. Im zweiten Drittel des Spiels hätten sie sich auf die Siegerstraße bringen können doch man vergab teilweise kläglich. Mehrfach war man allein auf weiter Flur und durch und schoss mitten auf den Torwart oder neben das Tor. In dieser Phase der Partie war die taktische Ausrichtung und die Abwehrarbeit des KSV Niesig die reinste Katastrophe. Nuspahic reagierte und brachte Eberlein und Ikome für die platt wirkenden Laibach und Kühne. Und ab der 70. Minute bekam man wieder etwas mehr Kontrolle ins eigene Spiel und hatte selbst Torchancen. Man merkte deutlich das Tobias Eberlein auf dem Platz stand. Er dirigierte und steuerte Offensive und Defensive und sorgte für Ordnung in allen Mannschaftsteilen. Und kurz nach seiner Einwechselung markierte er auch noch den 3:2 Führungstreffer für die Niesiger Jungs. Klasse Vorstellung des ehemaligen Sachsenliga Spieler. Es ging in die Schlussphase und man merkte das bei den Gästen so langsam die Körner fehlten und man stand mehr oder weniger nur noch hinten drin und wollte diesen Sieg über die Zeit retten. Bronnzell warf nochmal alles nach vorne und wollte wenigstens einen Zähler zum Saisonabschluss. Doch irgendwie wollte die Pille nicht über die Linie und der KSV hatte mächtig Glück an diesem Nachmittag. Mehrfach rettete Pfosten oder Latte für die bereits geschlagene Hintermannschaft. Und tatsächlich blieb es bei diesem 3:2 für den KSV Niesig und man war sichtlich platt und erleichtert über diesen Erfolg trotz eher mäßiger Leistung. Beide Teams tranken zusammen noch ein Bier zusammen nach dem Spiel und waren sichtlich froh über die bevorstehende Sommerpause. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls an diesem Sonntag und kam im Derby beim FV Horas mit 3:10 unter die Räder. Man hielt in Durchgang eins noch sehr gut mit doch in Halbzeit zwei ging man regelrecht unter. Man hatte aber auch keinen echten Torwart und jeder bekam seine Einsatzzeit sodass einige Abstimmungsfehler das Spiel prägten. Nichtsdestotrotz war die Freude über den geschafften Klassenerhalt viel größer als die Enttäuschung über diese Pleite. Die Treffer für die Niesiger erzielten Ikome (2) und Roth. Wie auch die erste Mannschaft war man froh das erst mal Pause ist und man in den wohlverdienten Urlaub fahren konnte. Die gesamte Fußball Seniorenabteilung bedankt sich bei allen Fans, Unterstützern, Sponsoren, Vorstand  und Mitgliedern für die tolle und erfolgreiche Saison 2017/2018. Man wünscht und erhofft sich ein mindestens genauso tolles und erfolgreiches Fußballjahr 2018/2019 und würde sich über zahlreichen und tatkräftigen Support wie immer sehr sehr freuen! Bis bald!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Fischer, C. Günther, M. Günther, Neu (46. Kreiter) – Laibach (65. Laibach), Baldauf, Schlereth, Waldmann, Kühne (55. Ikome) – Broschke;

Tore: 1:0 Jens Wiegand (21.), 1:1 Sebastian Kühne (37.), 1:2 Timm Fischer (45.), 2:2 Tim Weber (62.), 2:3 Tobias Eberlein (73.)

Zuschauer: 45;

FV Horas II – KSV Niesig II 10:3 (4:2)

Aufstellung: Brehler – Kreiter, Schwarz, Bouri (36. Dehler), Licht (69. D. Schultheis) – Kilian, Kremer, Ikome, Kingue – Pabst, Göller (29. Roth);

Tore: 1:0 Markus Wilde (5.), 2:0 Andre Winter (8.), 3:0 Andre Winter (12.), 3:1 Markus Ikome (20.), 3:2 Marius Ikome (25.), 4:2 Michael Finke (37.), 5:2 Markus Wilde (45.), 5:3 Ingo Roth (46.), 6:3 Andre Winter (50.), 7:3 Andre Winter (52.), 8:3 Markus Wilde (57.), 9:3 Markus Keller (68.), 10:3 Marcel Heinicke (75., Handelfmeter)

Zuschauer: 150.

KSV Niesig – TSV Bachrain II 5:1 (2:1) [29. Spieltag]

Am vorletzten Spieltag hatte der KSV Niesig die Reserve des TSV Bachrain zu Gast im Waldstadion. Seit vier Spielen wartet das Team um Hondo Nuspahic schon auf einen Sieg. Gegen den Tabellenletzten sollen unbedingt wieder drei Punkte her und Platz vier endgültig fest gemacht werden. Für die abgeschlagenen Gäste ging es nur darum sich gut aus der Affäre zu ziehen denn man war schon abgestiegen und hatte enorme personelle Probleme. Das Hinspiel gewann der KSV mit sage und schreibe 9:2. Die Rollen waren also schon vor der Partie klar verteilt. Personell musste Niesigs Coach Nuspahic auf Vogt, Eberlein und Bech verzichten. Das Spiel begann und es war wie es alle erwartet hatten. Die Gäste igelten sich hinten rein und wollten so lange wie möglich die Null halten. Mit einem langen Ball sollte dann eventuell mal ein Konter oder Angriff gestartet werden. Der KSV hatte von Anfang an sehr sehr viel Ballbesitz und alles spielte sich in Bachrains Hälfte ab. Es war nur eine Frage der Zeit wann hier das erste Tor fällt. Doch die Aufgabe war schwieriger als gedacht für die Niesiger Jungs. Es war so gut wie kein Durchkommen in der engmaschigen Abwehr der Gäste. Man versuchte das Spielfeld so groß wie möglich zu halten um Lücken zu reißen. Leider fehlte in allen Aktionen das Tempo sodass die schwerfällige Hintermannschaft nicht ins Laufen kam und leichtes Spiel hatte die Vorstöße zu verteidigen. Der Plan ging also voll auf für den TSV Bachrain. Man hatte sogar zwei, drei Abschlüsse die allerdings sehr harmlos waren. Doch das war das was man sich vorgestellt hatte. Beim KSV wurde man so langsam nervös und war sichtlich genervt das der Gegner so gar nicht mitspielte. Man spielte es viel zu hastig und uninspiriert nach vorne. Es fehlte einfach die Präzision in allen Aktionen. Nach einer sehr zähen und langweiligen ersten Viertelstunde musste Nuspahic mächtig eingreifen von außen und einiges korrigieren bei seinen Jungs. Vor allem mehr Tempo wollte er sehen und war sichtlich angefressen. Diese kleinen Kniffe, Änderungen und Anweisungen zeigten sofort Wirkung und der KSV spielte endlich zielstrebiger und temporeich über die Außenbahnen nach vorne. Das Passspiel wurde dazu noch besser und sofort kam die Abwehr der Gäste ins Wanken. In der 26. Spielminute war der Knoten dann endlich geplatzt. Torjäger Dennis Broschke sorgte mit einer schönen Einzelaktion für die 1:0 Führung für Niesig. Jetzt dachten alle hier geht es nur noch um die Höhe des KSV Sieges doch da hatten sich alle getäuscht. Gerade einmal drei Minuten später veredelte Bachrains Michael Hillenbrand per sehenswerten Volley einen der ganz wenigen Angriffe der Gäste zum 1:1 Ausgleich. Das kam überraschend und es war sichtlich ein Schock für den Gastgeber. Jetzt musste man wieder dieses Bollwerk knacken um wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Man meckerte sich auch untereinander an sodass an schönen Fußball nicht zu denken war. In der 38. Minute fiel dann aber wieder die erlösende Führung für Niesig. Christian Günther drückte den Ball per Kopf über die Linie und man führte völlig verdient mit 2:1. Jetzt hofften alle Niesiger Anhänger das man hier nichts mehr anbrennen lies gegen das Schlusslicht. Man spielte es jetzt endlich ruhiger und dominierte in allen Belangen. Man hatte vor der Pause noch eine Hand voll sehr guter Möglichkeiten doch man nutzte sie leider nicht und es ging mit einem verdienten aber knappen 2:1 für den KSV in die Kabinen. Nuspahic war angefressen und unzufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Viel zu lahm, unkreativ und ohne Spielfreude stand man da auf dem Platz. Er konnte es sich nicht erklären wie man gegen solch einen schwachen Gegner so verkrampfen konnte. In solchen Spielen kann man sich Selbstvertrauen holen vieles auch mal riskieren und den Zuschauern sehr ansehnlichen Fußball bieten. Doch das einzige was hier alle am Sportplatz sahen war eine sehr zähe Angelegenheit. Er nahm seine Spieler in die Pflicht und wollte jetzt mehr Spielwitz, Tempo und vor allem Tore sehen. Denn in diesen Partien kann man auch ordentlich was für das Torverhältnis tun. Personell änderte Niesigs Coach erst einmal nichts. Mit dieser Standpauke gingen die Niesiger Jungs in Durchgang zwei und es zeigte Wirkung. Man spielte jetzt endlich den schnellen und zielstrebigen Offensivfußball wie man ihn kannte von diesem Team. In Minute 54 gab es dann einen Foulelfmeter für den KSV Niesig. Diese schoss normalerweise Kapitän Lucas Laibach doch er überlies ihn Gedeon Kemdyo der sein letztes Spiel für den KSV Niesig machte. Er wird beruflich woanders seine Zelte aufschlagen. Er verwandelte sicher zum 3:1 und sorgte für die Entscheidung im Spiel. Alle Fans und Spieler feierten den Torschützen, der über die letzten Jahre zum Liebling des Vereins gewachsen ist, ausgelassen und lautstark.   Die Gäste wussten das das Ding hier durch war und waren auf Schadensbegrenzung aus. Sehr schade weil es das Spiel schon sehr kaputt machte. Der KSV probierte den Zuschauern ordentlichen Fußball zu bieten und das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Hondo Nuspahic gab allen Spielern Einsatzzeit und brachte Ikome, Rudolf und Kreiter für Schlereth, Kemdyo und Fischer. Man kam auch zu vielen vielen Chancen aber oft parierte der Torwart in höchster Not oder immer war ein Bein der Gäste dazwischen. Und so zerrte sich die ganze Angelegenheit bis in die Schlussphase bis wieder etwas zählbares heraussprang. Torjäger Broschke machte in der 83. Spielminute seinen Doppelpack perfekt und erhöhte auf 4:1. Das Spiel war nun endgültig gelaufen und viel Bewegung war nicht mehr drin. Diese Partie wird auf jeden Fall nicht in die Geschichtsbücher eingehen aber unter dem Strich zählt nur der Sieg und die drei Punkte. In der 90. Minute setzte Sergej Kreiter mit einem sehenswerten Fernschuss den Schlusspunkt und sorgte für den 5:1 Endstand. Kurz darauf war nämlich Feierabend und der KSV gewann nach einiger Zeit mal wieder eine Partie. Man merkte dieser Mannschaft an das seit Wochen der Aufstieg nicht mehr zu schaffen war und die Luft war etwas raus. Trotzdem feierte man nach dem Spiel den guten Platz vier beim alljährlichen Saisonabschluss mit gutem Essen und Trinken. Dies ist nach dem letzten Heimspiel Tradition und man saß noch einige gemütliche Stunden zusammen und verabschiedete Spieler die den Verein verlassen und bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern. Die zweite Mannschaft spielte an diesem Sonntag ebenfalls und schaffte nach einem packenden und extrem spannenden Spiel den ganz wichtigen Klassenerhalt in der B-Liga Fulda. Man gewann nach klasse Leistung und Kampf mit 4:3 gegen Neuenberg und hatte einiges zu feiern nach der Partie. Die Niesiger Torschützen waren Kemdyo, Pabst, Rudolf und Ikome. Kommende Woche steht für beide Mannschaften der letzte Spieltag auf dem Programm. Beide Teams können befreit aufspielen da es bei beiden um nichts mehr geht. Trotzdem wollte man erfolgreich aus der Saison gehen. Die erste Mannschaft spielt bei der Reserve der SG Viktoria Bronnzell und die zweite Mannschaft hat beim FV Horas ein Derby vor der Brust. Da will man auch Holger Kilian sein letztes Spiel ermöglichen und ihn verabschieden. Er hat jahrelang bei der Reserve ausgeholfen und war eine große Hilfe. Beide Teams erhoffen sich ein punktereiches und erfolgreiches letztes Wochenende und würde sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Fischer (75. Ikome), M. Günther, C. Günther, Vey – Baldauf, Laibach, Waldmann, Schlereth (72. Kreiter), Kemdyo (68. Rudolf) – Broschke;

Tore: 1:0 Dennis Broschke (26.), 1:1 Michael Hillenbrand (29.), 2:1 Christian Günther (38.), 3:1 Gedeon Kemdyo (54.), 4:1 Dennis Broschke (83.), 5:1 Sergej Kreiter (90.);

Zuschauer: 50;

KSV Niesig II – TSV Neuenberg 4:3 (2:1)

Aufstellung: Lützner – Kreiter, Schwarz, Neu – Kemdyo (65. Kingue), Dehler (85. Mittelstenschee), Kremer (68. Bouri), Rudolf, Ikome – Pabst, Heinemann;

Tore: 0:1 Lukas Leinweber (15.), 1:1 Gedeon Kemdyo (20.), 2:1 Christian Pabst (35.), 3:1 Marcel Rudolf (60.), 3:2 Adem Salih Yahya (80.), 3:3 Karsten Lindlein (90.), 4:3 Marius Niba (90.+1);

Zuschauer: 60;

Rote Karte: Besnik Topalli (Neuenberg, 82.).

FSV Germania Fulda – KSV Niesig 2:2 (0:2) [28. Spieltag]

Am 28. Spieltag gastierte der KSV Niesig bei Germania Fulda. Nach der 1:3 Pleite beim Meister Edelzell/Engelhelms vergangenen Donnerstag wollte man an diesem heißen und hochsommerlichen Sonntag wieder dreifach punkten. Der letzte Sieg liegt mittlerweile vier Spiele zurück. Höchste Eisenbahn also wieder in die Spur zu kommen zum Saisonendspurt. Personell musste Trainer Hondo Nuspahic wieder etwas umbauen. Es fehlten Bech, Rudolf, Eberlein, Neu, Günther und Vogt. Dafür rückten einige Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben die ihre Chance bekamen. Da diese an diesem Sonntag spielfrei war hatte man da also freie Auswahl. Für beide Mannschaften ging es tabellarisch zwar um die goldene Ananas aber motiviert und heiß auf das Spiel war man auf beiden Seiten. Los ging es und der KSV war in der Anfangsphase ganz klar die spielbestimmende und dominierende Mannschaft. Man hatte viel Ballbesitz, spielte ruhig und sicher hinten raus und kam über die schnellen Außenbahnspieler zu einigen guten Möglichkeiten. Der Gastgeber lies die Niesiger weitestgehend machen und griff erst in der eigenen Hälfte an und spielte eher zurückhaltend. Man lauerte auf Konter um den schnellen Ege Karadavut vorne in Szene zu setzen. Doch dieses abwarten und späte draufgehen sollte sich rächen für Germania Fulda. Die Niesiger Jungs waren gut im Spiel und fanden immer wieder die Lücken in der Abwehr der Germanen wo der schnelle Waldmann oder Broschke reinstoßen konnte. Und bereits in Minute sechs belohnten sich die Gäste das erste mal für ihr konzentriertes und sicheres Auftreten. Dennis Broschke markierte das 1:0 für den Tabellenvierten. Absolut verdient. Alles lief nach Plan für die Mannschaft um Trainer Nuspahic. Und sie legten gerade einmal vier Minuten später nach. Wieder hieß der Torschütze Broschke und sein Doppelpack war perfekt. Ein perfekter Start für den KSV. Und sie hatten wirklich alles total im Griff. Hinten lies man so gut wie nichts zu und vorne war man brutal effizient und eiskalt. Sehr zur Freude der vielen mitgereisten Fans des KSV. Dies war wirklich ansehnlicher Fußball. In der 20. Spielminute kam es noch dicker für den Gastgeber. Broschke war durch und durch sein Mega Tempo nur noch per Foul und Notbremse aufzuhalten. Der erfahrene und ehemalige Verbandsligaspieler Harry Yildiz hielt Broschke klar am Trikot und brachte ihn zu Fall als letzter Mann. Der bekannte Schiedsrichter Weilmünster hatte keine andere Wahl und zeigte Yildiz glatt rot. Ganz bitterer Nachmittag bisher für die Germanen. Früh 0:2 hinten und jetzt noch 70 Minuten in Unterzahl gegen ein stark aufspielendes Niesig. Das kann noch ganz böse enden hier. Die Betonung liegt auf kann. Denn diese vielen frühen Rückschläge für Germania Fulda sollte ein Wendepunkt in der Partie sein. Plötzlich kämpfte sich der Gastgeber zurück ins Spiel und kam zu einigen Chancen. Der KSV lies dem Gegner jetzt zu viel Raum. Vor allem im Mittelfeld konnten die Germanen unbedrängt spielen trotz Unterzahl. Durch gute Pässe in die Schnittstellen auf die schnellen Stürmer wurde es im Niesiger Strafraum mehrmals brandgefährlich. Nuspahic wurde unruhig an der Seitenlinie und hatte einiges zu korrigieren bei seinen Jungs um die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Bis zur Pause fielen keine Treffer mehr und es ging mit einer Anfangs absolut verdienten aber mittlerweile auch etwas glücklichen 2:0 Führung für den KSV in die Kabinen. Hondo Nuspahic war mit den ersten 20 Minuten sehr sehr zufrieden. Danach schaltete seine Mannschaft irgendwie ein paar Gänge zurück und lies sich hinten rein drängen. Er sagte seinen Jungs jetzt wieder die Konzentration hoch zubekommen und vor allem im Spiel nach vorne wieder präziser zu spielen um keine einfachen Ballverluste zu kriegen. Denn der Gastgeber war im Umschaltspiel sehr stark und schnell. Außerdem müsse man in der Defensive enger und aggressiver an den Gegenspielern sein. Mit diesem Plan ging es in Durchgang zwei und leider konnten die Niesiger Jungs nicht mehr an die Leistung von Halbzeit eins anknöpfen. Viele viele Fouls, schnelle Ballverluste und Fehlpässe prägten das Spiel auf beiden Seiten. Der Gastgeber wurde dazu immer hitziger und ungeduldiger und es gab einige unschöne Szenen, Anfeindungen und Beleidigungen. Dadurch wurde der Spielfluss komplett zerstört und der Schiri musste einige Male die gelbe Karte zücken. Der KSV lies sich irgendwie mehr und mehr die Butter vom Brot nehmen und stand sehr tief und kam nur noch selten vor das gegnerische Tor. Die vereinzelten Konter aber waren richtig gut ausgespielt und gefährlich. Leider vergab Broschke mehrmals in super Schussposition. Dazu wurden die Niesiger Angriffe oft zu Unrecht wegen angeblicher Abseitsposition abgepfiffen. Sehr zur Aufregung aller KSV Anhänger. Es ging so langsam in die Schlussphase und Germania Fulda kam dem Treffer immer näher. Mehrfach parierte Schöbeck in höchster Not oder ein Bein eines Niesiger Verteidigers stand goldrichtig und entschärfte die Schüsse. Ikome und Drabek kamen bei Niesig für Fischer und Kühne ins Spiel. In Minute 72 war es aber soweit und Toni Gercke verkürzte auf 1:2 und alle wussten in dieser Partie ist noch alles drin. Der KSV Niesig war mittlerweile komplett von der Rolle und wollte dieses Ergebnis nur noch über die Zeit retten. Von Minute zu Minute wurde es dazu noch hässlicher und unfairer. Vor allem die Germanen beschimpften Gegenspieler und Zuschauer lautstark und einfach nur asozial. Da musste der Schiedsrichter eigentlich durchgreifen und alle vom Platz schicken doch leider hatte auch der Schiri einen ganz schwachen Tag erwischt und übersah sehr sehr viel und schätzte viele Situationen komplett falsch ein. Sehr zum Unmut der Niesiger. In der 83. Minute kam es noch dicker. Nach einem Pass in die Spitze war Ege Karadavut durch. Kapitän Laibach war noch an ihm dran, konnte ihn aber am Schuss nicht mehr hindern und der Torjäger lupfte den Ball wundervoll über Schöbeck ins Tor zum 2:2 Ausgleich. Wahnsinn. Hier war jetzt was los. Alle Niesiger waren außer sich da Karadavut beim Abspiel klar im Abseits stand. Die Aufregung des KSV war verständlich da alle Niesiger Angriffe wegen angeblicher Abseitsposition abgepfiffen wurden. Die letzten Minuten des Spiels war nur noch ein Chaos. Beide Teams spielten sehr schwach und nur noch mit langen Bällen. In der 85. Minute schickte Schiri Weilmünster Niesigs David Drabek völlig zu unrecht vom Platz mit glatt rot. Er war angeblich letzter Mann und zog die Notbremse doch neben ihm und auch noch hinter ihm standen mehrere Spieler. Gelb wäre da also absolut richtig gewesen. Jetzt waren es zehn gegen zehn. In den letzten Minuten probierte es der KSV nochmal um eventuell den Lucky Punsh zu setzen doch richtig gefährlich wurde es nicht mehr. So blieb es bei diesem unter dem Strich kuriosem aber auch gerechten 2:2 Unentschieden. Für den KSV war es aber wie eine gefühlte Niederlage. Sichtlich genervt und angefressen verließen Spieler, Trainer, Betreuer und Fans den Sportplatz. Vor allem wegen der roten Karte an Drabek und der vielen ungeahndeten Beleidigungen der Germanen war man sauer. Auch die vielen Fehlentscheidungen beim Abseits sorgten für viele Diskussionen. Jetzt heißt es abhaken und Konzentration auf das nächste Spiel. Denn es geht zuhause gegen das Tabellenschlusslicht aus Bachrain. Da zählt nur ein Sieg und drei Zähler. Die zweite Mannschaft des KSV war an diesem Wochenende spielfrei und empfängt kommenden Spieltag den TSV Neuenberg. Dort will man unbedingt dreifach punkten und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Beide Mannschaften erhoffen sich Erfolge und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Fischer (77. Drabek), C. Günther, Kreiter, Vey – Laibach, Brehler, Baldauf, Waldmann, Kühne (60. Ikome) – Broschke;

Tore: 0:1 Dennis Broschke (6.), 0:2 Dennis Broschke (10.), 1:2 Toni Gercke (72.), 2:2 Ege Karadavut (83.);

Zuschauer: 50;

Rote Karten: Harry Yildiz (Germania, 20.) wegen Notbremse; David Drabek (Niesig, 85.).

SG Edelzell/Engelh. – KSV Niesig 3:1 (2:0) [19. Spieltag]

Der 27. Spieltag stand auf dem Programm. Für den KSV Niesig ging es am Donnerstagabend (Vatertag) zum absoluten Topspiel und Kracher bei der SG Edelzell/Engelhelms. Der Gastgeber kann mit einem Sieg heute Meister werden. Für den KSV Niesig ging es um die goldene Ananas da man weder nach oben noch nach unten was reißen kann. Trotzdem wollte man hier ordentlich die Party vermiesen. Es waren ca. 500 Leute gekommen und Torgranate filmte die Partie. Gute Vorraussetzungen also für ein klasse Spiel. Personell waren bis auf die Langzeitverletzten Schlereth, Bech und Rudolf alle mit an Bord. Das Spiel begann und Edelzell/Engelhelms drückte sofort auf die frühe Führung und wollten die Gäste überrumpeln. Dieser Plan ging perfekt auf. In der dritten Minute klingelte es bereits das erste Mal in Niesigs Kasten. Johann Sautner sorgte mit einem satten Schuss zur 1:0 Führung für den Favoriten. Alles lief also nach Plan beim Gastgeber. Für den KSV war es ein katastrophaler Start und der Matchplan war über den Haufen geworfen. Man wollte lange die Null halten und mit schnellen Gegenstößen und kleinen Nadelstichen dem Gegner wehtun. Jetzt musste man früh aufpassen nicht komplett überrannt zu werden. Denn in der achten Spielminute kam es noch dicker. Steffen Möller erhöhte auf 2:0 für die SG. Alles hier sah schon früh nach einer Meistersause aus. Ganz heikle Situation für die Niesiger Jungs. Man wollte nicht untergehen aber sich auch nicht aufgeben und das Spiel noch weitgehend offen halten. Dafür musste man sich nach diesem Doppelschlag erst einmal fangen und irgendwie ins Spiel kommen. Dies gelang recht gut und man hatte durch Waldmann und Broschke zwei gute Chancen auf einen Treffer. Leider verfehlte man nur knapp oder der Torwart des Gastgebers parierte glänzend. Aber mittlerweile spielte man mit und war ein ebenbürtiger Gegner. Edelzell/Engelhelms schaltete nach dieser Anfangsphase aber auch zwei Gänge runter und konzentrierte sich auf das Verwalten des Ergebnisses. Es war mittlerweile eine Partie auf Augenhöhe. Besonders schönen Fußball spielte wenn überhaupt nur der KSV. Der Gastgeber spielte sein typisches Spiel mit hohen, langen und weiten Diagonalbällen auf die Stürmer. Besonders ansehnlich ist anders. Die Niesiger Jungs überzeugten mittlerweile mit schnellen, flachen Passspiel und guten Angriffen über Außen  nach vorne. Eberlein hatte in Minute 35 dazu noch eine super Chance per Kopf nach einer Ecke. Es fehlte ein wenig das Glück im Abschluss sonst hätte es hier auch 2:2 stehen können. Leider hatte man aber die ersten zehn Minuten einfach verpennt und rannte jetzt an. Aber der Willen und die Leidenschaft war absolut da. Eine ganz andere Vorstellung im Gegensatz zu letzter Woche. Bis zur Pause passierte nichts mehr und es ging mit einem 0:2 Rückstand in die Kabinen. Der Gastgeber stellte schon mal den Sekt kalt und bereiteten die Bierduschen und sonstigen Feierlichkeiten vor. Doch die Niesiger Jungs waren gut drauf an diesem Tag und hatten hier noch ein Wörtchen mitzureden. Nuspahic war zufrieden mit seinen Jungs und wollte noch mehr Angriffsfußball sehen. Man hatte hier sowieso nichts zu verlieren. Eberlein musste in der Pause verletzt raus. Marius Günther ersetzte ihn. Halbzeit zwei begann und es entwickelte sich zu einem rassigen und hitzigen Spiel. Viele Fouls und verbale Anfeindungen brachten zusätzlich Stimmung auf und neben dem Platz. Der KSV Niesig war in Durchgang zwei trotz vieler Unterbrechungen eindeutig die bessere Mannschaft und hatte mehr vom Spiel. Dem Gastgeber war das ziemlich egal da man führte und kurz vor der Meisterschaft stand aber alle Besucher dieses Spiels waren beeindruckt das hier jemand mal ordentlich mitspielte und Dampf machte. Nuspahic brachte mit Drabek und Brehler zwei robuste Spieler ins Spiel mit Zug zum Tor. Dafür weichten Fischer und Kühne. So langsam lief dem KSV die Zeit davon um hier zurück ins Spiel zu kommen. Man hatte hier viele gute Chancen und viele Spielanteile aber es fehlte der Treffer. In der 71. Spielminute war es aber dann soweit. Dennis Broschke sorgte für den 1:2 Anschlusstreffer und brachte ordentlich Spannung ins Spiel. Nach diesem Treffer war es ruhig geworden am Edelzeller Sportplatz denn Niesig war die bessere Mannschaft und war hier absolut in der Lage das Spiel noch zu drehen und die Party zu crashen. Es ging in die Schlussphase und die Jungs um Trainer Hondo Nuspahic rückten immer weiter auf und griffen schon früh in der gegnerischen Hälfte an. Das ergab natürlich Platz zum Kontern für den Gastgeber. Broschke, Waldmann und auch Baldauf hatten mit guten Abschlüssen die Chance zum Ausgleich aber es fehlten öfters nur Zentimeter. Riesenglück hatten da die Gastgeber gleich mehrmals. Die SG Edelzell/Engelhelms hatten kurz vor Schluss noch gute Chancen um den Deckel drauf zu machen da Niesigs Abwehr sich weitestgehend aufgelöst hatte. Torwart René Vogt zeigte mehrmals Glanzparaden und zahlte dies mit einigen schlimmen Zusammenstößen. Einmal krachte er mit dem Pfosten dann mit einem Gegner böse zusammen. Er konnte aber unter Schmerzen die letzten Minuten noch spielen. Es dauerte bis zur 87. Minute bis der Deckel drauf war. Ein Foul von Kapitän Laibach im Strafraum ahndete der Schiri mit Elfmeter und schickte Laibach nach wiederholtem Foulspiel und gelb vorbelastet dann mit gelbrot vom Platz. Mehmet Corumlu, der Top Torjäger der A-Liga Fulda lies sich nicht zwei mal bitten und verwandelte den Elfer sicher zum 3:1 und zur Meisterschaft. Denn kurz darauf war Feierabend und alle waren aus dem Häuschen und feierten den Aufstieg ausgelassen auf dem Platz mit Bier, Sekt, Bengalos, Bannern usw. Viele Anhänger des Gastgebers und auch neutrale Zuschauer zollten dem KSV großen Respekt für dieses Spiel und dieser Leistung. Alle sagten: Niesig ist der einzige Gegner der uns zwei mal in dieser Saison überlegen war. Damit sollten Sie Recht behalten. Denn trotz dieser 1:3 Niederlage konnten die Niesiger stolz auf diese Leistung sein. Trainer Nuspahic war ebenfalls sehr zufrieden bis auf die ersten zehn verschlafenen Minuten. Wären die nicht gewesen hätte man hier auf jeden Fall punkten können. Nichtsdestotrotz kann man darauf aufbauen und kommende Woche bei Germania Fulda wieder was zählbares holen. Nach dem Spiel zeigten sich die Niesiger Jungs als gute Gäste und Feierbiester. Man feierte den Aufstieg gemeinsam mit dem Gastgeber bis in die Morgenstunden und verstand sich prächtig. Die zweite Mannschaft sollte an diesem Tag eigentlich auch spielen gegen die Reserve der SG Edelzell/Engelhelms. Man sagte aber aus Mangel an Spielern ab und verlor dadurch mit 0:3. Man konzentriert sich jetzt auf die kommende Aufgabe zu Hause gegen Neuenberg. Beide Teams hoffen auf erfolgreiche Spiele, reichlich Punkte und ordentlich Unterstützung unserer KSV Fans!(ll)


Aufstellung: Vogt – Fischer (62. Drabek), C. Günther, Baldauf, Vey – Laibach, Neu, Waldmann, Eberlein (46. M. Günther), Kühne (72. Brehler) – Broschke;

Tore: 1:0 Johann Sautner (3.), 2:0 Steffen Möller (8.), 2:1 Dennis Broschke (71.), 3:1 Mehmet Corumlu (87., Foulelfmeter);

Zuschauer: 200;

Gelb-Rote Karte: Lucas Laibach (Niesig, 86.);

 

SG Edelzell/Engelhelms II – KSV Niesig II 3:0*

KSV Niesig – RSV Petersberg II 2:2 (0:0) [27. Spieltag]

Der KSV Niesig hatte am 26. Spieltag am Freitagabend die Reserve des RSV Petersberg zu Gast.  Nach der ernüchternden 1:2 Pleite mit ganz wenig Spielern in Oberrode wollte man wieder punkten um weiter vorne mit dabei zu sein und das Minimalziel Platz vier zu erreichen. Personell sah es leider wieder nicht rosig aus. Es fehlten mit Schlereth, Rudolf und Bech gleich drei Stammspieler. Außerdem unterstütze man die zweite Mannschaft personell und gab einige Spieler ab um den Abstieg zu verhindern. Trotzdem hatte man ein gutes Team auf dem Platz von dem Trainer Nuspahic eine Reaktion erwartete zum letzen Spiel. Die Partie begann bei herrlichem Wetter und man merkte beiden Teams an das es unter dem Strich um nicht mehr viel ging. Von einer Trotzreaktion des KSV konnte bei weitem nicht die Rede sein. Die Gäste bestimmten die Anfangsphase und brachte die Niesiger Abwehr mehrmals zum schwimmen. Besonders die Raumaufteilung und das Zweikampfverhalten passte überhaupt nicht bei den Niesiger Jungs. Der RSV hatte besonders im Mittelfeld viel zu viel Platz und nutzte dies in Minute 18 zum ersten Mal aus. Pascal Dehler sorgte für die 1:0 Führung für die Petersberger. Dies ging absolut in Ordnung. Der KSV Niesig stand noch gar nicht richtig auf dem Platz. Auch das Spiel nach vorne war viel zu behäbig und zu langsam. Leichtes Spiel für den Gegner. Auf einmal aber der Ausgleich aus dem Nichts. Nach einer schönen Einzelaktion von Torjäger Broschke stand es plötzlich 1:1 und Niesig war in Minute 25 wieder im Spiel. Wer aber jetzt einen Weckruf des Gastgebers erwartete hatte sich getäuscht. Man spielte weiterhin schwach und lies dem RSV Petersberg viel zu viel Raum zur Entfaltung. Die Gäste konnten mit zwei, drei einfachen Pässen die komplette Hintermannschaft der Niesiger aushebeln. Torwart René Vogt hielt sein Team in höchster Not mehrmals im Spiel mit super Paraden und Eins gegen Eins Situationen. Bis zur Pause gab es aber keine Treffer mehr auf beiden Seiten und es ging mit einem aus KSV Sicht sehr schmeichelhaften 1:1 in die Kabinen. Nuspahic war sichtlich angefressen und überhaupt nicht zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannen. Er konnte es sich nicht erklären wie man so lahm und uninspiriert nach vorne spielen kann und hinten so naiv sein konnte. Wie konnte man dem Gegner so viel Raum und Ballbesitz geben vor heimischer Kulisse. Er verlangte von seinen Jungs jetzt mehr Willen und Engagement um diese Partie noch zu gewinnen und vor allem besseren Fußball zu spielen. Dies sind sie den heimischen und sehr treuen Fans einfach schuldig. Mit dieser Standpauke ging es in Durchgang zwei und es zeigte Wirkung. Nuspahic brachte dazu Kühne für Ikome. Die Niesiger Jungs waren jetzt wacher und aggressiver und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten für die Führung. Trotzdem hatten die Gäste auch gute Chancen. Die Rückwärtsbewegung stimmte überhaupt nicht in diesem Spiel beim KSV. Immer und immer wieder hebelten wenige scharfe Pässe zu Patrick Müller nach vorne die Niesiger Abwehr komplett aus. Kapitän Laibach musste einmal mit einem Monster Tackling das 1:2 verhindern da Petersbergs Müller durch war und vor Vogt zu lange wartete. Natürlich war Laibach stinksauer nach dieser Aktion. Man müsse im Mittelfeld die Pässe unterbinden und viel enger und schneller am Gegenspieler dran sein. Dann kam man auch nicht in solche heiklen Situationen. Beide Teams waren vor dem Tor nicht die aller effektivsten an diesem Tag. Man vergab einiges an Chancen die eigentlich zu Toren führen müssten. So plätscherte die Partie im zweiten Drittel so dahin und es spielte sich viel außerhalb der Strafräume ab. Erst in der Schlussviertelstunde nahm das Spiel nochmal an Fahrt auf da beide Mannschaften den Sieg einfahren wollten. In der 88. Spielminute kam es leider wie es alle befürchteten. Petersbergs Patrick Müller nutzte eine seiner vielen guten Möglichkeiten und sorgte für den späten 2:1 Führungstreffer für den RSV Petersberg. Die Köpfe beim KSV gingen jetzt natürlich runter und man war stinksauer auf die eigene Leistung. Doch man hatte noch ein paar Minuten Zeit um wenigstens einen Zähler zu holen. Die Gäste standen jetzt natürlich hinten drin und wollten nur noch die Führung über die Zeit retten und taten nichts mehr in der Offensive. Die Niesiger rannten jetzt unermüdlich an und wollten den Treffer irgendwie erzwingen. Und tatsächlich kam er in der dritten Minute der Nachspielzeit. Nach einer Ecke war Chaos im RSV Sechszehner und Broschke schaltete am schnellsten und drückte den Ball aus kurzer Distanz rechts unten ins Eck zum späten 2:2 Ausgleich und machte seinen Doppelpack perfekt. Alle waren aus dem Häuschen obwohl man eine sehr schwache Vorstellung zeigte. Kurz darauf war Feierabend und man trennte sich mit einem gerechten 2:2 Unentschieden und saß nach der Partie noch gemütlich beisammen bei einem kühlen Bierchen. Beide Mannschaften wussten das diese Saison tabellarisch gelaufen ist. Petersberg bleibt nach diesem Remis nämlich irgendwo im Mittelfeld der Tabelle stecken und Niesig bleibt auf Rang vier von dem man nicht mehr verdrängt werden konnte. Dies spielte mit Sicherheit unterbewusst bei beiden Mannschaften eine Rolle. Kommenden Donnerstag (Vatertag) geht es für den KSV Niesig auswärts gegen Edelzell/Engelhelms. Der Top Favorit auf den Titel kann dort Meister werden. Da hat der KSV natürlich etwas dagegen und will die heimische Sause vermiesen und verschieben. Die zweite Mannschaft der Niesiger spielte ebenfalls an diesem Wochenende und hatte am Sonntag die Reserve der SG Rommerz zu Gast zum absoluten Abstiegskracher. Das Team was gewinnt macht einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Und Gott sei dank behielt das Team um Betreuer Patrick Dehler die Oberhand und gewann verdient mit 3:1. Die Torschützen waren Schwarz und Ikome (2). Mit diesem ganz wichtigen Dreier hat man den Klassenerhalt wieder in eigener Hand und eine gute Ausgangssituation für die letzten Partien. Kommende Woche geht es ebenfalls auswärts gegen Edelzell/Engelhelms. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches und punktereiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen! (ll)

Aufstellung: Vogt – Vey, M. Günther, C. Günther, Fischer – Laibach, Baldauf, Waldmann, Eberlein, Ikome (55. Kühne) – Broschke;

Tore: 0:1 Pascal Dehler (18.), 1:1 Dennis Broschke (25.), 1:2 Patrick Müller (88.), 2:2 Dennis Broschke (89.);

Zuschauer: 75;

KSV Niesig II – SG Rommerz II 3:1 (2:0)

Aufstellung: Lützner – Kreiter, Schwarz, Neu (46. Kingue) – Dehler, Brehler, Licht, Kremer (75. Bouri), Ikome – Pabst, Heinemann;

Tore: 1:0 Moritz Schwarz (5.), 2:0 Marius Ikome (25.), 3:0 Marius Ikome (81.), 3:1 Maurice Wroblewski (88.);

Zuschauer: 55.

SG Oberrode – KSV Niesig 2:1 (2:1) [26. Spieltag]

Am 25. Spieltag stand für den KSV Niesig das Auswärtsspiel bei der SG Oberrode auf dem Programm. Nach dem hart erkämpften 5:3 Heimerfolg vorherige Woche gegen Hattenhof wollte das Team um Trainer Hondo Nuspahic nachlegen und wieder dreifach punkten. Auch wenn es tabellarisch um nicht mehr viel geht können die Niesiger Jungs immer noch Rang drei erobern und ordentlich Prämien einkassieren. Personell sah es aber an diesem sommerlichen Sonntag leider gar nicht gut aus. Es fehlten mit Bech, Rudolf, Neu und Schlereth gleich vier Stammspieler. Eberlein war auch verletzt und konnte nur im äußersten Notfall spielen. Insgesamt waren nur elf fitte Spieler im Kader. Die Priorität liegt in den letzten Wochen wie auch im Vorjahr auf der zweiten Mannschaft. Dort wollte man noch unbedingt den Klassenerhalt erreichen. Nichtsdestotrotz hatte man eine schlagfertige Truppe auf dem Rasen und wollte hier etwas holen. Die Partie begann und es war eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Gastgeber um Spielertrainer Mubarik Dogar waren gut in Form in den letzten Wochen und boten dem Favoriten ordentlich Paroli. Und es ging sofort gut los. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt und es klingelte das erste mal. Leider auf der falschen Seite. Nach einer Ecke und Chaos im KSV Strafraum schaltete Hamperl am schnellsten und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zum frühen 1:0 für Oberrode. Ein perfekter Start für den Gastgeber und die kalte Dusche für den KSV. Man wollte über viel Ballbesitz und ruhigen Spielaufbau den Gegner mürbe spielen und dominieren doch jetzt rannte man einem frühen Rückstand hinterher und musste aufwachen. Und die Antwort kam prompt von den Niesiger Jungs. 60 Sekunden später erzielte Marius Niba Ikome nach einem schön rausgespielten Angriff sehenswert den 1:1 Ausgleich. Super Reaktion und Moral der Gäste. Alles war wieder zurecht gerückt. Nach dieser ereignisreichen Anfangsphase beruhigte sich die Partie und der KSV Niesig versuchte jetzt durch Ballbesitz die Partie unter Kontrolle zu bekommen. Oberrode überlies den Gästen meist den Ball und lauerte auf schnelle Gegenstöße und lange Bälle auf Dogar. Dieser Plan ging gut auf. Wenn der KSV den Ball leicht verlor oder einen Fehlpass spielte ging es blitzschnell nach vorne und es wurde gleich gefährlich. Zum Glück konnte die KSV Abwehr mehrmals in höchster Not noch entschärfen sonst wäre hier eine Führung des Gastgebers durchaus verdient gewesen. Die Niesiger hatten zwar auch einige Abschlüsse aber meistens waren die Angriffe nicht zwingend genug. Man merkte das wichtige Leute im Spielaufbau sowie im Angriff fehlten um Eins gegen Eins Duelle zu gehen. Bis zur Pause gab es keine Treffer mehr und es ging mit einem 1:1 in die Kabinen. Nuspahic konnte bisher nur mit dem Ergebnis zufrieden sein. Spielerisch war es zu langsam und zu uninspiriert. Vor allem das Umschaltspiel nach vorne sowie nach hinten war schwach. Auch bei Ballverlusten hatte der Gegner viel zu viel Raum anzugreifen. Es fehlte unter dem Strich in allen Aktionen das Tempo. Leider konnte der Trainer des KSV nicht personell reagieren weil er eigentlich keinen Spieler zum wechseln hatte. Er appellierte an die Einstellung und den Willen seiner Jungs hier was zählbares mitzunehmen. Die Laufbereitschaft des KSV musste ebenfalls deutlich besser werden sonst wird das hier heute nichts. So ging es in Halbzeit zwei und am Spielverlauf änderte sich leider nicht viel. Zwar waren die Niesiger jetzt aggressiver und auch sicherer am Ball aber gefährlich vor den Oberroder Kasten kamen sie dennoch nicht so oft. Der Gastgeber kam immer wieder mit Nadelstichen vor das Niesiger Tor und vor allem Engel und Dogar sorgten für ordentlich Unruhe in Niesigs Abwehr. Aber richtig spannend war es nicht. Man merkte beiden Mannschaften an das es unter dem Strich um nichts ging. Der letzte Wille und Kampf fehlte in fast allen Aktionen auf beiden Seiten. Und so plätscherte das Spiel so vor sich hin bis zur 75. Minute. Dort sorgte Torjäger Dogar mit all seiner Klasse und Erfahrung für die 2:1 Führung für Oberrode. Jetzt war der Gastgeber auf der Siegerstraße. Doch dieser Treffer hätte nicht zahlen dürfen da der Torschütze klar im Abseits stand. Leider hatte auch der Schiri keinen guten Tag erwischt wie sich in der Endphase der Partie noch zeigen sollte. Jetzt musste der KSV Niesig natürlich Gas geben und alles nach vorne werfen. Nuspahic brachte den angeschlagenen Tobias Eberlein für Marius Günther um bei langen Bälle und Flanken einen Abnehmer vorne drin zu haben. Oberrode stand jetzt sehr tief und wollte dieses Ergebnis nur noch über die Zeit retten. Der KSV drückte jetzt auf den Ausgleich und wollte unbedingt wenigstens einen Zähler mitnehmen. Laibach hatte fünf Minuten vor Ende nach Vorlage von Broschke die große Chance zum Ausgleich. Scheiterte am starken Torwart des Gastgebers. In der Nachspielzeit gab es noch zwei große Aufreger im Strafraum der SG Oberrode. Nach zwei schönen Flanken auf Eberlein wurde dieser zwei mal klar gehalten und gefoult und kam somit nicht zum Kopfball oder Abschluss. Zwei glasklare Elfmeter wurden dem KSV genommen und der Schiedsrichter hatte mittlerweile das Spiel nicht mehr im Griff und warf mit den gelben Karten nur so um sich und brachte beide Fanlager auf die Palme und gegen sich. Diese zwei Szenen muss ein Schiri sehen. Das sind zwei Notbremsen, zwei mal Rot und zwei Elfer. Aber der Pfiff blieb aus und somit blieb es am Ende bei diesem knappen aber nicht unverdienten 2:1 Erfolg für Oberrode. Auch wenn der Gastgeber am Ende viel viel Glück hatte und vielleicht auch schmeichelhaft führte investierte man etwas mehr wie der KSV Niesig und konnte sich über die drei Zähler freuen. Für die Niesiger Jungs ist dieses Spiel ein Rückschlag. Vor allem Platz drei rückt damit in weite Ferne und die Leistung war gegenüber dem letzten Spiel um einiges schwächer. Lag auch an der dünnen Personaldecke. Vor allem aber brachten die zwei nicht gegebenen Elfmeter die Niesiger auf die Palme und man hatte nach Spielende noch ordentlich Gesprächsbedarf beim Schiri aber auch untereinander woran es gelegen hatte. Nach ein paar hitzigen Minuten nach dem Spiel auf und neben dem Platz beruhigten sich aber die Gemüter und man saß bei herrlichem Wetter und einem kühlen Bier zusammen. Nächste Woche haben die Niesiger Jungs die Reserve des RSV Petersberg zu Gast. Dort will man wieder dreifach punkten und eine bessere Leistung den Fans zuhause bieten. Die zweite Mannschaft des KSV um Betreuer Patrick Dehler spielte ebenfalls auswärts und unterlag trotz personeller Verstärkung von der ersten Mannschaft klar und deutlich bei Pilgerzell mit 1:8 und steckt damit weiter mitten im Abstiegskampf. Den einzigen Treffer für Niesig erzielte Christian Pabst. Nächste Woche kommt Rommerz zum Kellerduell an den Lotterberg. Dort muss unbedingt ein Sieg her um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches und punktereiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans sehr freuen! (Kl)

Aufstellung: Vogt – Fischer (71. Eberlein), M. Günther (61. Drabek), C. Günther, Vey – Baldauf, Laibach, Waldmann, Ikome, Kühne – Broschke;

Tore: 1:0 Marcel Hamperl (3.), 1:1 Marius Ikome (4.), 2:1 Mubarik Dogar;

Zuschauer: 200;

TSV Pilgerzell II – KSV Niesig II 8:1 (5:0)

Aufstellung: Menz – Kreiter, Schwarz (46. Keil), Brehler – Dehler, Kremer, Neu (64. Göller), Drabek (46. Bouri), Licht – Heinemann, Pabst;

Tore: 1:0 Thomas Müller (6.), 2:0 Thomas Müller (16.), 3:0 Felix Weißmüller (20.), 4:0 Thomas Müller (26.), 5:0 Thomas Müller (41.), 6:0 Sven Atzert (55.), 6:1 Christian Pabst (55.), 7:1 Thomas Müller (77., Foulelfmeter), 8:1 Jonas Konrad (80.);

Zuschauer: 50.

KSV Niesig – SG Hattenhof 5:3 (3:2) [25. Spieltag]

Nach dem klaren 5:1 Auswärtssieg gegen Buchonia Fulda empfing der KSV im 24. Spiel zu Hause die SG Hattenhof. Mit einem Sieg wollte man einen weiteren Grundstein legen um Platz drei zu festigen.
In der Anfangsphase hatte Niesig etwas mehr Ballbesitz und kontrollierte das Spiel weitestgehend. Die erste nennenswerte Torchance hatte jedoch die SG Hattenhof in der 21. Minute. Der Gegner nutzte einen Ballverlust von Sebastian Neu auf der rechten Niesiger Seite und so schob Nicolai Wess nach einem schönen Solo den Ball zum 0:1 ein. Der Treffer wäre durch eine konsequentere Zweikampfführung sicherlich zu verhindern gewesen. Nichts desto trotz steckte man nicht auf und so kam man in der 30. Minute durch Adrian Waldmann zu dem verdienten Ausgleichstreffer. Dies war im gesamten Spiel erst die zweite richtige Torchance. Ab diesem Zeitpunkt nahm jedoch das Spiel mehr und mehr Fahrt auf. Die Torchancen häuften sich und die Zuschauer kamen jetzt voll auf ihre Kosten. Wenig später in der 32. Minute drückte Dennis Broschke nach einem schönen Zuspiel von der rechten Seite den Ball über die Linie. Der KSV war nun voll im Spiel und man erspielte sich weitere Chancen. In der 38. Minute kam Dennis Broschke im Strafraum an den Ball und drehte sich 10 Meter vor dem Tor um den gegnerischen Verteidiger. Dieser wusste sich nicht anders zu helfen und riss Broschke plump um. Der Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Punkt. Marcel Rudolf verwandelte sicher und so drehte man innerhalb von sieben Minute den 0:1 Rückstand in eine vermeintlich komfortable Führung. Obwohl man weiterhin spielbestimmend war, kam der Gegner vor der Halbzeit noch einmal in Überzahl vor das Niesiger Tor. Christian Günther konnte den Ball nicht mehr klären und so legte ein Hattenhöfer Spieler den Ball auf den in abseitsverdächtiger Position stehenden Lukas Matschke, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Nach einer chancenarmen Anfangsphase nahm die Partie dann doch noch richtig Fahrt auf und so ging man mit einem 3:2 verdient in die Halbzeit.
Anfangs der zweiten Halbzeit agierte der KSV in der Rückwärtsbewegung teils etwas fahrlässig und so kam der Gegner in dieser Phase einige Male in eine gefährlichere Position. Trotz dieser Tatsache blieb der KSV weiter gefährlich und man erspielte sich nach einer Hereingabe über die rechte Seite eine weitere Großchance, wobei Sven George mit einer missglückten Rettungsaktion gegen den einschießenden Adrian Waldmann den Ball ins eigene Netz beförderte. Trotz einer abermals vermeintlich sicheren Führung ließ man dem Gegner zu viel Raum und agierte in den Zweikämpfen zum Teil nicht konsequent genug. Nach einem Ballverlust von Felix Baldauf auf der rechten Defensivseite nutzen die Hattenhöfer mit einem schnellen Umschaltmoment die Möglichkeit und kamen abermals durch einen Treffer von Lucas Herzog zum 4:3 auf ein Tor heran. Das Spiel wurde durch die drei unnötigen Gegentore somit nochmal spannend und so war die nächste Großchance der SG Hattenhof beinahe bezeichnend gewesen und hätte um ein Haar das Spiel komplett auf den Kopf gestellt. Der in dieser Saison schon mit zehn Saisontoren erfolgreiche Lucas Herzog schnappte sich 30 Meter vor dem Niesiger Tor den Ball und stand, nach dem er vier Niesiger Spieler wie Slalomstangen hatte stehen lassen, daraufhin etwa 12 Meter frei vor dem Kasten von Rene Vogt. Der letzte in der Gefahrenzone verbleibende Niesiger Christian Günther warf sich in den Schuss und verhinderte somit nach dieser Rettungsaktion das sichere 4:4. Nach diesem harten Pressschlag musste Günther daraufhin mit einer Oberschenkelverletzung wenig später ausgewechselt werden und es kam Tim Fischer in die Partie. Der KSV war nun endlich wacher und so war es Broschke mit seinem zweiten Treffer in der 79. Minute, der nach einer Vorarbeit durch Fischer mit dem 5:3 zur Vorentscheidung traf. In den letzten Minuten brannte nichts mehr an und so gingen die Niesiger Spieler und Zuschauer zufrieden nach Hause.
Die zweite Mannschaft des KSV musste an diesem Sonntag beim Tabellennachbarn Schweben ran. Schweben hatte vor diesem Spiel vier Punkte mehr als der KSV auf dem Konto, jedoch noch zwei Spiele weniger absolviert. Nach einer guten ersten Halbzeit in der man nach einem verwandelten Elfmeter durch Lukas Laibach in völlig verdient Führung ging, glichen die Schwebender durch Alexander Abel in der 66. Minute aus. Kurz vor Spielende war es Kai Heinemann in der 89. Minute, der den KSV mit seinem Tor zum 2:1 Siegtreffer zum Sieg schoss. Der Jubel war dementsprechend und die Hoffnung auf den Klassenerhalt wird somit immer größer. Die zweite Mannschaft schob sich nun auf den elften Tabellenplatz vor. Kommende Woche will die zweite Mannschaft mit einem Erfolg gegen Pilgerzell II einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die erste Mannschaft versucht mit einem Sieg in Oberrode nun Platz drei zu festigen.(cg)

Aufstellung: Vogt – Vey, M. Günther, C. Günther (71. Fischer), Neu – Baldauf, Rudolf, Kühne (63. Brehler), Schlereth, Waldmann – Broschke;

Tore: 0:1 Nicolai Wess (21.), 1:1 Adrian Waldmann (30.), 2:1 Dennis Broschke (32.), 3:1 Marcel Rudolf (38.), 3:2 Lukas Matschke (44.), 4:2 Sven George (Eigentor, 56.), 4:3 Lucas Herzog (61.), 5:3 Dennis Broschke (79.);

Zuschauer: 50;

KSV Niesig II – SV Schweben II 2:1 (1:0)

Aufstellung: Schöbeck – Fischer, Drabek, Schwarz, Licht – Laibach (46. Dehler), Kremer, Heinemann, Bouri (82. Göller), Keil (55. Ikome) – Pabst;

Tore: 1:0 Lucas Laibach (31., Foulelfmeter), 1:1 Alexander Abel (62.), 2:1 Marius Ikome (86.);

Zuschauer: 50;

Rote Karte: Simon Ruppel (Schweben, 57.) wegen Schiedsrichterbeleidigung.

DJK Buch. Fulda – KSV Niesig 1:5 (0:1) [24. Spieltag]

Am 23. Spieltag musste der KSV Niesig auswärts bei Buchonia Fulda ran. Nach dem enttäuschenden 0:4 im Topspiel letzte Woche zuhause gegen Johannesberg war das Team um den wieder genesenen Trainer Hondo Nuspahic auf Wiedergutmachung aus und wollte wieder dreifach punkten. Außerdem hatte man letztes Jahr hier 1:6 verloren. Grund genug also um Gas zu geben obwohl auch der Aufstieg seit letzter Woche wohl kein Thema mehr sein wird. Personell sah es entspannt aus. Bis auf Bech waren alle Spieler fit und einsatzbereit. Das Spiel begann bei herrlichem Frühlingswetter auf dem bekannten Kunstrasen statt und der KSV war von Anfang an die dominierende Mannschaft. Man hatte sehr viel Ballbesitz und konnte ohne große Gegenwehr das Spiel über Eberlein, Laibach und Baldauf aufbauen. Der Gastgeber, bei denen Torjäger Appelhans rotgesperrt fehlte, stand sehr tief und lauerte auf Ballverluste und schnelle Gegenstöße über den flinken Heck der den Alleinunterhalter vorne im Sturm gab. Die Niesiger wollten sofort die frühe Führung erzielen um für klare Verhältnisse zu sorgen doch die Partie entpuppte sich als Geduldsspiel. Trotz einiger guter Chancen in der Anfangsphase fand man noch nicht die entscheidende Lücke um zu Treffern zu kommen. Man versuchte mit flachen, scharfen Pässen auf Rudolf und Waldmann zwischen die Abwehrreihen zu kommen doch immer war ein Bein oder Fuß der Buchonen dazwischen. Dieses Abwarten muss diese sehr junge Truppe noch etwas lernen da man von Minute zu Minute hektischer und unruhiger wurde trotz klarer Überlegenheit. Zudem war der Gastgeber sehr robust und auch manchmal sehr ruppig und musste sich oft mit Fouls helfen was den Gästen so gar nicht gefiel da der Schiri sehr viel durchgehen lies. Leider öfters zu unrecht. Es dauerte schließlich bis zur letzten Minute der ersten Hälfte bis der Knoten endlich platzte. Nach einer schönen Kombination fand man Waldmann im Strafraum, der konnte ablegen auf Eberlein der aus knapp 20 Metern trocken unten links ins Eck abschloss und für die hochverdiente 1:0 Führung für Niesig sorgte. Kurz darauf war Pause. Nuspahic war durchaus zufrieden mit seinen Jungs da man es spielerisch versuchte durchzukommen und es nicht mit langen Bällen versuchte, was sehr schwer auf diesem alten Kunstrasen ist. Er gab seiner Mannschaft mit auf dem Weg in Durchgang zwei genauso weiter zu spielen da die Buchonen durch den Rückstand etwas mehr aufmachen und nach vorne machen müssen. Somit ergeben sich mehr Räume. Mit diesen Ratschlägen ging es in Halbzeit zwei und am Spielverlauf änderte sich nichts. Der KSV Niesig spielte weiter munter nach vorne und drängte auf weitere Tore. Buchonia Fulda igelte sich weiter hinten rein und hoffte mit einem langen Ball irgendwie zu einer Chance zu kommen. Denn in Hälfte eins hatten sie rein gar nichts an Möglichkeiten. In der 54. Spielminute erhöhte dann Marcel Rudolf auf das mittlerweile überflüssige 2:0 und die Partie schien entschieden. Niesigs Abwehr um Torwart René Vogt erlebten einen ruhigen Nachmittag. Knapp zehn Minuten später traf dann Marius Günther zum 3:0 und der Drops war gelutscht. Jetzt gingen bei den Gastgebern zwar nicht die Köpfe runter aber man spielte jetzt taktisch sowie spielerisch einen ganz wilden Ball. Sie warfen alles nach vorne und vernachlässigten die Verteidigung komplett. Und dieser kuriose Plan ging auch noch auf. In Minute 74 war Edgar Leongardt durch und stand völlig allein und frei vor Vogt. Er blieb cool und schob zum 1:3 Anschlusstreffer ein. Dieses Tor hätte aber nicht zahlen dürfen da Leongardt beim Abspiel klar im Abseits stand. Jetzt musste der KSV doch noch etwas aufpassen da die Buchonen durch dieses Tor oben auf waren und weiter  sehr wild, aggressiv und selbstbewusst angriffen. Einige Angriffe konnten die Gäste erst in höchster Not klären. Es war auf einmal Spannung drin in diesem Spiel obwohl es nach einer ganz klaren Angelegenheit hier erst aussah. Leider kamen bei manchen Vorstößen der Buchonen auch nicht alle Niesiger mit zurück sodass es mehrmals sehr gefährlich wurde. Dies schmeckte den Verteidigern gar nicht und nutzten klare Worte an die Vorderleute und wollten mehr Unterstützung. Diese Drangphase war aber in der 84. Spielminute zu Ende. Nach einem wunderschönen langen Ball von Kapitän Laibach über 70 Meter quer über den Platz sah er den völlig freien Kühne der direkt ablegte auf Rudolf. Dieser fackelte nicht lange und lupfte den Ball über den herauslaufenden Torwart zum 4:1. Doppelpack perfekt für Rudolf und die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. Jetzt gingen auch endlich die Köpfe runter beim Gastgeber. Zwei Minuten drauf durfte Niesigs Top Torjäger auch nochmal und sorgte mit seinem 21. Saisontreffer für den 5:1 Endstand. Kurz darauf war Schluss und der KSV Niesig gewann unter dem Strich völlig souverän und hochverdient beim Kellerkind Buchonia Fulda mit 5:1 und bleibt damit weiter auf Rang drei und macht die Pleite vor einer Woche vergessen. Mitgereiste Fans sowie Vorstand und Betreuer waren sichtlich zufrieden genauso wie Trainer und Spieler. Kommende Woche kommt Hattenhof zum KSV an den Lotterberg. Dort will man nachlegen und weiter punkten. Die zweite Mannschaft der Niesiger spielte ebenfalls an diesem Sonntag. Man verlor nach zwei Erfolgen in Serie auswärts bei Kerzell/Löschenrod mit 3:6 und ist wieder mitten im knallharten, engen und spannenden Abstiegskampf auf Rang 14. Die Treffer für den KSV erzielten Marius Niba Ikome (2) und Christian Pabst. Kommendes Wochenende hat man einen Doppelspieltag. Dort will das Team um Betreuer Patrick Dehler am Freitag zuhause gegen Frischauf Fulda sowie am Sonntag ebenfalls daheim gegen Schweben ordentlich Punkte einfahren und wieder unten raus kommen. Beide Mannschaften erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans sehr freuen!(ll)

Ausstellung: Vogt – Vey (68. Neu), M. Günther, C. Günther (68. Kühne), Baldauf – Laibach, Rudolf, Schlereth, Eberlein (75. Brehler), Waldmann – Broschke;

Tore: 0:1 Tobias Eberlein (45.+1), 0:2 Marcel Rudolf (55.), 0:3 Marius Günther (65.), 1:3 Edgar Leonhardt (74.), 1:4 Marcel Rudolf (84.), 1:5 Dennis Broschke (86.);

Zuschauer: 100;

Kerzell/Löschenrod II – Niesig II 6:3 (3:2)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, Schwarz (46. Erb), Drabek, Kingue – Dehler, Bouri (46. Brehler), Kremer, Ikome, Schwan – Pabst;

Tore: 1:0 Benedikt Bleuel (6.), 1:1 Marius Nima Ikome (15.), 2:1 Kevin Biniok (27.), 2:2 Marius Nima Ikome (30.), 3:2 Kevin Junk (37.), 4:2 Kevin Junk (61.), 5:2 Kevin Junk (63.), 5:3 Christian Pabst (70.), 6:3 David Roth (89.);
Zuschauer: 250;
Verschossener Foulelfmeter: Christian Oabst (Niesig, 90.+3) – Maximilian Heil hält.

KSV Niesig – SG Johannesberg II 0:4 (0:1) [23. Spieltag]

Am 22. Spieltag hatte der KSV Niesig die Reserve der SG Johannesberg zu Gast. Zweiter gegen Dritter. Ein Topspiel um Relegationsplatz zwei. Dementsprechend groß war auch wieder das mediale Interesse. Torgranate filmte das Spiel. Es gab auch ein Wiedersehen mit Ex KSV Spielern Buck und Minich. Bei herrlichem Frühlingswetter und vielen Zuschauern konnte es keine besseren Rahmenbedingungen geben. Leider mussten aber beide Teams personell ganz wichtige Spieler ersetzen. Beim KSV war Spielmacher Tobias Eberlein beruflich verhindert. Auch Bech fehlte leider immernoch verletzt. Niesigs Trainer Hondo Nuspahic lag dazu mit Grippe flach und musste das Bett hüten. Co Trainer Manuel Partosch vertrat ihn. Bei den Gästen fehlte Spielertrainer Brylski. Die Partie begann und die Johannesberger waren von Anfang an die aktivere und aggressivere Mannschaft. Sie liefen sehr früh an und ließen den KSV überhaupt nicht das Spiel aufbauen. Die Niesiger Jungs waren sichtlich beeindruckt und spielten hauptsächlich lange Bälle um erstmal hinten raus zu kommen. Es fehlten aber auch vorne die Bewegung und Anspielstationen. Schwere Angelegenheit für Laibach und Baldauf in der Abwehr. Es dauerte gerade einmal fünf Minuten bis die Gäste sich das erste Mal belohnten. Kuriose Entstehung. Es gab Einwurf und weder die beiden Teams noch der Schiri wussten genau wer einwerfen darf. Niesig war zu brav und überlies Johannesberg den Einwurf. Die schalteten blitzschnell und nutzten die ungeordnete KSV Defensive. Langer Einwurf Richtung Grundlinie, zurückgelegt auf Pascal Möller und der schloss eiskalt aus elf Metern ab und knallte den Ball unhaltbar rechts halbhoch in die Maschen. Sehr ärgerlich für Niesig da dieses Tor niemals fallen darf. Hätte sich der KSV in Person von Fischer einfach den Ball genommen und eingeworfen wäre der Ball geklärt worden und das Tor wäre niemals so dumm gefallen. Da muss diese sehr junge Mannschaft einfach noch lernen und cleverer sein. Diesen frühen Rückschlag musste der Gastgeber erstmal verdauen und sich ins Spiel kämpfen mit viel mehr Einsatz und Willen. Der Plan der Gäste ging perfekt auf mit einer frühen Führung. Jetzt gingen sie nicht mehr so früh drauf und ließen die Niesiger das Spiel aufbauen. Man stand defensiv gestaffelter und wartete ab was der Gegner machte und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Der KSV Niesig probierte es jetzt flach und über die Außenbahnen zu Chancen zu kommen. Waldmann und Rudolf holten sich weit hinten die Bälle ab um das Spiel mitzugestalten. Leider kam man aber in den ersten 25 Minuten noch zu gar keinen guten Möglichkeiten. Die Gäste eindeutig das bessere Team. Sie hatten weitere sehr gute Szenen um hier früh alles klar zu machen. Niesigs Abwehr und Torwart Vogt mussten mehrmals in höchster Not klären. Nach einer halben Stunde war aber endlich der Gastgeber auf Betriebstemperatur und wurde deutlich gefährlicher. Man hatte gleich vier Großchancen um hier das Spiel komplett auf den Kopf zu stellen. Marcel Rudolf mit einem super Solo schoss alleine vor dem Kasten knapp drüber. Dennis Broschke war zwei mal alleine durch und scheiterte am Torwart und Marius Günther hatte aus elf Metern mit einem Nachschuss die Megachance auf einen Treffer. Es hätte hier mit etwas Glück also auch gut und gerne 4:1 für Niesig stehen können. Denn all diese Chancen waren Großchancen, wenn nicht sogar einhundertprozentige. Doch das Glück hatte der KSV einfach nicht gepachtet an diesem Tag. Da hatte die Johannesberger Reserve mehrmals Riesendusel. Bis zur Pause fielen keine Treffer mehr und es ging mit einer schmeichelhaften und sehr knappen 1:0

Führung für die Gäste in die Kabinen. Sehr kurioser Spielverlauf in Durchgang eins. Erst legten die Gäste los wie die Feuerwehr und hatten mehrere gute Chancen auf eine deutliche frühe Führung und dann drehte Niesig auf und hatte einige Torchancen um das Spiel komplett zu drehen mit drei, vier möglichen Treffern. Partosch war mit der Vorstellung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Man hatte die Anfangsphase komplett verschlafen und war nicht auf dem Platz. Danach spielte man temporeich und war sehr gefährlich. Nur das Tor fehlte. Natürlich sagte Partosch seinen Mannen jetzt genauso weiterzumachen wie man in Halbzeit eins aufgehört hatte. Weiter munter nach vorne spielen und aggressiv und aktiv angreifen. Aber natürlich nicht die Defensive vernachlässigen da die Gäste brandgefährlich waren wenn sie Platz hatten. Mit diesem Plan ging es in Durchgang zwei. Leider Gottes ging es schrecklich los für den KSV Niesig. Gerade einmal eine Minute war gespielt und Timm Fischer verlor im Spielaufbau zu leicht die Kugel, Johannesberg schaltete um und Möller schickte Abdi Shakur mit einem perfekten Pass in die Schnittstelle auf die Reise. Der fackelte nicht lange und schob sicher unten links zur 2:0 Gäste Führung ein. Ganz ganz bitter für den Gastgeber und die Vorentscheidung in diesem Spiel. Diesen Ball darf Fischer niemals so verlieren. Entweder klären oder hintenrum spielen wäre die deutlich bessere Entscheidung gewesen. Aber ins eins gegen eins zu gehen war zu riskant. Jetzt gingen bei den Niesiger Jungs so langsam die Köpfe runter und man haderte mit sich selbst und beschuldigte sich gegenseitig. Unter solchen Umständen ist eine Aufholjagd erst recht schwierig. In der 59. Spielminute kam es noch dicker für den KSV und es fiel das vielleicht kurioseste Tor der letzten Jahre. Torgranate nannte es nach dem Spiel Einwurftor. Und im wahrsten Sinne des Wortes war es das auch. Einen Einwurf nah an der Eckfahne wurde weit in den Strafraum geworfen. Weder ein Niesiger noch ein Johannesberger war sichtbar an den Ball Ball gekommen und so droppte der Ball über alle Spieler bis über Niesigs Torwart Vogt hinweg ins Tor. Zur Verwunderung aller Anwesenden am Sportplatz zählte das Tor da der Schiri einen Kontakt eines KSV Spielers gesehen hatte. Damit lag er komplett falsch und wertete es als Eigentor. Unglaublich. Alle Niesiger waren außer sich und konnten es nicht fassen aber der Unparteiische blieb bei seiner Entscheidung. Somit stand es 3:0 für die SG Johannesberg und der Drops war gelutscht. Wenn man schon einen schlechten Tag hat wie der KSV Niesig dann hat man dazu auch noch Pech und wird klar benachteiligt. Selbst die Gäste konnten es nicht so ganz fassen und freuten sich über ein geschenktes Tor. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die Gäste wussten das hier der Sieg fest steht und die Niesiger Jungs wussten das hier nichts mehr drin ist. In der Schlussphase gab es nochmal einen höchst zweifelhaften Freistoß für Johannesberg. Diesen schlenzte Pascal Schneider in Minute 89 wunderschön rechts oben in den Winkel und sorgte damit für den 4:0 Endstand. Kurz darauf war nämlich Schluss und der KSV Niesig verlor nach drei Siegen am Stück das Topspiel und hat sich damit wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und rangiert nun auf Rang drei. Trainer und Mannschaft nahmen diese Pleite nicht zu eng. Es war ein gebrauchter Tag mit vielen fragwürdigen Schiedsrichter Entscheidungen wo man mehrmals klar benachteiligt wurde. Mit etwas Glück und einer besseren Chancen Verwertung vor der Halbzeit wäre hier unter Umständen deutlich mehr drin gewesen. Kommende Woche geht es zu Buchonia Fulda. Dort will man wieder punkten und die Niederlage bei allen vergessen machen. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls an diesem Sonntag und gewann nach einem harten Kampf mit 4:2 gegen Buchonia Fulda 2. Die Treffer für Niesig erzielten Pabst (3) und Kühne. Nach dem zweiten Erfolg in Serie verlässt das Team um Betreuer Patrick Dehler nach langer langer Zeit die Abstiegsränge und kann wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Kommende Woche geht es auswärts gegen die Reserve von Kerzell/Löschenrod. Beide Mannschaften erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey, M. Günther, Baldauf, Fischer (55. C. Günther)- Schlereth, Rudolf, Laibach, Neu (66. Brehler), Waldmann – Broschke;

Tore: 0:1 Pascal Möller (7.), 0:2 Ahmed Mohamed Abdi Shakur (47.), 0:3 (70., Eigentor), 0:4 Pascal Schneider (90.),
Zuschauer: 150;

KSV Niesig II – DJK Buchonia Fulda II 4:2 (2:2)

Aufstellung: Lützner – Brehler, Schwarz, Kühne, Dehler – Schwan, Kremer, Bouri (31. Roth, 46. Höller), Kingue, Ikome – Pabst;

Tore: 1:0 Christian Pabst (1.), 1:1 Michael Groß (4.), 1:2 Michael Groß (9.), 2:2 Sebastian Kühne (36.), 3:2 Christian Pabst (58.), 4:2 Christian Pabst (90.+4);

Zuschauer:
50.

KSV Niesig – SG Sickels 3:0 (3:0) [21. Spieltag]

Das Warten hat ein Ende. Im ersten Heimspiel des Fußballjahres 2018 traf der KSV Niesig am 21. Spieltag auf die SG Sickels. Nach der überragenden Leistung und dem ganz wichtigen 4:2 Auswärtssieg in Marbach vor zwei Tagen wollte man gegen den Ex-Trainer natürlich nachlegen und Platz zwei weiter verteidigen. Personell sah es entspannt aus. Trainer Hondo Nuspahic konnte bis auf Bech auf alle Spieler zurückgreifen. Beim Warmmachen musste allerdings Kapitän Laibach abbrechen. Sein lädiertes Knie ist noch nicht wieder ganz in Ordnung. Für ihn sprang kurz vor dem Spiel Christian Günther in der Innenverteidigung ein. Er selbst musste letzte Woche krankheitsbedingt noch in Marbach passen. Die Gäste hatten dagegen ganz große Personalsorgen. Zwei gesperrte und ein halbes Dutzend verletzte Spieler brachten Trainer Marcel Preis in Not. Es musste das Spiel der zweiten Sickelser Mannschaft in Horas abgesagt werden um überhaupt genügend Spieler zur Verfügung zu haben um anzutreten. Entsprechend lindert das natürlich auch die Qualität im Kader enorm. Ein klarer Vorteil also für Gastgeber Niesig. Nichtsdestotrotz mussten die 90 Minuten erstmal gespielt werden. So genug geredet. Los ging es und der KSV war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Man hatte sehr viel Ballbesitz und wollte sofort das frühe Tor erzielen. Die SG Sickels stand sehr tief und ließ den Gegner machen. Bereits in der sechsten Minute klingelte es das erste mal im Sickelser Kasten. Torjäger Dennis Broschke brachte die Niesiger Jungs mit 1:0 in Führung. Es lief also alles nach Plan für den KSV. Man hatte alles im Griff, führte früh und verdient und lies gar keine Zweifel aufkommen wer hier Herr am Platz ist. Von den Gästen kam viel zu wenig. Läuferisch und auch vom Willen war man dem Gegner deutlich unterlegen. Man merkte deutlich das dieser Verein tief gespalten ist und turbulente Tage hinter sich hatte. Schließlich weis man das der jetzige Trainer Preis aus heiterem Himmel rausgeworfen wurde und zum Saisonende gehen muss. Man versuchte irgendwie ins Spiel zu kommen und hatte mit Preis auch eine sehr gute Chance. Dieser verfehlte nur knapp das Tor. Doch das war auch so ziemlich die einzig gefährliche Möglichkeit. Ansonsten spielte hier nur der KSV Niesig. Man drängte jetzt auf das nächste Tor und der Aufwand wurde in der 29. Spielminute auch belohnt. Dennis Broschke hielt aus gut 20 Metern einfach mal drauf. Der Ball flog flach Richtung unteres rechtes Eck. Eigentlich ein idealer Torwartball und absolut haltbar doch die Kugel rutschte durch die Arme des Gäste Keepers und es stand 2:0. Es lief alles perfekt für den Gastgeber und früh war hier klar wer die drei Punkte einfahren wird. Die Niesiger Jungs spielten es weiter sehr cool und abgeklärt. Man spielte immer flach und zielstrebig über die Außen nach vorne. Das sah alles sehr sehr gut aus. Die Gäste ergaben sich mittlerweile ihrem Schicksal und leisteten bereits sehr früh im Spiel nur noch wenig Gegenwehr und liefen erst in der eigenen Hälfte den Gegner an. Somit konnte Niesigs Baldauf und Eberlein ganz beruhigt das Spiel aufbauen und gestalten. Der Gastgeber hatte weitere sehr gute Torchancen um schon in Halbzeit eins alles klar zu machen doch leider fehlte die letzte Präzision im Anschluss oder man spielte es schlecht zu Ende. Einen Treffer gab es aber noch zu bejubeln für die KSV Fans in Durchgang eins. Kurz vor der Pause machte Broschke seinen Hattrick perfekt und erhöhte auf 3:0. Kurz darauf ging es in die Kabinen und die Niesiger führten hochverdient und man hätte sogar noch klarer in Front liegen können. Nuspahic war natürlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Es gab bis auf die mäßige Chancenauswertung nichts zu bemängeln. Er sagte seinen Jungs jetzt weiter munter nach vorne zu spielen um eventuell etwas für das Torverhältnis zu tun. Mit diesem Plan ging es in Halbzeit zwei und am Spielverlauf änderte sich nichts. Ex KSV Trainer Marcel Preis wechselte seine Mannschaft durch und gab allen Spielern Einsatzzeit. Keinem von den Gästen war anzumerken das man hier nochmal alles versuchen möchte um etwas zählbares mitzunehmen. Oberste Priorität der Sickelser: Nicht noch mehr Tore fangen. Die Niesiger wollten natürlich mehr und griffen weiter munter an. Allen hier am Niesiger Sportplatz war klar das es hier nur noch um die Höhe des KSV Sieges ging. Doch nach munteren und offensiven ersten Minuten in Durchgang zwei verflachte die ganze Angelegenheit hier ein wenig. Die Gäste waren mit diesem Ergebnis zufrieden und wussten das hier heute nichts zu holen ist. Die Niesiger schalteten zwei, drei Gänge runter und spielten es kontrolliert und ruhig herunter. Nuspahic nutzte diese Chance und gab allen Spielern die Möglichkeit sich für mehr Spielzeit anzubieten. Es kamen Kühne, Drabek und Neu für Günther, Eberlein und Vey. Für die Zuschauer war es mittlerweile eine eher langweilige Angelegenheit doch nach dem harten und intensivem Spiel vor zwei Tagen in Marbach war das den Niesiger Spielern auch zu verzeihen und zu akzeptieren das hier kein Feuerwerk mehr abgebrannt wurde. In beiden Strafräumen war sehr wenig los, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Es ging in die Schlussphase und der KSV gab nochmal Gas um den einen oder anderen Treffer nachzulegen. Doch richtig gefährlich wurde es nicht mehr und es blieb bei diesem hochverdienten 3:0 Heimsieg für den KSV Niesig und das 6-Punkte-Wochenende war perfekt. Mit diesem super Wochenende verteidigt man Platz zwei und ist dick im Geschäft im Kampf um den Aufstieg. Kommendes Wochenende kommt es zum nächsten Topspiel um Relegationsplatz zwei. Da empfängt der KSV den Tabellendritten SG Johannesberg. Das mediale Interesse dürfte vor dieser Partie wieder sehr groß sein. Die zweite Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler spielte zwar nicht am Ostermontag sondern am kommenden Freitagabend. Dort hatte man das

Schlusslicht der B-Liga Fulda zu Gast. Die Reserve der SG Sickels. Nach vielen vielen sieglosen Spielen erkämpfte man sich endlich wieder einen Erfolg und gewann verdient mit 4:1. Marius Brehler mit einem Dreierpack und Mario Schlereth sorgten für die Tore. Mit diesem ganz wichtigen Sieg hat man wieder Anschluss an das rettende Ufer und tankt ordentlich Selbstbewusstsein. Kommenden Sonntag ist Buchonia Fulda zu Gast. Mit einem weiteren Sieg verschafft man sich weiter Luft im Abstiegskampf. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (79. Neu), M. Günther (77. Kühne), C. Günther, Fischer – Rudolf, Baldauf, Schlereth, Eberlein (77. Drabek), Waldmann – Broschke;

Tore: 1:0 Dennis Broschke (17.), 2:0 Dennis Broschke (22.), 3:0 Dennis Broschke (37.);

Zuschauer: 200;

KSV Niesig II – SG Sickels II 4:1 (1:1)

Aufstellung: Vogt – Schäfer (69. Keil), Kreiter, Licht, Dehler – Schwan, Schlereth (77. Bouri), Kingue, Brehler, Kremer (79. Schwarz) – Pabst;

Tore: 1:0 Marius Brehler (33.), 1:1 Mensur Kolic (45.), 2:1 Marius Brehler (59.), 3:1 Marius Brehler (64.), 4:1 Mario Schlereth (68.);

Zuschauer: 30.

SG Marbach – KSV Niesig 2:4 (2:2) [18. Spieltag]

Der 20. Spieltag stand auf dem Programm und für den KSV Niesig ging es zum absoluten Topspiel nach Marbach. Für beide Teams geht es um Relegationsplatz zwei. Dementsprechend groß war das mediale Interesse. Berichte in der Fuldaer Zeitung, Torgranate und Live-Aufnahme des Spiels sorgten für ordentlich Brisanz und Spannung im Vorfeld. Natürlich kamen auch viele viele Zuschauer an den Marbacher Sportplatz die für klasse Stimmung sorgten. Der KSV wollte nach dem 4:1 Erfolg letzte Woche bei Borussia Fulda natürlich nachlegen und Platz zwei behaupten. Personell sah es im Gegensatz zu den letzten Wochen etwas entspannter aus. Nuspahic hatte mit Marcel Rudolf, Sebastian Neu und Mario Schlereth weitere drei echt gute Optionen für die Startelf. Bis auf Bech und C. Günther waren alle mit an Bord. So genug geredet. Los ging es und es war von Anfang an eine Partie auf Augenhöhe. Von einem Abtasten in der Anfangsphase konnte keine Rede sein. Beide gingen früh drauf und störten schon weit in der gegnerischen Hälfte. Bereits nach wenigen Minuten lag der Ball auch schon das erste mal im Tor. Einen super Angriff über Rudolf, Waldmann und Broschke wurde völlig zu unrecht abgepfiffen. Der eigentliche Torschütze Broschke stand angeblich im Abseits obwohl er drei, vier Meter hinter dem Ball/Gegner stand als Waldmann querlegte und er einschob. Sehr sehr ärgerlich für die Gäste da dieser Treffer absolut regelkonform war. Natürlich reklamierten die Niesiger Jungs lautstark beim Referee doch leider vergeblich. Riesenglück für Gastgeber Marbach. Doch auch der KSV hatte einmal großes Glück als Darnieder aus knapp elf Metern völlig frei über den Kasten schoss. Es hätte hier nach zehn Minuten schon 1:1 stehen können, eher müssen. Nach den ersten ausgeglichenen 15 Minuten erarbeitete sich die SG Marbach dann ein Chancenplus und war etwas gefährlicher und aktiver. In Minute 22 aber vor allem die wachere und gedankenschnellere Mannschaft. Nach einem taktischen Foul der Gäste im Mittelfeld nutzten die Marbacher die ungeordnete und noch weit aufgerückte Niesiger Abwehr und führten den Freistoß schnell aus. Julian Darnieder schaltete am schnellsten und war durch und lupfte die Kugel über den herauslaufenden KSV Torwart René Vogt zum 1:0. Diese Führung ging in Ordnung da Marbach etwas stärker war in dieser Phase des Spiels und der KSV Niesig den Gegner zu viel spielen ließ. Leider Gottes kam es noch dicker für die Gäste. Gerade einmal fünf Minuten drauf erhöhte Julian Wagner mit einem schönen Solo auf 2:0 für den Tabellendritten. Auch dieses Tor war auf jeden Fall zu verteidigen gewesen. Hätte man Wagner gedoppelt wäre er niemals so frei zum Schuss gekommen. Bittere Minuten jetzt für den KSV Niesig. Das musste man erstmal verdauen. Aber es war ja noch lange lange zu spielen und die Niesiger Jungs zeigten sich unbeeindruckt und spielten ganz ruhig und cool weiter. Man versuchte weiter konsequent über die Außenbahnen durch zu kommen und dies sollte sich auch auszahlen. Fünf Minuten vor der Pause führten die Gäste einen Freistoß schnell aus und plötzlich stand Waldmann völlig frei, umspielte einen Gegenspieler und schob mit etwas Glück zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Der KSV lebte wieder und war wieder zurück im Spiel. Es kam aber noch besser. Gerade einmal zwei Minuten drauf traf Simon Vey nach einer Ecke und Getummel im Strafraum zum 2:2 Ausgleich. Wahnsinn. Hier war jetzt was los. Der Gastgeber war nach dem Anschlusstreffer komplett von der Rolle und ließ sich jetzt nun komplett vorführen. Auf der anderen Seite war man on fire und kämpfte sich mit unbändigen Willen zurück in die Partie. Jetzt ging es aber erstmal in die Kabinen mit diesem gerechten 2:2. Die eine Seite hat die Pause nur so herbeigesehnt, die andere Seite hätte liebend gerne weitergespielt. Nuspahic war mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. Vor allem Einstellung, Teamgeist und Willen stimmten beim KSV. Der Niesiger Coach gab seinen Jungs mit auf dem Weg in Halbzeit zwei, jetzt ruhig und kontrolliert die Angriffe auszuspielen und hellwach in der Defensive bei den langen Bällen der Marbacher zu sein. Weiter ging es in Durchgang zwei und es war weiterhin ein rassiges und ebenbürtiges Duell. Doch so langsam erarbeitete sich der KSV Niesig mehr und mehr ein Übergewicht an guten Chancen und drängte auf die Führung. Die SG Marbach war irgendwie nicht mehr so energisch in den Zweikämpfen und ließ etwas nach. Dies merkten die Niesiger Jungs und der überragend aufspielende Tobias Eberlein und starke Rückkehrer Marcel Rudolf trieben ihre Mannschaft weiter an. Auch die mitgereisten Niesiger Fans spürten das man hier den Sieg erringen und Big Points im Aufstiegskampf holen kann. Dazu ist ein Sieg bei den sehr heimstarken Marbachern immer etwas ganz besonderes. Ingo Rippert, Trainer des Gastgebers merkte das seiner Mannschaft irgendwie so langsam die Körner ausgingen und wechselte munter durch um jeden eine Verschnaufpause zu gönnen. Nuspahic setzte auf seine Elf da sie weiterhin sehr hohes Tempo ging und klasse Fußball spielte. Und so langsam lief beiden auch die Zeit davon. In der 75. dann ein Schock für Niesig. Kapitän Laibach verdrehte sich das bereits lädierte linke Knie ohne Einfluss eines Gegenspielers und musste leider raus. Für ihn kam Sebastian Neu ins Spiel. Ab ging es in die Schlussphase und der KSV war hier mittlerweile das bessere Team und wollte mehr. In der 77. Minute dann die erlösende Führung für die Gäste. Nach einer Flanke stand Dennis Broschke völlig blank und Einschussbereit im Sechszehner. Er wollte ihn Volley nehmen doch traf die Kugel nicht. Zum Glück roch Tobias Eberlein ebenfalls den Braten und stand goldrichtig hinter Broschke. Er nahm den Ball ganz cool runter, suchte sich die Ecke aus und schoss ihn unhaltbar unten rechts ins Eck. Wahnsinn. 3:2 für die Niesiger Jungs nach 0:2 Rückstand in Marbach. Das ist Moral. Dementsprechend waren alle aus dem Häuschen. Doch es war noch nicht rum. Aufstiegskandidat Marbach hatte noch gute zehn Minuten plus Nachspielzeit um hier den Supergau zu verhindern. Und sie rannten jetzt an. Machten hinten auf und kamen immer wieder mit langen Bällen. Besonders schön ist das nicht aber seit langer langer Zeit ein gefährliches Mittel der SGM. Zwei mal wurde es auch brandgefährlich doch René Vogt war blendend drauf an diesem Tag und parierte mehrmals glänzend. Der KSV Niesig hielt aber stark dagegen und ließ sich erst gar nicht hinten reindrücken sondern sie wollten die Entscheidung und nutzten die Räume jetzt zum Kontern. Die Gastgeber wirkten mittlerweile platt und kamen nicht mehr richtig hinterher. Da hatten die Gäste noch deutlich mehr Körner. Und dies sollte sich auszahlen. Kurz vor Schluss, in der 89. Spielminute, war Marcel Rudolf nach super Pass in die Spitze alleine durch und lief aufs Tor zu. Eiskalt und ganz sicher schob er den Ball am Torwart vorbei und sorgte mit dem 4:2 für die Entscheidung. Unglaublich. Alle waren am ausrasten. So ein Spiel in dieser Art und Weise zu drehen hat Platz zwei und die Relegation auf jeden Fall verdient. Spieler, Trainer, Betreuer, Vorstand, Fans lagen sich alle in den Armen da man wusste man hat hier was Großes geschafft. Nuspahic nahm mit einem Wechsel, Kühne für Broschke, nochmal zusätzlich Zeit von der Uhr. In der Nachspielzeit passierte nichts mehr und somit gewann der KSV unter dem Strich hochverdient mit 4:2 beim ewigen Konkurrenten Marbach und festigt damit Rang zwei mit 40 Zählern. Zwar hat man bereits ein paar Spiele mehr auf dem Konto aber die anderen müssen auch erst mal ihre Spiele gewinnen. Bereits in zwei Tagen am Ostermontag müssen die Niesiger wieder ran. Dann gehts im ersten Heimspiel des Jahres gegen Ex Trainer Preis und seine SG Sickels. Dort will und muss man die gute Leistung bestätigen und nachlegen mit drei Punkten sonst war dieses Wahnsinnsspiel nicht viel wert. Die zweite Mannschaft der Niesiger musste auch ran an diesem Osterwochenende. Man verlor leider Gottes knapp mit 1:2 beim TSV Rothemann und steckt weiter mitten im Abstiegskampf auf Rang 14 mit nur elf Pünktchen. Den Treffer für den KSV markierte Christian Pabst. Kommende Woche spielt man am Freitagabend zuhause gegen Schlusslicht Sickels und am Sonntag ebenfalls daheim gegen Buchonia Fulda. Dort muss man unbedingt Siege einfahren um nicht schon frühzeitig abgeschlagen zu sein und sich mit dem direkten Abstieg zurück in die C-Liga anzufreunden. Beide Mannschaften erhoffen sich erfolgreiche Partien und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey, C. Günther, Baldauf, Fischer – Schlereth, Rudolf, Laibach (75. Neu), Eberlein, Waldmann – Broschke (89. Kühne); 


Tore:
1:0 Julian Darnieder (22.), 2:0 Julian Wagner (27.), 2:1 Adrian Waldmann (40.), 2:2 Simon Vey (42.), 2:3 Tobias Eberlein (77.), 2:4 Marcel Rudolf (89.);

Zuschauer: 130;

Bilder vom Spiel finden Sie hier!
Ein Video von Torgranate können Sie hier sehen!

 

TSV Rothemann II – KSV Niesig II 2:1 (1:0) 

Aufstellung: Menz – Schäfer, Kreiter, Schwarz, Licht – Dehler (62. Schwan), Kremer, Brehler (76. D. Schultheis), Bouri (49. Kingue), Neu – Pabst; 

Tore: 1:0 Florian Hohmann (8.), 1:1 Christian Pabst (48.), 2:1 Florian Hohmann (53.);


Zuschauer:
60.

SC Borussia Fulda II – KSV Niesig 1:4 (0:1) [22. Spieltag]

Am 19. Spieltag musste der KSV Niesig auswärts bei Borussia Fulda 2 ran. Nach der durchwachsenen Leistung beim 4:4 Unentschieden im Derby vor zwei Wochen bei der SG Illerswald wollte man natürlich einen deutlich besseren Fußball spielen und die drei Punkte entführen um weiter die Chance auf den Relegationsplatz zwei zu wahren. Personell musste Trainer Nuspahic auf Bech, Rudolf und Neu verzichten. Die Partie begann bei herrlichem Sonnenschein auf Kunstrasen und die Niesiger Jungs waren sofort die spielbestimmende Mannschaft. Man hatte viel Ballbesitz und man wollte sofort die frühe Führung erzielen. Der Gastgeber konzentrierte sich erstmal nur um die Defensive und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Dieser Plan ging ganz gut auf. Lange Bälle auf Peter Enders, Kopfballverlängerung und dann durchstarten. Ein ganz einfaches aber öfters auch gefährliches Mittel. Der KSV probierte es den Ball schnell laufen zu lassen und das Spielfeld so groß wie möglich zu halten um den läuferisch deutlich schwächeren und auch älteren Gegner ins Laufen zu bekommen. In der 26. Spielminute war der Knoten dann endlich geplatzt. Torjäger Dennis Broschke umspielte einen Gegenspieler klasse im Strafraum und schob cool rechts unten zur 1:0 Führung ein. Absolut verdient für die Gäste. Jetzt wollte die Mannschaft um Trainer Nuspahic natürlich nachlegen und früh den Grundstein für den Auswärtssieg legen. Doch die Partie wurde fahriger und spielerisch deutlich schwächer. Die erfahrenen Spieler der Borussen versuchten durch meckern und labern die Niesiger zu verunsichern. Dieser unschöne Plan ging leider auf. Viele viele kleine Fouls und Nicklichkeiten prägten den Rest der ersten Halbzeit. Leider Gottes verlor der KSV Niesig spielerisch komplett den Faden und lies sich auf das Spielchen des Gastgebers ein. Bis auf viele sinnlose Anfeindungen und Meckereien passierte nichts mehr und es ging mit einer knappen 1:0 Führung für den KSV in die Kabinen. Nuspahic war natürlich überhaupt nicht zufrieden mit der Vorstellung seiner Jungs da er genau wusste was der Gegner vorhatte und sich seine Mannschaft davon komplett beeinflussen ließ. Er sagte seinen Jungs sich jetzt wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und das nächste Tor nachzulegen. Sonst kann das hier noch eine enge und zähe Angelegenheit geben. Einfach auf das Labern des Gegners die richtige Antwort geben, nämlich Tore schießen. Mit diesem Plan ging es in Durchgang zwei und es ging schrecklich los für die Niesiger Jungs. Beim Spielaufbau hatte Simon Vey einen Blackout. Er wollte zum

Torwart René Vogt zurück spielen doch der Pass war leider viel zu lasch und zu kurz gespielt. Peter Enders nahm diese Einladung natürlich an und lief alleine auf den Kasten zu und schob mit etwas Glück zum 1:1 ein. Dieser Ausgleich ist zwar sehr schmeichelhaft für den Gastgeber aber das war genau der Plan der Borussia. Den Gegner verunsichern und dann aus dem Nichts zuschlagen. Der KSV Niesig war natürlich komplett bedient und musste jetzt wieder unbedingt Ruhe und Kontrolle ins eigene Spiel bekommen. Dies gelang ganz gut und man bekam wieder mehr Zug und Tempo in alle Aktionen. Der Gastgeber igelte sich jetzt wieder hinten rein. Man war sichtlich zufrieden mit diesem Punkt gegen den Tabellendritten. Die Gäste rannten natürlich an und versuchten es immer wieder über die Außenbahnen. Man musste irgendwie die Lücke finden in diesem Bollwerk. Hondo Nuspahic brachte dazu Fischer für Kühne um noch mehr Tempo ins Spiel zu bekommen. In der 65. Minute dann die Ampelkarte für einen Borussen Spieler nach wiederholtem Foulspiel. Das spielte dem KSV perfekt in die Karten da man jetzt auch noch über 20 Minuten in Überzahl spielte und noch mehr Druck ausüben konnte. Der Gastgeber stand natürlich jetzt noch tiefer und schlug die Bälle nur noch hoch und weit hinten raus. Leider spielten es die Gäste zu schlecht aus. Oftmals fehlte der letzte genaue Pass vor dem Tor oder man spielte zu überhastet lange Bälle. Und die Zeit rannte so langsam davon. Schlereth kam zehn Minuten vor Schluss für Vey in die Partie um nochmal Dampf auf den Außen zu machen. Es war mittlerweile ein Spiel auf ein Tor bzw. nur noch in der Hälfte von Borussia Fulda und ein Treffer lag in der Luft. Es dauerte bis zur 85. Spielminute bis die Freude auf Seiten der Niesiger keine Grenzen mehr kannte. Einen tollen Angriff über Waldmann auf der linken Außenbahn veredelte Torjäger Broschke mit einem satten Schuss aus 20 Metern zum erlösendem 2:1 für Niesig. Da war auch etwas Glück dabei. Der Ball ging an den Innenpfosten. Broschke hatte dabei auch noch den komplett blanken Eberlein und Kreiter im Strafraum übersehen. Da wäre Redebedarf gewesen wenn der nicht drin gewesen wäre. Zum Glück ging aber alles gut und der KSV war auf der Siegerstraße und spielte es jetzt befreit runter. Die Borussen waren sichtlich geschockt und warfen jetzt etwas planlos alles nach vorne ohne großen Ertrag. Der sich dadurch ergebene Platz zum Kontern nutzten die Gäste jetzt eiskalt aus. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Eberlein am Strafraum der Niesiger ging es blitzschnell nach vorne. Broschke konnte bereits in der eigenen Hälfte durchstarten und hatte nur noch viel viel Platz und den Torwart vor sich. Er umdribbelte den Kepper lässig und schob ins leere Tor zum 3:1 in Minute 88 ein. Die Entscheidung. Kurz darauf war Niesigs Top Torjäger wieder allein auf weiter Flur. Diesmal scheiterte er aber am Borussen Torwart. So Chancen muss man machen wenn man Torschützenkönig werden möchte. Den Schlusspunkt setzte der momentan überragend aufspielende Tobias Eberlein in der Nachspielzeit. Einen Freistoß aus gut 20 Metern schoss er traumhaft unten rechts ins Eck zum 4:1 Endstand. Danach war Schluss und der KSV Niesig holt sich drei wichtige Punkte im Kampf um Platz zwei. Nach einer ganz zähen und fußballerisch schwachen Phase Ende der ersten Halbzeit spielte man es kontrolliert und souverän runter in Durchgang zwei. Unter dem Strich ein verdienter Auswärtssieg für die Jungs um Trainer Hondo Nuspahic. Kommendes Osterwochenende muss der KSV zwei mal gegen richtige Brocken ran. Samstag in Marbach, Montag kommt Sickels. Dort will man ordentlich Punkten und Platz zwei weiter festigen. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig musste ebenfalls ran an diesem Wochenende. Im ersten Spiel nach der ewig langen Winterpause holte man mit einer guten Leistung und einem 1:1 bei FT Fulda einen Zähler für den Kampf um den Klassenerhalt. Man bleibt zwar auf dem Abstiegsrang 14, hält aber Anschluss an das rettende Ufer. Den Treffer für Niesig erzielte Christian Pabst. Kommende Woche gehts nach Rothemann. Dort will man wieder punkten und weiter raus aus der roten Zone. Beide Teams erhoffen sich ein sehr erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (83. Schlereth), M. Günther, C. Günther, Kreiter – Laibach, Baldauf, Kühne (55. Fischer), Eberlein, Waldmann – Broschke; 

Tore: 0:1 Dennis Broschke (26.), 1:1 Peter Enders (46.), 1:2 Dennis Broschke (85.), 1:3 Dennis Broschke (88.), 1:4 Tobias Eberlein (90.);
Geld-Rote Karte Serdar Kabul (Borussia Fulda, 67.);


Zuschauer:
100;

FT Fulda II – KSV Niesig II 1:1 (0:1)

Aufstellung: Schöbeck – Drabek (55. Kremer), Keil, Licht, Dehler – Schwan, Schlereth (67. Bouri), Kingue, Heinemann (82. Göller) – Pabst, Ikome;

Tore: 0:1 Christian Pabst (30.), 1:1 Selmin Erovic (60.)

Zuschauer: 20.

SG Maberzell/Gläserzell – KSV Niesig 4:4 (2:2) [20. Spieltag]

Endlich gehts wieder los! Die elend lange Winterpause ist vorbei und die Niesiger Jungs haben eine sehr nasskalte und harte Vorbereitung hinter sich. Vor allem die eisige Kälte (teilweise -15 Grad) und die zugeschneiten und steinharten Plätze verhinderten oft ein normales Training. So musste man oft auf Kunstrasen oder Halle ausweichen. Oft blieb dann nur das eintönige Joggen übrig. Leider konnte Trainer Nuspahic mit der Vorbereitung nicht zufrieden sein da er viele Ausfälle zu beklagen hatte und einige Spieler sich nicht so oft blicken ließen. Die erste angesetzte Partie nach der Pause gegen die SG Edelzell/Engelhelms wurde wegen des unbespielbaren Platzes abgesagt. So kam es eine Woche drauf gleich zum Derby beim Erzrivalen SG Maberzell/Gläserzell. Ein echter Kracher zum Start in die Rückrunde mit viel Zündstoff. Das Hinspiel hatte der KSV glatt mit 6:0 gewonnen. Der Gastgeber war natürlich auf Revanche aus. Und auch sonst können sich diese beiden Vereine einfach nicht abhaben trotz gemeinsamer erfolgreicher Zeit in der Jugend. Personell sah es beim KSV eher nicht so gut aus. Nuspahic musste mit Schlereth, Bech, Neu, Kemdjo, Rudolf und Pabst gleich auf sechs etatmäßige erste Mannschaft Spieler aus der Hinrunde verzichten. Dafür gab Neuzugang David Drabek sein Debüt bei den Gästen. Trotz der vielen Ausfälle hatte man wie immer eine sehr junge und schlagfertige Truppe auf dem Platz mit viel viel Potenzial. Noch ein Wort zum Geläuf. Trotz des sehr sehr nassen Wetters mit Schnee, Regen und eisiger Kälte in den letzten Tagen und Wochen war der Platz in einem perfekten Zustand. Respekt und Lob an den Platzwart. So genug geredet. Das Derby begann und es war von Anfang an ein Spiel auf Augenhöhe. In den ersten Minuten war es ein Abtasten auf beiden Seiten. Der Gastgeber überlies dem KSV den Ball und die Niesiger Jungs konnten befreit und ruhig den Spielaufbau betreiben. Auch die Gäste gingen nicht sehr früh drauf und warteten ab. Doch nach gerade einmal acht Minuten war das gemächliche Spielchen vorbei. Der KSV probierte in Person von Geburtstagskind und Kapitän Laibach nach vorne zu spielen. Als er gerade den Ball spielen wollte wurde er vorher klar und deutlich hinten am Knöchel getroffen und gefoult von Tobias Klein und fiel. Der Unparteiische lies aber völlig zu unrecht weiter laufen und Klein war durch und schob zum 1:0 ein. Sehr zum Ärger des KSV Niesig da dieses Tor niemals hätte zählen dürfen. Laibach war außer sich und rannte Wutentbrannt zum Schiri der aber seinen Riesenfehler nicht eingestand obwohl Torschütze Tobias Klein das Foul selbst zugab. Ganz ganz schwach. Jetzt mussten sich die Niesiger erst einmal fangen und diesen frühen Rückstand verarbeiten. Denn das hatte man sich hier ganz anders vorgestellt. Man blieb aber sehr ruhig und kontrolliert und trieb das Spiel durch die drei Aufbauspieler Baldauf, Eberlein und Laibach an. Man wollte natürlich die schnelle Antwort bringen und ausgleichen. Man drückte durch klasse Pässe in die Spitze den Gegner weit hinten rein. In Minute 16 war es dann soweit. Einen völlig gerechtfertigten Freistoß verwandelte Adrian Waldmann aus 20 Metern traumhaft zum 1:1 Ausgleich. Alles wieder offen. Jetzt war der KSV Niesig am Drücker und wollte die Partie an sich reißen und drehen. Der Gastgeber war sichtlich verunsichert und konzentrierte sich erstmal um die Defensive. In der 27. Spielminute dann die Führung für die Niesiger. Einen Freistoß von Laibach aus dem Halbfeld konnte Maberzell/Gläserzell noch klären doch der Ball landete wieder direkt auf dem Fuß vom KSV Kapitän. Der schlug ihn direkt wieder hoch rein in den Strafraum wo Tobias Eberlein am schnellsten reagierte und schaltete und frei vor dem Kasten auftauchte und zur mittlerweile verdienten 2:1 Führung für die Gäste einschob. Das Spiel war gedreht und die vielen mitgereisten Gäste Anhänger waren glücklich. Doch die Freude über die Führung hielt leider nicht lange weil die SG Maberzell/Gläserzell sich absolut nicht versteckte und gut dagegen hielt. Gerade einmal fünf Minuten später erzielte der überragend aufgelegte Tobias Klein den 2:2 Ausgleich und das Spiel war wieder völlig offen. Es entwickelte sich zu einem spannenden und packenden Derby wie es alle sehen wollten. Wieder sah die Niesiger Abwehr da gar nicht gut aus und man verteidigte zu behäbig und lässig. Bis zur Pause war es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem die beiden kopfballstärksten Eberlein und Sauerbier leisteten sich viele harte und hitzige Duelle in der Luft und am Boden und trieben ihre Mannschaften nach vorne. Weitere Treffer gab es aber keine mehr in Durchgang eins und es ging mit einem absolut gerechten 2:2 in die Kabinen. Trainer Nuspahic war mit der Vorstellung seiner Jungs nicht zufrieden. Das einzige was halbwegs stimmte war der Zwischenstand. Man lies dem Gegner viel zu viel Raum und war zu lässig in den Zweikämpfen. Die Gegentreffer wären mit einer aggressiveren Art und Weise auf jeden Fall zu verhindern gewesen. Nach vorne war man dazu zu unkreativ und wurde meist nur mit langen, hohen Bällen gefährlich. Nuspahic forderte nun mehr Engagement und Wille dieses Derby für sich zu entscheiden. Kreiter kam für den blassen Fischer ins Spiel beim KSV. Weiter ging es also mit Halbzeit zwei und die Niesiger wurden leider eiskalt erwischt. Nach einer halbhohen und eigentlich harmlosen Flanke des Gastgebers flutsche der Ball René Vogt aus den Händen und Tobias Klein staubte ab zum 3:2 und machte seinen Dreierpack in Minute 49 perfekt. Ganz bitter für die Niesiger Jungs da man jetzt eigentlich die Partie an sich reißen wollte. Nun musste man dem zweiten Rückstand im Spiel hinterherlaufen und anrennen. Der KSV Niesig zeigte sich cool und abgeklärt und drängte sofort auf den Ausgleich. Man war jetzt die gefährlichere und aktivere Mannschaft. Die SG Maberzell/Gläserzell konzentrierte sich mehr und mehr auf das Verteidigen. Und dieser Plan sollte sich rächen. In der 58. Minute sorgte Niesigs Torjäger Dennis Broschke für den 3:3 Ausgleich und alles war wieder drin. Es sollte noch eine dramatische und spannende Schlussphase geben in diesem rassigen Derby. Beide spielten jetzt mit offenem Visier und wollten den Sieg. 20 Minuten vor Schluss gab es dann einen Freistoß aus dem Halbfeld für den KSV. Diesen trat der Mann für die ruhenden Bälle an diesem Tag. Kapitän Lucas Laibach flankte wieder traumhaft in den Sechszehner Richtung langen Pfosten. Leider kam keiner zum Kopfball doch der Torwart der SG Illerswald hatte den Ball nicht sicher und lies ihn abprallen. Tobias Eberlein lies sich nicht zwei mal bitten, stand goldrichtig und stocherte den Ball aus kürzester Distanz zum 4:3 für Niesig über die Linie. Alle Niesiger waren jetzt natürlich glücklich und oben auf. Man wusste mit einer konsequenten Verteidigung kann man hier die knappe Führung über die Zeit bringen. Denn der Gastgeber warf natürlich in der Schlussviertelstunde alles nach vorne und dies ergab Platz zum Kontern für die Niesiger Jungs und die Chance den Deckel drauf zu machen. SG Maberzell/Gläserzell Trainer Sauerbier brachte dazu noch zwei weitere Angreifer um wenigstens noch einen Zähler zu holen. Viele viele kleine Fouls und Nicklichkeiten prägten die letzten Minuten und die Zuschauer sorgten für eine super Stimmung. Der KSV Niesig hatte mit Brehler, Waldmann und Broschke mehrere Riesenchancen um für die Entscheidung zu sorgen doch sie spielten es leider fahrig zu Ende bzw. scheiterten am Torwart. Dies lies das Türchen für den Ausgleich für den Gastgeber doch noch offen. Und die ungenutzten Möglichkeiten sollten dem KSV am Ende den Sieg kosten. In der 88. Spielminute war es dann soweit. Nach einer Flanke stand Spielertrainer Sauerbier im Strafraum sehr frei und köpfte eine klasse Bogenlampe Richtung Kasten. Der Ball wurde immer länger und länger und flog über den springenden Vogt ins Tor zum 4:4. Wahnsinn. Alle Anhänger der SG Illerswald waren natürlich aus dem Häuschen und feierten den Lucky Punsh. In der Nachspielzeit passierte dann nicht mehr viel. Man hatte den Eindruck das beiden Teams die Körner ausgingen und sich mit diesem 4:4 arrangieren können. So war es dann auch und dieses packende Derby endete mit diesem gerechten und verdienten Unentschieden. Zwar fühlte es sich für die Gäste wie eine Niederlage an doch unter dem Strich ging das alles schon so in Ordnung. Mit diesem Remis klettert der KSV Niesig auf Rang drei, punktgleich mit dem Relegationsplatz zwei. Dies ist aber nur ein Zwischenstand da alle anderen Begegnungen an diesem Tag abgesagt wurden und man hat dazu schon ein paar Spiele mehr absolviert. Trotzdem kann man ganz zufrieden sein. Die zweite Mannschaft der Niesiger musste sich mit dem Rückrundenstart noch gedulden. Ihr Spiel wurde abgesagt. Kommende Woche gehts für beide Teams gegen Sickels. Dort will man im ersten Heimspiel des Jahres natürlich sechs Punkte einfahren und den KSV Fans guten Fußball bieten. Unsere Jungs würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Fischer (46. Kreiter), M. Günther, Vey (59. Brehler), C. Günther – Waldmann, Baldauf, Eberlein, Laibach, Kühne (50. Drabek) – Broschke;

Tore: 1:0 Tobias Klein (8.), 1.1 Adrian Waldmann (15.), 1:2 Tobias Eberlein (27.), 2:2 Tobias Klein (32.), 3:2 Tobias Klein (49.), 3:3 Dennis Broschke (58.), 3:4 Tobias Eberlein (71.), 4:4 Carlo Sauerbier (88.)

Zuschauer: 55,

Bilder vom Spiel finden sie hier!

Türk. SV Fulda – KSV Niesig 3:0 (1:0) [17. Spieltag]

Am 17. Spieltag und dem letzten Spiel vor der wohlverdienten Winterpause ging es für den KSV Niesig zum Türkischen SV. Nach sechs Siegen aus den letzten sieben Partien kletterte man auf Platz zwei in der Tabelle und fuhr natürlich mit ganz breiter Brust zum Tabellenfünften. Die Niesiger Jungs wollten sich mit einem weiteren Sieg von seinen mitgereisten Fans verabschieden und bedanken für die super Unterstützung in jedem Spiel und die sehr erfolgreiche Vorrunde auf Rang zwei krönen und auch dort überwintern. Personell musste KSV Trainer Hondo Nuspahic am Kirmeswochenende auf Schlereth, Rudolf, Fischer und Neu verzichten. Baldauf war nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder mit an Bord. Die Partie begann und es war ein offenes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Der KSV hatte durch Broschke gleich eine dicke Chance um früh mit 1:0 in Front zu gehen. Leider fehlten aber Zentimeter zum Glück. Der Gastgeber kam ebenfalls gut in die Partie und konnte sich durch gute Kombinationen auch ein paar gute Möglichkeiten erarbeiten. Nach den ersten zehn Minuten ging den Niesigern irgendwie die Lockerheit abhanden und war sehr fahrig und unsicher in allen Aktionen. Dies bestrafte der Türkische SV und ging in Minute 15 durch Mohamed Liban mit 1:0 in Führung. Einen langen Ball konnte Vogt nicht sicher abfangen, Liban stibitze den Ball aus den Fingern des KSV Torwarts und schob ins leere Tor ein. Diese Führung war verdient da die Türken einfach etwas galliger und aggressiver waren als die Gäste. Jetzt musste eine Reaktion der Niesiger her. Doch sie blieb leider aus. Viel zu viele Fehlpässe im Spiel nach vorne und zu wenig Tempo in allen Szenen machten es dem Gastgeber sehr einfach zu verteidigen. Der Türkische SV hatte danach sogar mehrere gute Angriffe um die Führung auszubauen in Durchgang eins. Doch immer war ein Bein der Gäste dazwischen oder der KSV half sich wie Kapitän Laibach mit einem taktischen Foul um eine sehr gute Chance zu unterbinden. Da Laibach schon mehrmals foulte war er am Rande des Platzverweises und musste noch über eine Halbzeit enorm aufpassen um sein Team nicht zu schwächen und zu dezimieren. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel in beiden Strafräumen und es ging mit einer hochverdienten 1:0 Führung für den Gastgeber in die Kabinen. Nuspahic und Co. Trainer Partosch waren sichtlich bedient und konnten diese Leistung im letzten Spiel vor der Winterpause nicht verstehen und akzeptieren. Kein Wille, kein Kampf, kein Aufbäumen, keine Laufbereitschaft. All dies fehlte den Niesiger Jungs was sie die letzten Partien ausgezeichnet hatte. Der Gastgeber spielte bei weitem nicht sehr gut oder dominant. Sondern die Gäste waren einfach sehr sehr schwach an diesem Nachmittag. Nuspahic rüffelte seine Spieler und forderte eine deutliche Steigerung in Sachen Arrangement und Siegeswillen. Denn man wollte schließlich unbedingt auf Rang zwei überwintern. Die Vorzeichen für Halbzeit zwei waren aber leider nicht gut. Bech musste verletzt raus und Laibach sehr nahe am Platzverweis. Pabst kam für Bech in die Partie und sollte in der Offensive für mehr Gefahr sorgen. Weiter ging es im zweiten Durchgang und leider leider änderte sich sehr wenig am Spielverlauf. Der KSV Niesig probierte jetzt zwar zielstrebiger nach vorne zu kommen und den schnellen Ausgleich zu erzielen doch die türkische Abwehr kam nie in richtige Not. Durch die taktische Umstellung von Hondo Nuspahic auf einen weiteren Angreifer gab es für den Gastgeber natürlich mehr Räume zum Angreifen und Kontern. Denn man konzentrierte sich mehr und mehr auf die Defensive und lauerte auf Ballverluste und schnelle Gegenstöße. Die Niesiger Jungs waren zwar sichtlich bemühter als in Halbzeit eins doch irgendwie lief alles nicht so selbstverständlich und einfach wie in den letzten Wochen. Man kam nie in richtig gefährliche Situationen oder Positionen um den Ausgleich zu erzielen bzw. zu erzwingen. Mittlerweile drängte auch so langsam die Zeit und man rückte mehr und mehr auf um den Türkischen SV in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Aber alles was unternommen wurde fruchtete irgendwie nicht und es kam wie es kommen musste. In der 70. Spielminute bekam der Gastgeber nach einem vereinzelten Konter einen völlig unberechtigten und sehr schmeichelhaften Freistoß 20 Meter vor dem Kasten aus perfekter Position zugesprochen. Sehr zum Ärger des KSV da man wusste das so eine Fehlentscheidung des Schiris das Spiel jetzt entscheiden kann. Ibrahim Kücükler ließ sich nicht zwei mal bitten und zirkelte den Ball traumhaft und unhaltbar oben links in den Winkel. Niesigs Torwart Vogt ohne jede Chance. Die Freude bei den Türken kannte nach diesem 2:0 keine Grenzen mehr und man wusste das Ding hier ist durch. Jetzt gingen auch bei den Gästen die Köpfe runter da man wusste hier hilft nur ein Wunder um noch was zählbares mit in die Winterpause zu nehmen. Trotzdem drängte man nochmal auf das gegnerische Tor und wollte wenigstens einen Treffer erzielen. Doch es kam noch dicker. Nach einem Ballverlust des KSV Niesig im Mittelfeld schalteten die Gastgeber wieder super blitzschnell um und schickten den eingewechselten Kadir Saracik auf die Reise. Der lief alleine auf weiter Flur auf Niesigs Keeper Rene Vogt zu und schob eiskalt zum 3:0 ein. In der Nachspielzeit wurde es noch einmal hitzig da die Niesiger Jungs natürlich frustriert waren und durch viele kleine Fouls und auch verbale Anfeindungen noch mehr provoziert wurden. Hier sah man klar das der Türkische SV einen Platzverweis rausholen wollte. Sehr unsportlich aber leider auch nichts neues. Kurz darauf war Schluss und der KSV verliert das letzte Pflichtspiel des Fußballjahres 2017 klar und verdient mit 0:3 gegen kämpferische und einfach heißere, motiviertere Türken. Leider verpasst man dadurch den Sprung auf Rang zwei und somit die Überwinterung auf einem Aufstiegs Relegationsplatz. Sehr sehr schade. Nichtsdestotrotz kann die Mannschaft um Trainer Nuspahic sehr zufrieden in die wohlverdiente Pause gehen da man mit Platz vier gut dasteht und das Saisonziel Top 5 absolut realistisch ist. Bei der zweiten Mannschaft des KSV Niesig sieht es dafür umso düsterer aus. Das Team um Betreuer Patrick Dehler verlor nach einer sehr starken ersten Halbzeit beim Tabellenführer TV Neuhof leider doch sehr deutlich mit 1:8. Den Ehrentreffer für den KSV erzielte Marius Brehler. Knapp zwei Wochen später stand noch ein Nachholspiel in Schweben an das man leider Gottes ebenfalls verlor. Trotz einiger Spieler aus der ersten Mannschaft hieß es am Ende 4:6 und man fuhr wieder mit leeren Händen nach Hause. Für Niesig trafen Marius Niba Ikome, Moritz Schwarz, Tobias Eberlein und ein Eigentor. Zum Glück ging es dann endlich auch in die Winterpause denn man musste nach dieser schwachen Hinrunde mit Platz 14 und nur 10 Zählern dringend sich zusammensetzen um in der Rückrunde die nötigen Punkte einzufahren um den direkten Abstieg noch zu verhindern. Es steht eine Menge Arbeit bevor. Trotzdem kann der KSV Niesig auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Mit dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die B-Liga Fulda und dem Gewinn der Stadtmeisterschaft holte man zwei ganz tolle Erfolge und Titel. Die gesamte Mannschaft sowie Trainer, Betreuer und Verantwortliche bedanken sich recht herzlich bei allen Fans, Anhängern, Sponsoren und Helfern für den tollen Support bei jedem Spiel und hoffen auch im Fußballjahr 2018 auf eure Unterstützung!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey, C. Günther, M. Günther, Kemdyo – Baldauf, Laibach, Eberlein, Bech (47. Pabst), Waldmann – Broschke;

Tore: 1:0 Mohamed Liban (15.), 2:0 Ibrahim Kücükler (75.), 3:0 Kadir Saracik (82.);

Zuschauer: 100;

TV Neuhof – KSV Niesig II 8:1 (2:1)

Aufstellung: Lützner – Kreiter, Brehler, Keil, Licht – Dehler, Schwan, Kühne, Bouri – Ikome, Heinemann;

Tore: 1:0 Philipp Herget (14.), 1:1 Marius Brehler (15.), 2:1 Jons Enders (42.), 3:1 Maik Henkel (49.), 4:1 Maik Henkel (61.), 5:1 Jonas Enders (64.), 6:1 Julian Möller (69.), 7:1 Maik Henkel (76.), 8:1 Maik Henkel (90.+2);

Zuschauer: 50.

KSV Niesig – Haimbacher SV II 2:0 (2:0) [16. Spieltag]

Am 16. Spieltag hatte der KSV Niesig im letzten Heimspiel des Jahres das Kellerkind Haimbacher SV zu Gast. Nach einem Unentschieden gegen Germania Fulda vor zwei Tagen wollten die Niesiger Jungs um Trainer Hondo Nuspahic natürlich wieder dreifach punkten und auf Rang zwei klettern. Personell musste man auf den gesperrten Baldauf verzichten sowie die Verletzten Neu und Eberlein. Marcel Rudolf weilt zudem im Ausland wegen seines Studiums. Die Partie begann und es war von Anfang an ein Spiel auf ein Tor. Man merkte das hier der Tabellendritte gegen den Tabellenvorletzten spielte. Der KSV hatte sehr viel Ballbesitz und ging sofort auf die frühe Führung. Pabst und Broschke hatten gleich zwei super Chancen in den ersten Minuten. Es fehlte jeweils leider die letzte Genauigkeit im Abschluss. Niesig versuchte den Ball schnell laufen zu lassen und das Spielfeld so breit wie möglich zu machen. Denn die Gäste standen tief in der eigenen Hälfte und versuchten irgendwie durch einen schnellen Ballgewinn einen Konter erfolgreich zu fahren. Dieser Plan ging in der ersten Viertelstunde ganz gut auf für die Haimbacher. Man stand gut gestaffelt und verteidigte sehr robust und sicher und kam vereinzelt auch nach vorne vor den Niesiger Kasten. Richtig gefährlich wurde es für Vogt aber nicht da Haimbachs einziger Stürmer immer wieder allein gelassen wurde und keiner nachrückte. Das Angriffsspiel der Niesiger war zu langsam und zu behäbig. Der Ball war zu lange bei jedem am Fuß sodass sich die Gäste ohne große Mühe stellen konnten und fast keine Lücken anboten. Man merkte von Minute zu Minute das die Gastgeber nervöser wurden da man einfach nicht durchkam durch dieses Bollwerk. Da fehlte dieser sehr jungen Mannschaft sichtlich die Ruhe und Geduld denn die Angriffe wurden sehr unsauber und kopflos ausgespielt und man meckerte sich gegenseitig an. Sehr zum Unmut von Nuspahic der überhaupt nicht zufrieden war. In der 30. Spielminute der erste richtige Aufreger in dieser bis jetzt eher langweiligen Partie. Sehr zum Unmut der Gäste. Ein Haimbacher Spieler war mit einem seiner Mitspieler sehr unzufrieden und beschimpfte ihn mit dem Wort Mistkröte. Da der Unparteiische direkt neben ihm stand und dachte es richtete sich an ihn zeigte er dem Spieler glatt rot. Obwohl es nicht an den Schiri war ist es eine Beleidigung und somit eine berechtigte Entscheidung. Sehr hart  und ärgerlich für die Gäste da man bis jetzt sehr gut mithielt und die Null stand. Das spielte dem Gastgeber natürlich perfekt in die Karten da man bis jetzt keine Lücken fand in der massiven Abwehr der Haimbacher. Jetzt musste man noch mehr Druck ausüben und noch schneller die Angriffe austragen damit die Verteidigung in Bewegung kommt und die Lücke sich irgendwann bildet. Dieser Platzverweis war tatsächlich der Weckruf für die Niesiger Jungs da man jetzt sichtlich besser spielte und man wieder ruhiger wurde. In Minute 41 war der Bann dann endlich gebrochen. Adrian Waldmann traf nach einem schönen Angriff über die rechte Außenbahn zum mittlerweile längst überfälligen 1:0 für den KSV. Man merkte allen die Erleichterung an da man endlich in Front gegangen ist. Auch das Trainerduo Nuspahic/Partosch war beruhigt durch die Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff kam dann auch noch das 2:0 für Niesig. Adrian Waldmann machte mit einem schönen Freistoßtreffer in der 44. Spielminute seinen Doppelpack perfekt und erhöhte auf 2:0. Kurz darauf ging es in die Kabinen und der KSV Niesig führte hochverdient. Nuspahic war trotzdem mit Leistung und Ergebnis nicht zufrieden. Er verlangt seiner jungen Mannschaft immer alles ab und forderte eine deutliche Leistungssteigerung von jedem einzelnen und mehr Ruhe untereinander. Außerdem sagte er seinen Mannen das man in diesem Spiel sich ordentlich Selbstvertrauen holen kann und etwas für das Torverhältnis machen sollte. Man müsse sich viel mehr zutrauen und zielstrebiger die Angriffe ausspielen. Mit diesen Vorgaben vom Trainer ging es in Durchgang zwei und am Spielverlauf änderte sich rein gar nichts. Der Gastgeber hatte circa 80 Prozent Ballbesitz und war mit allen Mann in der gegnerischen Hälfte und drängte auf weitere Tore. Doch an diesem Tag sollte es mit dem Tore schießen einfach nicht so klappen wie sonst. Man spielte einfach zu behäbig, zu unkreativ und zu fahrlässig um wirklich zu guten Möglichkeiten zu kommen. Man kam zwar zu Abschlüssen doch meistens wurden die nie gefährlich. Ein Glück führte man und war in Überzahl denn bei elf gegen elf wäre hier eventuell mehr drin gewesen für die Gäste aus Haimbach. Durch einige krasse Fehlpässe und Ballverluste der Niesiger kam man sogar zu zwei, drei sehr gefährlichen Kontern um einen Treffer zu erzielen und hier die ganze Veranstaltung wieder spannender zu gestalten. Doch René Vogt hielt die Null fest und war ein sicherer und zuverlässiger Rückhalt für seine Mannschaft. Die Partie plätscherte so vor sich hin und keines der beiden Teams machte hier den Anschein noch mehr zu investieren. Dem Gastgeber fehlte der letzte Biss um mehr Treffer zu erzielen und Haimbach war mit diesem Ergebnis soweit zufrieden und wollte sich nicht abschießen lassen in Unterzahl. Es ging in die Schlussphase und Nuspahic nutzte die beruhigende Führung und die absolute Dominanz im Spiel um allen Jungs Einsatzzeit zu geben. Vey, Ikome und Kühne kamen für die letzten 15-20 Minuten für Günther, Fischer und Günther in die Partie. Der KSV erhöhte in den letzten Minuten noch einmal die Schlagzahl und kam mit vielen Flanken und Abschlüssen aus der zweiten Reihe zu Chancen. Doch auch diese Druckphase überstand der Haimbacher SV schadlos. Am Ende blieb es bei diesem absolut gerechten und hochverdienten 2:0 Heimsieg für den KSV Niesig und man verabschiedet sich erfolgreich zuhause bei seinen Fans. Zwar war diese Leistung glanzlos und eher mittelmäßig doch unter dem Strich zählen die drei Punkte und ein versöhnlicher Abschluss am heimischen Niesiger Waldstadion. Sichtlich zufrieden und auch erleichtert waren vor allem Spieler und Trainer über den mittlerweile sechsten Sieg im siebten Spiel. Damit klettert man endlich auf den lang ersehnten Relegationsplatz zwei und überholt Dauerrivale Marbach. Kommende Woche bestreiten die Niesiger Jungs ihr letztes Spiel vor der Winterpause. Dann geht es zum schweren Auswärtsspiel beim wiedererstarkten Türkischen SV. Es ist bereits der Anfang der Rückrunde. Mit einem Sieg möchte man unbedingt Platz zwei verteidigen und dort auch überwintern. Die zweite Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler war an diesem Dienstag/Reformationstag  spielfrei und gastiert kommenden Sonntag ebenfalls auswärts beim Ligaprimus TV Neuhof und hat eine Herkulesaufgabe vor sich. Beide Teams wünschen und erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Anhänger sehr sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Kemdyo, C. Günther (73. Vey), M. Günther (78. Kühne), Fischer (76. Ikome) – Schlereth, Waldmann, Laibach, Bech – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Adrian Waldmann (43.), 2:0 Adrian Waldmann(45.);

Zuschauer: 50;

Rote Karte: David Mengel (Haimbach, 30.) wegen Beleidigung;

KSV Niesig II – SG Frischauf Fulda 3:1 (1:1)

Aufstellung: Lützner – Fischer, Drabek, Brehler, Schwarz (65. Erb) – Schwan (5. Dehler), Kremer, Heinemann, Waldmann, Ikome (77. Göller)- Pabst;

Tore: 1:0 Kai Heinemann (14.), 1:1 Mujo Bisevac (25.), 2:1 Christian Pabst (75.);

Zuschauer: 50.

KSV Niesig – Germania Fulda 1:1 (1:1) [15. Spieltag]

Der KSV Niesig hatte am 15 Spieltag Aufsteiger Germania Fulda zu Gast. Nach fünf Siegen in Serie und einer ganz breiten Brust wollte man natürlich nachlegen und die nächsten drei Zähler einfahren. Trainer Nuspahic musste dabei auf Neu, Heinemann, Rudolf und den gesperrten Baldauf verzichten. Germania Fulda spielt bisher eine super Saison und rangiert als Aufsteiger auf Platz sechs. Mit schnellen und ansehnlichen Offensivfußball hat man schon einige Mannschaften an die Wand gespielt. Es stand also eine sehr schwere und interessante Partie auf dem Programm für die Niesiger. Los ging’s und es war das wie zu erwartende Duell zweier selbstbewussten und spielstarken Teams. Der KSV probierte von Anfang an Kontrolle und Ruhe rein zu bekommen und über schnelle Vorstöße über die Außenbahnen in den Strafraum zu gelangen. Germania zog meist über das Zentrum ihr Spiel auf und suchte die Schnittstellen in Niesigs Abwehr. Den besseren Start erwischten die Hausherren und gingen bereits in der 10. Minute in Führung. Nach starker Vorarbeit von Broschke stand Pabst goldrichtig am Elfmeterpunkt und konnte frei und unbedrängt zum 1:0 einschieben. Genau so hatten es sich die Niesiger Jungs vorgestellt. Früh das Tor machen und das Spiel kontrollieren. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und versuchten sofort den Ausgleich zu erzielen. Sie drückten durch ihre schnellen und technisch versierten Spieler den KSV weit in die eigene Hälfte zurück und hatten das Spiel total unter Kontrolle. Da hatten die Gastgeber mehrmals Glück da Germania Fulda einige Großchancen leichtfertig und fahrlässig vergaben. In der 33. Spielminute kam es aber leider so wie es alle schon befürchteten. Die Gäste hatten im Mittelfeld zu viel Platz und konnten ungestört in die Schnittstelle spielen wo Ege Karadavut rein startete. Zwar rückte die Niesiger Viererkette auf um Karadavut ins Abseits zu stellen doch Fischer hatte gepennt und hob es hinten links in der Kette auf und der erhoffte pfiff des Schiris blieb so aus. Der Top Torjäger der Germanen war durch und schob eiskalt zum verdienten 1:1 ein. Dieser Treffer hatte sich abgezeichnet da Niesig zu große Lücken ließ und defensiv einfach nicht gut gestaffelt stand und einfach zu wenig investierte nach der Führung. Jetzt musste man sich wieder zurück ins Spiel kämpfen da die Gäste deutlich Oberwasser hatten und weiter nach vorne drängten um unbedingt mit einer Führung in die Pause gehen wollte. Zum Glück gelang dies ganz gut und man überstand die Druckphase der Germanen ohne weitere Gegentreffer. Man kam durch Broschke sogar noch zu einer sehr guten Möglichkeit zur Führung kurz vor der Pause doch leider vergab der Torjäger des KSV, wie leider schon mehrmals in dieser Saison. Somit ging es mit einem gerechten 1:1 in die Kabinen. Das geht auch so absolut in Ordnung da dem KSV Niesig klar die Anfangsphase gehörte und Germania Fulda sehr gute 20 Minuten hatte ab dem Ausgleich bis zu Pause. Alle konnten sich also auf eine enge und super spannende zweite Hälfte freuen. Trainer Nuspahic war nicht zufrieden mit seinen Jungs da man sich von dem vielen lamentieren und reklamieren der Gäste anstecken ließ und dadurch aufhörte Fußball zu spielen. Er sagte seinem Team jetzt wieder ruhig und sicher hinten raus zu spielen und konsequent die Angriffe über die schnellen Außenspieler zu führen. Außerdem musste man unbedingt die großen Lücken schließen und viel schneller bei Ballverlust in die Defensive umschalten sonst wird es weiterhin sehr gefährlich. Mit diesen Anweisungen ging es in Halbzeit zwei und die Niesiger Jungs waren bemüht um mehr Kontrolle und Ruhe im eigenen Spiel. Die Gäste spielten weiter mutig nach vorne und sorgten mit vielen Fouls auch noch für hitzige Stimmung auf dem Platz. Der KSV hatte in zweiten Drittel des Spiels mehrere klasse Chancen in Führung zu gehen und sogar die Partie zu entscheiden doch leider wurden alle Möglichkeiten kläglich verballert. Es ging so langsam in die Schlussphase und ein Germanen Spieler sah nach unzähligen Fouls verdient die gelbrote Karte. Dies gab den Gastgebern nochmal einen Schub und man drängte die Gäste jetzt in die eigene Hälfte. Man brachte für die letzten Minuten mit Tobias Eberlein noch einen kopfballstarken und robusten Spieler um doch noch die wichtigen drei Zähler zu ergattern. Germania Fulda lauerte nur noch auf einzelne Konter und wurde mehrmals gefährlich durch Karadavut und Yildiz. Kurz vor Schluss hatte der KSV durch Broschke, der allein vor dem Kasten auftauchte, die Megachance auf den Sieg. Doch er schoss leider leider über den Kasten. Eberlein traf mit einem Freistoß in der Nachspielzeit leider auch nicht mehr ins Glück und es blieb am Ende beim gerechten 1:1 Unentschieden. Die Gäste haben sich diesen einen Punkt redlich verdient denn sie zeigten eine sehr gute Mannschaftsleistung mit schnellen und technisch anspruchsvollen Fußball. Für den KSV Niesig ist dieser Punkt unter dem Strich zu wenig aber mehr war einfach nicht drin heute. Obwohl man mit Sicherheit drei, vier Tore mehr machen konnte war Germania Fulda ebenfalls sehr gefährlich und hatte Chancen auf mehr Treffer. Nach fünf Siegen in Serie müssen die Niesiger Jungs nun mit einem Zähler leben und sind auf Rang drei. Man kann trotzdem sehr zufrieden sein mit den letzten erfolgreichen Wochen. Bereits kommenden Dienstag/Feiertag geht’s für die Jungs um Trainer Nuspahic zuhause gegen Kellerkind Haimbach. Dort zählt nur ein Sieg und man hat aus dem Remis aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Man will mit einem Dreier weiter Druck auf Marbach und Edelzell/Engelhelms aufbauen und auf Platz zwei springen. Die Reserve des KSV Niesig war an diesem Wochenende spielfrei. Die Mannschaft um Patrick Dehler steckt mittendrin im Abstiegskampf und benötigt bis zur Winterpause noch ein paar Punkte um da unten raus zu kommen. Wie immer würden sich unsere Jungs um zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Kemdyo, C. Günther, M. Günther, Fischer (53. Vey) – Laibach, Bech, Waldmann, Schlereth (70. Eberlein) – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Christian Pabst (14.), 1:1 Ege Karadavut (35.);

Zuschauer: 75;

Gelb-Rote Karte: Armend Murati (Fulda, 79.).

RSV Petersberg II – KSV Niesig 1:2 (1:1) [14. Spieltag]

Am 14. Spieltag war der KSV Niesig am Samstag zu Gast in Petersberg. Nach vier Siegen in Folge und einem deutlichen Sprung nach oben in der Tabelle war man sehr selbstbewusst und wollte natürlich nachlegen und den nächsten Dreier einfahren. Personell sah es leider nicht so gut aus. Es fehlten Vogt, Heinemann, Rudolf, Baldauf, Vey und Neu. Wegen des schlechten Wetters wurde das Spiel auf Kunstrasen ausgetragen. Für den Gastgeber und Tabellenfünften Petersberg ein Vorteil da man den heimischen kleinen Platz in und auswendig kennt. Es stand also ein sehr schweres Spiel mit anderen Bedingungen für den KSV an. Da der zweite Torwart Schöbeck erst später zum Spiel erschien musste man auch noch Feldspieler Bech vorerst in den Kasten stellen. Die Partie begann und es war ein Duell absolut auf Augenhöhe. Gastgeber Petersberg agierte sehr defensiv und lief den Gegner erst ab der Mittellinie an und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Der KSV hatte sichtlich mehr Ballbesitz und konnte kontrolliert und ruhig mit Eberlein und Laibach den Spielaufbau betreiben. Allerdings bekamen sie auf dem kleinen Feld auch wenig Räume um wirklich gefährlich zu werden. Es war in den ersten Minuten ein abtasten und beobachten was der andere macht und vor hat. Nach einer Viertelstunde aber dann der Schock und der frühe Gegentreffer für den KSV Niesig. Nach einem leichten und nachlässigen Ballverlust im zentralen Mittelfeld schaltete Petersberg ganz schnell um und Julian Elm fand in der Niesiger Viererkette die Lücke und war durch. Er behielt die Nerven und schob sicher unten links am Sechszehner zur 1:0 Führung für die Hausherren ein. Bitter für den KSV da man ganz gut im Spiel war und dem ersten Treffer eigentlich näher war als der Gastgeber. Jetzt musste man eine Reaktion zeigen und nicht nervös werden. Und genau das taten die Niesiger Jungs auch. Man spielte sehr ruhig und cool weiter und drängte jetzt noch mehr auf den Ausgleich. Sehr gute Chancen durch Broschke, Waldmann und auch Pabst wurden leider vergeben. In der 37. Spielminute kam der KSV aber endlich zurück. Nach Tumulten im Fünfmeterraum der Petersberger wurde Adrian Waldmann klar gefoult und es gab völlig zurecht Strafstoß. Bereits in der Anfangsphase hätte es nach einem klaren Foul an Broschke Elfmeter geben müssen. Dort blieb der pfiff leider aus. Jetzt aber Elfer und diesen verwandelte Tobias Eberlein sicher zum verdienten 1:1 Ausgleich. Sehr zur Freude der vielen mitgereisten Fans des KSV. Jetzt wollte man natürlich mehr und auch in Führung gehen, möglichst vor der Pause. Doch der RSV Petersberg hatte nun wieder mehr von der Partie und kam zu guten Abschlüssen. Es fehlte den Niesigern meist die schnelle Rückwärtsbewegung und man bekam das Zentrum nicht gut dicht sodass der Gegner immer wieder die Lücke fand. Richtig gefährlich wurde es aber für Bech im Tor nicht mehr und es ging mit einem absolut leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen. Nuspahic war nicht zufrieden mit dem was seine Mannen dort auf den Rasen brachten. Sein Plan war es defensiv zu stehen und erst ab der Mittellinie anzulaufen und dann schnelle Gegenstöße zu starten. Doch genau das spielten die Petersberger und machten es so den Gästen schwer. Trotzdem waren sich alle sicher das hier mehr drin ist als nur dieser eine Punkt. Man müsse im Mittelfeld mehr die Räume zumachen und die Angriffe konsequent über die Außen besser zu Ende spielen. Mit diesem Vorhaben ging es in Halbzeit zwei und es sollte eine außergewöhnliche Halbzeit geben. Hondo Nuspahic wechselte zudem und nahm Pabst für Torwart Schöbeck raus und Bech rückte raus auf die Außenbahn. Der KSV Niesig spielte auf dem sehr kleinen Platz mutiger und noch zwingender nach vorne. Leider fehlte aber meist der letzte Pass um in gute Schusspositionen zu kommen. Leider wurde die Defensivarbeit mehr und mehr vernachlässigt und Petersberg kam mehrmals gefährlich zu Kontern. Kapitän Laibach und seine Abwehrleute wurden da leider ein wenig allein gelassen und hatten mehrfach Unterzahl Situationen wo es durchaus hätte klingeln können. Doch zum Glück überstand man diese Gegenstöße schadlos und wollte jetzt die Führung. Eberlein riss das Spiel jetzt an sich und zog die Fäden im Spielaufbau und sorgte mit klasse Pässen in die Spitze immer wieder für Gefahr in der Petersberger Abwehr. Doch leider fand kein Angriff das Ziel und es war ein Kampf um jeden Zentimeter. Beide Mannschaften wollten hier den Sieg und es ging hin und her. Man merkte das hier zwei Teams aus oberen Tabellenregionen aufeinander trafen. Es ging so langsam in die Schlussphase und es kam die 78. Spielminute. Nachdem Petersbergs Torwart Labendsch etwas aus seinem Kasten raus musste um einen Angriff zu vereiteln landete der Ball beim überragenden Eberlein gut 30 Meter vor dem Tor. Dieser sah das Labendsch noch nicht wieder richtig zurück im Tor war und schlänzte den Ball wunderschön über den RSV Keeper ins Tor zum 2:1 für den KSV. Ein Traumtor. Da lies sich Tobias Eberlein auch zurecht feiern und alle Fans, Spieler, Trainer und Verantwortlichen waren komplett aus dem Häuschen. Jetzt musste man diese knappe Führung nach Hause bringen und sicher und konsequent verteidigen denn die Petersberger warfen nochmal alles vorne. Diese super enge und spannende Partie sollte allerdings bereits in Minute 82. ein jähes Ende finden. Ein Schock für alle Beteiligten. RSV Torwart Labendsch musste einen Ball außerhalb des Strafraums holen und zurück in den Sechszehner um den Ball mit der Hand aufzunehmen. KSV Torjäger Broschke roch den Braten und lief in vollem Tempo Richtung Strafraum und Ball um dem Torwart nicht die Möglichkeit zu geben den Ball aufzunehmen. Beide sind schon vorher mehrmals im Spiel aneinander geraten und man gönnte dem anderen nichts. Auch dieses Mal gab keiner nach und die beiden krachten unschön zusammen. Broschke konnte unter Schmerzen im Bauch/Brustbereich zwar weitermachen aber Labendsch blieb sofort liegen und hatte sich ein Schleudertrauma zugezogen und musste mit dem Krankenwagen sofort abtransportiert werden und gründlich durchgecheckt werden das nicht noch mehr kaputt ist. Der Gastgeber wollte unter diesen Umständen nicht mehr weiterspielen und der Schiedsrichter brach das Spiel auf Wunsch des RSV Petersberg ab. Niesigs Kapitän Laibach wurde darüber natürlich informiert und akzeptierte diesen Wunsch selbstverständlich und unterschrieb es im Spielbericht. Gesundheit geht schließlich immer vor. Ein sehr unschönes und abruptes Ende eines sehr rassigen und spannenden Spiels. Da die Partie bereits 82. Minuten alt war und der Unparteiische auf Wunsch der Petersberger abgebrochen hatte ist das offizielle Endergebnis das 2:1 für den KSV. Mit diesem fünften Sieg in Folge klettern die Niesiger Jungs auf Rang drei und hat den Relegationsplatz zwei fest im Visier und man spielt endlich wieder eine große Rolle in der Liga. Kommende Woche will der KSV natürlich nachlegen und zuhause gegen den starken Aufsteiger Germania Fulda den nächsten Dreier einfahren und endlich Rang zwei erobern. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig spielte ebenfalls an diesem Wochenende. Man gastierte einen Tag später am Sonntag in Rommerz und holte durch ein 2:2 einen Punkt gegen den Abstieg. Trotzdem ist dieses Ergebnis sehr ärgerlich da man zwei mal führte. Die Treffer für Niesig erzielten Kühne und Bouri. Man steht mittlerweile auf Relegationsplatz 13 und braucht dringend mehr Punkte um da unten raus zu kommen. Kommendes Wochenende ist das Team um Betreuer Patrick Dehler spielfrei. Wie immer erhofft man sich ein erfolgreiches Wochenende und würde sich über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Anhänger am Lotterberg sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Bech – M. Günther, C. Günther, Kemdyo, Fischer – Schlereth, Waldmann, Laibach, Eberlein – Pabst (46. Schöbeck), Broschke;​

Tore: 1:0 Julian Elm (8.), 1:1 Tobias Eberlein (39., Foulelfmeter), 1:2 Tobias Eberlein (74.);

Zuschauer: 50;

Besonders Vorkommnis: Die Partie wurde in der 82. Minute nach einer schweren Verletzung des Petersberger Keepers Stefan Labendsch abgebrochen, wurde aber mit 1:2 für Niesig gewertet.

SG Rommerz II – KSV Niesig II 2:2 (1:2)

Aufstellung: Schöbeck – Keil, Schwarz, Brehler, Licht – Waldmann, Bouri, Kühne (60. Dehler), Kremer (60. Kingue)  – Heinemann, Ikome;

Tore: 0:1 Sebastian Kühne (6.), 1:1 Marcel Möller (15.), 1:2 Abdelhamid Bouri (23.), 2:1 Maurice Wroblewski (71.)

Zuschauer: 50.

KSV Niesig – SG Oberrode 2:0 (0:0) [13. Spieltag]

An Spieltag 13 hatte der KSV Niesig die SG Oberrode zu Gast die vor einer Woche Aufstiegsaspirant Marbach schlugen. Nach drei überzeugenden Siegen in Folge wollten die Niesiger Jungs um Trainer Hondo Nuspahic den nächsten Dreier einfahren und in der Tabelle weiter nach oben klettern. Personell musste Nuspahic auf Rudolf, Neu und Vey verzichten. Das Spiel begann und die Anfangsphase war absolut ausgeglichen. Der KSV probierte es immer wieder über einen ruhigen und kontrollierten Spielaufbau um dann über die schnellen Außenbahnen zum Torerfolg zu kommen. Bei Oberrode lief das Spiel wie immer über die beiden Dogars. Noman war für die Defensive und den Spielaufbau zuständig und vorne agierte Torjäger Mubarik. Dieses Prinzip ist den Niesigern natürlich bekannt und man konnte sich super darauf einstellen. Auf beiden Seiten waren Großchanen oder sehenswerte Strafraumszenen eher Mangelware im kompletten ersten Durchgang. Für das absolute Highlight sorgte der Schiri in Halbzeit eins. Es war die 30. Spielminute. Niesigs Felix Baldauf eroberte den Ball und schaltete schnell nach vorne um. Beim Kontern wurde Baldauf klar und heftig am Trikot gezogen sodass er ins Schleudern kam und fiel. Eigentlich ein klares taktisches Foul und gelb für den Spieler der Gäste. Doch der Schiedsrichter hatte einen ganz schlechten Tag und sah alles ganz anders. Baldauf traf im Fallen mit seinen Beinen den Gegenspieler und brachte ihn somit natürlich auch zu Fall. Nur wohin soll Baldauf mit seinen Beinen im Fallen? Der Unparteiische sah dieses Fallen und Treffen des Gegenspielers von Baldauf als Tätlichkeit und gab ihm glatt rot. Eine Mega Fehlentscheidung und viel Tumulte und Aufregung auf Seiten der Niesiger. Auch Trainer und Verantwortliche verstanden die Welt nicht mehr und mussten nun 60 Minuten diesen absolut unberechtigten Nachteil in Kauf nehmen und in Unterzahl weitermachen. Hinzu kam das Felix Baldauf dem KSV auch die nächsten Wochen fehlen wird. Ganz ehrlich, diesem Schiedsrichter gehört die Lizenz entzogen. Nichtsdestotrotz mussten die Niesiger Jungs jetzt noch mehr Gas geben um hier etwas zu holen. Und das taten sie auch. Rein nach dem Motto „jetzt erst recht“ war man die bessere Mannschaft und drückte vor der Pause auf die Führung doch Oberrodes Torwart hielt mehrmals glänzend. Somit ging es mit einem aufregenden und spannenden 0:0 in die Kabinen. Sichtlich angefressen und wütend stapften die Niesiger Jungs in die Kabinen da man hier klar benachteiligt wurde. Selbst alle Gäste sahen es so. Nur einer war anderer Meinung und hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Nuspahic war mit der Spielweise seiner Jungs vor allem nach dem Platzverweis zufrieden und war sich sicher das seine Jungs hier mit absoluten Willen und Teamgeist die drei Punkte einfahren werden. Man müsse einfach weiter mutig und mit viel Tempo nach vorne gehen und hinten sicher stehen. Mit diesem Plan ging es in Halbzeit zwei und der KSV Niesig setzte alles um was der Trainer sagte und erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten. Oberrode spielte trotz Überzahl sehr zurückhaltend und passiv. Die Gäste machten nicht den Anschein das man mit dem einen Punkt unzufrieden ist und man voll auf Sieg spielt. Hondo Nuspahic wechselte in der 60. Spielminute Gedeon Kemdjo für den blass gebliebenen Mario Schlereth ein. Kemdjo sollte das Spiel noch entscheidend beeinflussen. Oberrode probierte es immer und immer wieder nur über die Dogar Brüder doch die KSV Defensive spielte wie auch in den letzten Spielen sehr aufmerksam und hochkonzentriert und vereitelte die einzelnen Vorstöße. So langsam ging es in die Schlussphase und Niesig kam dem Treffer immer näher. Mehrmals rettete Gäste Torwart Marc Löffert in höchster Not seine Vorderleute vor dem Rückstand. Er war mit Abstand bester Mann der Gäste. In der 74. Minute war Löffert aber dann überwunden und der KSV ging endlich und hochverdient in Front. Der eingewechselte Kemdjo brachte die Niesiger mit einem schönen Solo und einem satten Schuss ins untere linke Eck mit 1:0 in Führung und der Bann war gebrochen. Nach seinem wunderschönen Tor ging er Richtung Niesiger Fankurve und ließ sich ausgelassen feiern. Die Stimmung am Lotterberg war am Höhepunkt. Jetzt musste Oberrode was tun und wach werden um hier noch etwas mitzunehmen. Schließlich war man eine Stunde lang in Überzahl doch man investierte viel zu wenig. Man rückte jetzt weit auf und brachte weitere zwei Offensivleute. Doch es wurde irgendwie nie richtig gefährlich für René Vogt im Kasten des KSV. Natürlich ergaben sich jetzt viele Räume zum Kontern und die schnellen Angreifer Waldmann, Bech und Broschke stießen immer wieder in die Lücken. Es dauerte bis in die Nachspielzeit bis Niesig dann den Deckel drauf machte. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte man Dennis Broschke auf die Reise. Der enteilte den aufgerückten Abwehrspielern der Gäste und war durch. Der Torjäger war eiskalt und schob sicher unten rechts aus knapp 16 Metern zum entscheidenden 2:0 ein. Sein 13. Saisontreffer. Alle Spieler gingen Richtung KSV Fans und feierten alle zusammen diesen Treffer und den damit verbundenen Sieg. Denn kurz darauf war Schluss und der KSV Niesig gewinnt sein viertes Spiel in Serie und klettert auf Rang vier und hat Tuchfühlung zum Relegationsplatz zwei. Sichtlich zufrieden und stolz waren Spieler, Trainer, Verantwortliche und Fans auf diese Siegesserie. Einziger Wermutstropfen war die total unberechtigte rote Karte an Felix Baldauf der als einziger sehr traurig und enttäuscht rein schaute da er dem KSV mindestens zwei Wochen fehlen wird. Nächste Woche geht’s für die Niesiger Jungs zum Verfolgerduell nach Petersberg. Dort will man den nächsten Dreier einfahren und noch weiter an Boden gut machen nach oben. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig spielte ebenfalls daheim an diesem Sonntag und musste sich in einem engen Spiel dem TSV Pilgerzell mit 1:3 geschlagen geben und steckt dadurch weiterhin mitten im Abstiegskampf. Den Treffer für Niesig erzielte Marius Niba Ikome. Kommende Woche geht’s zum Kellerduell nach Rommerz. Dort muss endlich wieder ein Sieg eingefahren werden um da unten raus zu kommen. Beide Teams erhoffen sich wie immer ein sehr erfolgreiches und punktereiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – M. Günther, C. Günther, Baldauf, Laibach – Schlereth (58. Kemdyo), Waldmann, Bech, Eberlein – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Gedeon Kemdyo (75.), 2:0 Dennis Broschke (90 +6);

Rote Karte: Felix Baldauf (36., Niesig);

Zuschauer: 150;

KSV Niesig II – TSV Pilgerzell II 1:3 (0:1)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, Keil, Bouri, Schwarz – Brehler, Schwan (38. Kingue), Kremer, Kühne, Fischer (46. Göller) – Ikome;

Tore: 0:1 Thomas Müller (30.), 0:2 Mike Kohlhepp (67.), 0:3 Thomas Müller (75.), 1:3 Marius Ikome (81.);

Zuschauer: 75.

SG Hattenhof – KSV Niesig 0:4 (0:3) [12. Spieltag]

Am zwölften Spieltag ging es für den KSV Niesig zum schweren Auswärtsspiel nach Hattenhof. Nach zwei Siegen in Folge wollten die Niesiger Jungs um Trainer Hondo Nuspahic nachlegen und die Serie ausbauen. Personell sah es ebenfalls sehr gut aus. Bis auf Rudolf und Fischer waren alle Mann an Bord. Da es die letzten Tage sehr stark geregnet hatte mussten beide Teams sich auf sehr schwer bespielbaren und tiefen Boden einstellen. Die Partie begann und Niesig war von Anfang an hellwach und das aktivere und bessere Team. Man hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte die Begegnung. Man spielte flach, schnell und zielstrebig nach vorne. Leider mussten die Niesiger bereits nach zehn Minuten verletzungsbedingt wechseln. Baldauf ersetzte den angeschlagenen Neu. Der Gastgeber Hattenhof probierte es hauptsächlich mit langen Bällen und hatte Probleme einen ruhigen und normalen Spielaufbau aufzuziehen da die Gäste sehr früh draufgingen und störten. Dieses frühe Anlaufen wurde für den KSV belohnt und Adrian Waldmann brachte die Niesiger in Minute neun mit 1:0 verdient in Führung. Der perfekte Start für Niesig da man gleich die hitzige Stimmung auf und neben den Platz, die jedes Spiel hier vorhanden ist, beruhigte und erst gar keine Aufregung aufkam. Trotzdem versuchte der Gastgeber Hattenhof den frühen Dämpfer zu egalisieren. Aber anstatt zu versuchen den schnellen Ausgleich zu erzielen brachte man sich selbst noch mehr aus dem Spiel da jede Schiedsrichterentscheidung kommentiert und lautstark reklamiert wurde. Dies spielte den Niesiger Jungs noch mehr in die Karten und man kam zu weiteren klasse Chancen und wurde in der Defensive fast nie richtig gefordert und konnte ruhig und kontrolliert das Spiel aufziehen. In der 21. Spielminute war Dennis Broschke nach super Pass von Tobias Eberlein durch und hatte nur noch den Torwart vor sich. Der Torjäger blieb eiskalt und erhöhte auf 2:0. Auch dieser Treffer wurde vom Gastgeber heftig reklamiert da Broschke angeblich im Abseits stand. Knappe Entscheidung. Die Gäste hatten alles im Griff und spielten sehr souverän und blieben cool. Die SG Hattenhof beschäftigte sich mittlerweile nur noch mit dem Unparteiischen der viele knappe Abseitsentscheidungen gegen den Gastgeber pfiff. Vielleicht auch wegen der vielen Proteste. Der KSV Niesig spielte weiterhin klasse nach vorne über die schnellen Außenbahnen und hätten nach einer halben Stunde gut und gerne auch drei Treffer mehr erzielen können. In Minute 33 machte Broschke seinen Doppelpack perfekt und erhöhte auf ein hochverdientes 3:0. Wieder war Broschke allein auf weiter Flur, umspielte den Torwart und schob eiskalt ins leere Tor ein. Bereits in Durchgang eins war klar wer hier Herr im Haus ist und wohin die drei Punkte gehen. Bis zu Pause passierte dann nicht mehr viel außer ein heftiger Regenschauer der die Partie fast zum Erliegen gebracht hatte da man fast nichts mehr sah. Es ging also mit einem hochverdienten 3:0 für den KSV in die Kabinen. Nuspahic war sichtlich zufrieden und angetan von der Spielweise seiner Mannschaft. Genauso stellte er sich das vor. Er gab seinen Jungs nur mit in Halbzeit zwei jetzt nicht nachzulassen da der Gastgeber mit Sicherheit nochmal offensiver spielen würde. Man müsse genauso weiter ruhig und abgeklärt diese Führung nach Hause bringen und eventuell den einen oder anderen Treffer sogar nachlegen da sich bestimmt noch mehr Räume ergeben werden. Mit diesem Vorhaben ging es in Halbzeit zwei und zum Glück hatte der Regen aufgehört sodass trotz sehr tiefem Rasen doch noch ordentlich Fußball gespielt werden konnte. Wie vermutet probierten die Hattenhöfer jetzt irgendwie durch ein schnelles Tor zurück ins Spiel zu kommen und sie hatten auch ein paar gute Möglichkeiten. Beste Chance war ein Kopfball an die Latte. Der KSV war bemüht wieder Kontrolle ins Spiel zu bekommen doch das gestaltete sich durch viele unnötigen Fouls auf beiden Seiten eher schwierig. Nuspahic nahm mit taktischen Wechseln auch noch Zeit von der Uhr und sorgte für Ruhe. Schlereth und Kemdjo kamen für Günther und Vey. So langsam ging es in die Schlussphase der Partie und Niesig agierte jetzt defensiv sehr konzentriert und setzte auf Konter. Christian Pabst konnte sich in Minute 71 auch in die Torschützenliste eintragen und erzielte nach schönem Lauf und sehr sicherem Abschluss das 4:0 für den KSV Niesig. Die Partie war gelaufen und für die Gäste ging es nur noch darum die Null hinten zu halten. Vorne kam man durch die großen Räume die Hattenhof gab immer wieder zu guten Abschlüssen und hätte durchaus das Ergebnis noch mehr in die Höhe schrauben können. Am Ende blieb es beim klaren und hochverdienten 4:0 für die Niesiger Jungs und man fuhr sehr souverän und abgeklärt den dritten Sieg in Serie ein und klettert auf Rang sechs in der Tabelle und hat wieder Anschluss an die Spitzenplätze. Nuspahic löste sein Versprechen ein und spendete seinen Jungs 50€ in die Mannschaftskasse durch diese drei Erfolge. Kommende Woche geht’s daheim am Lotterberg gegen Oberrode. Dort will man den Siegeszug weiter fortsetzen und weiter Druck auf die oberen Tabellenplätze ausüben. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig war an diesem Wochenende spielfrei da die Partie in Schweben wegen des schlechten und nassen Wetters abgesagt wurde. Man bleibt weiterhin mitten im Abstiegskampf und muss kommende Woche unbedingt punkten gegen Pilgerzell zuhause. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über tatkräftige und zahlreiche Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (74. Kemdyo), Neu (3. Bald auf), M. Günther, C. Günther (60. Schlereth) – Laibach, Waldmann, Bech, Eberlein – Pabst, Broschke;

Tore: 0:1 Adrian Waldmann (9.), 0:2 Dennis Broschke (21.), 0:3 Dennis Broschke (34.), 0:4 Christian Pabst (72.)

Zuschauer: 80;

SV Schweben II – KSV Niesig II 6:4 (5:1)

Aufstellung: Bech – Fischer, Kreiter, Brehler, Schwarz – Dehler (78. Göller), Eberlein, Kremer, Mittelstenschee, Bouri (60. Kingue) – Heinemann (75. Ikome);

Tore: 1:0 Oliver Müller (3.), 2:0 Oliver Müller (10.), 3:0 Jakob Seeber (15.), 3:1 Moritz Schwarz (18.), 4:1 Oliver Müller (36.), 5:1 Jakob Seeber (40.), 6:1 Jan Birkenbach (55.), 6:2 Tobias Eberlein (67.), 6:3 Mario Müller (78., Eigentor), 6:4 Marius Niba Ikome (87.);

Zuschauer: 40.

TSV Bachrain II – KSV Niesig 2:9 (1:4) [11. Spieltag]

An Spieltag elf gastierte der KSV Niesig am Tag der Deutschen Einheit beim Tabellenletzten Bachrain. Nach dem klaren 7:1 Erfolg vor drei Tagen zuhause gegen Buchonia Fulda wollte man unbedingt nachlegen und den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch eine Serie starten was bisher in dieser Saison noch gar nicht gelungen war. Personell sah es ebenfalls gut aus. Bis auf Rudolf und Baldauf waren alle Mann dabei. Die Partie begann und der KSV war von der ersten Minute an die dominierende Mannschaft auf dem Platz. Es ging fast nur in eine Richtung. Bereits in Minute vier brachte Adrian Waldmann die Gäste per Abstauber mit 1:0 in Front. Es war der Anfang einer sehr torreichen Partie. Nach zehn Minuten gab es dann einen Foulelfmeter für Niesig. Diesen verwandelte Kapitän Luc Laibach sicher zum 2:0 und alles lief nach Plan für die Niesiger Jungs. Nach genau einer Viertelstunde aber dann die Antwort des Gastgebers. Nach einer Ecke köpfte Dominic Friess sehenswert den 1:2 Anschlusstreffer und die Partie war wieder offen. Da hat das komplette Abwehrverhalten der Niesiger nicht gestimmt denn Friess konnte frei und ungestört zum Kopfball kommen. Danach waren die Gäste etwas nervös und hatten etwa zehn Minuten lang Probleme im Spielaufbau und um wieder Ruhe rein zu bekommen. Doch diese Schwächephase ging schnell vorbei und der KSV Niesig drückte nun auf den nächsten Treffer. Besonders Tobias Eberlein riss das Spiel an sich und koordinierte den Spielaufbau und sorgte mit klasse Pässen in die Spitze immer wieder für Chaos in der Bachrainer Abwehr. Er lenkte und gestaltete fast alle Angriffe und sorgte für Ordnung und Kontrolle in der Defensive. In Minute 30 erhöhte dann Eberlein selbst zum 3:1 für die Gäste und drei Minuten später markierte Torjäger Dennis Broschke das 4:1 und sorgte für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung. Von nun an war es Einbahnstraßen Fußball und der KSV drückte auf weitere Treffer. Bachrain konzentrierte sich nur noch auf Schadenbegrenzung und haderte viel mit dem jungen Schiedsrichter, der aber die Partie super leitete. Bis zur Pause blieb es bei dieser hochverdienten Führung für den KSV trotz einer Menge weiterer guter Chancen um etwas für das Torverhältnis zu tun. Nuspahic war mit der Leistung seiner Jungs zufrieden bis auf die kurze schwache Phase nach dem Gegentreffer. Er wollte natürlich jetzt noch mehr Tore sehen von seinen Jungs und noch mehr Dominanz und Ballbesitz in Durchgang zwei. Viel mehr hatte er nicht zu sagen und somit begann Halbzeit zwei und die Niesiger drängten unermüdlich weiter auf ein noch höheres Ergebnis. Christian Pabst war in Minute 54 der nächste Niesiger der sich in die Torschützenliste eintragen durfte. Das Spiel war natürlich längst gelaufen und der Gastgeber gab sich mehr und mehr auf. Trotzdem kamen sie doch noch zu einem weiteren aber sehr kuriosem Treffer. Nach einem Ballverlust von Neu im Spielaufbau war ein Bachrainer durch und lief alleine auf Vogt zu. Beim letzten Ballkontakt vor dem Abschluss legte er sich die Kugel zu weit vor und Christian Günther konnte dazwischen gehen. Doch anstatt den Ball konsequent ins Aus zu schlagen wollte er ihn kontrolliert nach hinten weg spielen und schob den Ball vorbei am herauslaufenden Vogt ins eigene Tor. Sehr dumm und unnötig gelaufen für die Niesiger weil es zig Möglichkeiten gab diesen Angriff zu unterbinden. Aber der KSV Niesig war komplett unbeeindruckt und spielte die Partie sehr souverän runter. Kurz darauf sah das Schlusslicht Bachrain in Person von Dominic Friess die rote Karte und man war nur noch zu zehnt. Jetzt wurde es natürlich noch einseitiger und Niesig stand mit fast allen Spielern nur noch in der gegnerischen Hälfte. Trainer Hondo Nuspahic nutzte diese deutliche 5:2 Führung um allen Einsatzzeit zu geben und brachte Fischer, Schlereth und Kemdjo für Broschke, Waldmann und Vey. Es ging in das letzte Drittel des Spiels und Niesig nutzte jetzt die Überzahl eiskalt aus. Eberlein und Pabst erhöhten in Minute 71 und 73 auf 7:2 und beide machten ihren Doppelpack perfekt. Die ärmste Sau am Platz war der Bachrainer Torwart weil dieser von seinen Vorderleuten komplett im Stich gelassen worden ist. Die Niesiger Jungs spielten weiter konsequent und richtig schnell und schön über die Außenbahnen und erhöhten in der Schlussphase nochmals durch einen Doppelschlag von Kemdjo (85.) und Pabst mit seinem dritten Tor (86.) auf sage und schreibe 9:2 und man konnte sich an diesem Tag ordentlich Selbstvertrauen holen. Kurz darauf war Schluss und der KSV Niesig holte endlich und das erste mal in dieser Saison den zweiten Sieg in Folge und kann mit nun 20 Zählern etwas weiter nach oben in der Tabelle klettern. Die geforderten sechs Punkte gegen zwei Kellerkinder holten die Niesiger absolut beeindruckend und souverän mit einem Torverhältnis von 16:3. Kommenden Sonntag geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Hattenhof. Dort will man die Siegesserie weiter ausbauen und die Lücke zu den Aufstiegsrängen mehr und mehr schließen. Die zweite Mannschaft spielte ebenfalls an diesem Dienstag/Tag der deutschen Einheit und musste sich trotz guter Leistung und super Chancen auf Treffer Aufstiegskandidat Neuenberg mit 0:1 geschlagen geben. Man bleibt nach dieser dritten Niederlage in Folge akut abstiegsbedroht und ist mit neun Zählern auf Rang elf. Das nächste Spiel findet bereits am Samstag in Schweben statt. Dort muss unbedingt gepunktet werden damit die Situation nicht noch schwieriger wird und man sich durch einen Sieg ordentlich Selbstvertrauen holen kann sowie gestärkt und ruhig in die nächsten Wochen gehen kann. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über eine Menge Unterstützung unserer KSV Fans sehr sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (59. Fischer), Neu, C. Günther, M. Günther – Laibach, Waldmann (65. Schlereth), Bech, Eberlein – Pabst, Broschke (71. Kemdyo);

Tore: 0:1 Adrian Waldmann (4.), 0:2 Lucas Laibach (10.), 1:2 Dominik Friess (17.), 1:3 Tobias Eberlein (30.), 1:4 Dennis Broschke (33.), 1:5 Christian Pabst (55.), 2:5 Christian Günther (59., Eigentor), 2:6 Tobias Eberlein (71.), 2:7 Mario Schlereth (75.), 2:8 Christian Pabst (80.), 2:9 Gedeon Kemdyo (83.);

Zuschauer: 50;

Rote Karte: Dominik Friess (Bachrain, 59.) wegen Tätlichkeit;

TSV Neuenberg – KSV Niesig II 1:0 (1:0)

Aufstellung: Schöneck – Kreiter, Keil, Brehler, Bouri – F. Seifert (28. Kemdyo), Dehler, Kühne, Kingue (84. Höller) – Ikome, D. Schultheis (12. Broschke);

Tor: 1:0 Lukas Leinweber (7.);

Zuschauer: 50.

KSV Niesig – DJK Buchonia Fulda 7:1 (3:0) [10. Spieltag]

​Am zehnten Spieltag empfing der KSV Niesig Samstags am alljährlichen Oktoberfest Kellerkind Buchonia Fulda. Nach der ernüchternden 5:2 Niederlage bei Spitzenreiter Johannesberg wollten die Niesiger Jungs um Trainer Hondo Nuspahic wieder punkten und endlich mal eine Serie starten. Außerdem hatte man gegen Buchonia Fulda noch eine Rechnung offen. Vergangene Saison verlor man sage und schreibe 6:1 und wurde regelrecht vorgeführt und blamiert. Dies sollte nicht noch einmal vorkommen und dementsprechend waren alle hochmotiviert. Personell konnte man bis auf Rudolf (Auslandsstudium) und Baldauf (Urlaub) aus dem Vollen schöpfen. Die Partie begann und der KSV Niesig war von Anfang an die dominierende und spielbestimmende Mannschaft. Man ging sehr früh drauf und wollte unbedingt die frühe Führung. Dieser Plan ging perfekt auf und Tobias Eberlein erzielte in Minute fünf das 1:0 für die Hausherren. Schon früh war jedem hier auf und neben dem Platz klar wer hier Herr im Haus ist. Die Gäste waren sichtlich überfordert mit dem temporeichen Spiel der Niesiger und den gefährlichen Angriffen über die Außenbahnen. Es spielte sich hauptsächlich alles in der Hälfte der Gäste statt und der KSV drückte auf weitere Treffer und erspielte sich super Möglichkeiten im Minutentakt. Leider wurden aber viele Chancen fahrlässig und schlampig ausgespielt sodass die knappe 1:0 Führung länger als erwartet hielt. Es dauerte schließlich bis zur 34. Spielminute bis Torjäger Broschke das lang ersehnte 2:0 erzielte und für Ruhe sorgte. Gerade einmal zwei Minuten später erhöhten die Niesiger. Nach einer schnell und kurz ausgeführten Ecke von Waldmann und einer Flanke von Kapitän Laibach stand Broschke wieder goldrichtig und erhöhte auf das längst überfällige und hochverdiente 3:0. Die Partie war schon sehr früh entschieden und die Gäste gaben sich schon sichtlich auf. Heck und Appelhans waren die einzigen Akteure der Buchonen die sich aufbäumten und ab und zu mal nach vorne gingen und für etwas Gefahr sorgten. Für KSV Torwart René Vogt war es aber alles in allem ein sehr ruhiger Nachmittag. Bis zur Pause fielen leider keine Tore mehr trotz reichlich Möglichkeiten und es ging mit einer absolut souveränen und verdienten 3:0 Führung für den KSV Niesig in die Kabinen. Nuspahic konnte mit der Vorstellung seiner Jungs zufrieden sein. Man spielte wie gefordert dominant und abgeklärt gegen einen sichtlich überforderten und schwachen Gegner. Trotzdem haderte er mit dem Ergebnis da man in so einem Spiel sich ordentlich Selbstbewusstsein holen kann und das Torverhältnis verbessern muss. Dem Trainer fehlten zwei drei Tore die in Halbzeit eins auf jeden Fall mehr möglich waren. Er erwartete jetzt von seinem Team noch mehr Kaltschnäuzigkeit und Zielstrebigkeit in der Offensive und die Null sollte an diesem Tag natürlich auch hinten stehen. Mit diesen Vorgaben ging es in Halbzeit zwei und am Spielverlauf änderte sich rein gar nichts. Der Gastgeber hatte viel viel Ballbesitz und drängte unermüdlich auf weitere Treffer. Zwischen Minute 50 und 60 schraubten Broschke, Waldmann und Günther das Ergebnis auf 6:0 und machten das halbe Dutzend voll. Nuspahic nutzte jetzt diese klare Führung um allen Spielern Einsatzzeit zu geben um jeden die Chance zu ermöglichen sich anzubieten für die Startelf. Danach verkrampften leider die Niesiger ein wenig und wollten die Tore mit der Brechstange erzwingen. Zu viele lange Bälle und zu hastige Angriffe bestimmten das zweite Drittel der Partie. Dadurch hatten die Gäste einige Ballgewinne und konnten dann schnell Kontern über Heck und Appelhans. Und durch die weit aufgerückte KSV Abwehr wurde es dann auch mal richtig gefährlich. Appelhans hatte dabei die beiden dicksten Chancen für die Gäste. Einmal verpasst er ganz knapp, das andere mal klärte Laibach in höchster Not. Doch wie heißt es so schön, alle guten Dinge sind drei. In der 80. Spielminute kam Torjäger Appelhans dann zu seinem Treffer. Er war durch die hochstehende KSV Abwehr allein auf weiter Flur, lies zwei Gegenspieler stehen und schob eiskalt rechts unten ein. Sehr ärgerlich für die Niesiger da man vor dem Spiel unbedingt die Null halten wollte und man bei einem so harmlosen Gegner eigentlich gar nichts zulassen darf. Sichtlich angefressen und wütend spielte der KSV Niesig die Schlussphase jetzt runter da man in Halbzeit zwei einfach viel zu wenig Fußball spielte und alles zu kompliziert gestaltete. Nichtsdestotrotz war die Partie natürlich längst gelaufen und den Schlusspunkt setzten die Hausherren. Christian Pabst erzielte  in der 85. Minute den 7:1 Endstand und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss. Kurz darauf war Schluss und der KSV gewinnt zwar nicht grandios aber dennoch hochverdient mit 7:1 und feiert nach der Pleite vergangene Woche einen klaren Erfolg gegen Kellerkind Buchonia Fulda. Man feierte diesen Erfolg gemeinsam mit den Fans und Verantwortlichen auf dem Oktoberfest des Sportvereins und gönnte sich in Tracht sehr gutes Essen aus Ewalds Küche und ein Paulaner Festbier. Bereits kommenden Dienstag, am Tag der deutschen Einheit, gastieren die Niesiger Jungs bei Schlusslicht Bachrain. Dort will man den nächsten deutlichen Erfolg einfahren und das erste mal in dieser Saison den zweiten Sieg in Folge feiern. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls an diesem Oktoberfest und unterlag am Sonntag Kerzell/Löschenrod total unnötig und unglücklich mit 0:1 und muss nun mit neun Zählern den Blick weiter nach unten richten und brauch dringend wieder Punkte gegen den Abstieg. Die Mannschaft um Patrick Dehler spielt ebenfalls am Dienstag auswärts in Neuenberg und hofft dort auf einen Dreier. Beide Teams erhoffen sich einen erfolgreichen Feiertag und würde sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen! (ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (62. Schlereth), Neu, C. Günther (62. Kemdyo), M. Günther – Laibach, Waldmann, Bech, Fischer – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Tobias Eberlein (5.), 2:0,3:0,4:0 Dennis Broschke (34.,36., 50.), 5:0 Adrian Waldmann (55.), 6:0 Christian Günther (58.), 6:1 Appelhans (80.), 7:1 Christian Pabst (84.);

Zuschauer: 100;


KSV Niesig II – SG Kerzell/Löschenrod II 0:1 (0:1)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, Bouri, Licht (55. Schwan), Vey – Dehler, Kemdyo, Schlereth, Kühne, Brehler – Ikome (70. Göller);

Tor: 0:1 Kevin Junk (2.);

Zuschauer: 59.

SG Johannesberg II – KSV Niesig 5:2 (1:0) [9. Spieltag]

Für den KSV Niesig ging es am neunten Spieltag zum Tabellenführer SG Johannesberg. Nach dem nicht sehr überzeugenden aber dennoch klaren 5:2 Erfolg gegen Borussia Fulda wollten die Niesiger Jungs um Trainer Hondo Nuspahic nachlegen und nun auch einem „Großen“ ein Bein stellen und weiter nach oben in der Tabelle klettern. Bis auf Rudolf, Waldmann und Kemdjo waren alle Mann mit an Bord. Die Partie begann und der KSV war von Beginn an das bessere Team. Man drückte den Gegner tief in die eigene Hälfte und störte effizient beim Spielaufbau sodass man zu einigen sehr guten Chancen kam. Eberlein per Kopf und Broschke verpassten nur knapp. Leider wurde in der 15. Spielminute ein klarer Handelfmeter für Niesig nicht gegeben und die Gäste somit klar benachteiligt. Von diesem Zeitpunkt an war der Gastgeber besser im Spiel und hatte mehr und mehr Spielanteile. Meist versuchte es Johannesberg mit langen Bällen in die Spitze. Niesig hatte aber keine größeren Probleme damit. In der 25. Minute aber dann der Rückschlag für die Gäste. Nach einem leichten Ballverlust der Niesiger schaltete der Gastgeber sehr schnell um und Brylski ging durch die halbe KSV Abwehr durch und sah dann den völlig freistehenden Schug der aus zehn Metern sich nur noch die Ecke aussuchen musste und zum 1:0 einschob. Sehr ärgerlich für Niesig da man sehr gut im Spiel war und der Führung eigentlich näher als der Gegner. Zudem stand Schug einen guten Meter im Abseits sodass dieser Treffer auch noch irregulär war. Außerdem musste einer der vielen Verteidiger des KSV den Vorstoß einfach mit einem taktischen Foul unterbinden und es passiert nichts. Diesen Rückstand mussten die Niesiger Jungs erst mal verdauen und sie zeigten sich relativ unbeeindruckt vom Gegentreffer und zogen weiter ihr Pressing durch und hatten sehr gute Chancen auf den Ausgleich. Der taktische Plan von Nuspahic ging also ganz gut auf. Natürlich ergaben sich durch das frühe Draufgehen auch Räume für Johannesberg wenn man sich lösen konnte. Doch meist waren es vereinzelte Gegenstöße ohne größere Gefahr. Bis auf den Gegentreffer lies die KSV Abwehr um Kapitän Laibach wenig zu. Bis zur Pause fiel kein Treffer mehr und es ging mit einer schmeichelhaften 1:0 Führung für den Tabellenersten in die Kabinen. Sichtlich verärgert und sauer waren Trainer und Spieler   wegen des Spielverlaufes. Man war super im Spiel und hatte Möglichkeiten für zwei drei Tore, bekommt keinen berechtigten Handelfmeter und kassiert dann nach einem Sololauf ein überflüssiges Gegentor. Nuspahic war trotzdem mit der Vorstellung seiner Jungs zufrieden und wollte das man genauso weitermachen sollte. Früh stören und hoch verteidigen und dann auf Fehler lauern. Das hier der Erste gegen Sechsten spielt war nicht zu sehen. Beide Teams waren absolut gleichstark und der KSV sogar die mutigere und spielfreudigere Mannschaft. So ging es in Durchgang zwei und leider konnte der KSV Niesig nicht mehr an die starke erste Halbzeit anknüpfen. Man spielte jetzt nicht mehr so spritzig nach vorne und hinten stand man auch nicht mehr so sicher und lies den Gastgeber zu viel Platz zum Angreifen. Hinzu kam ein völlig überforderter Schiri der fast alles zugunsten des Gastgebers entschied. Vor allem Abseits Entscheidungen waren Lotterie beim Unparteiischen. Kurz nach der Pause klärte Laibach in höchster Not vor einem Johannesberger Stürmer und fiel unglücklich auf die Schulter und musste verletzt raus. Ihn ersetzte Sebastian Neu. Der Gastgeber drückte jetzt mehr und mehr auf das nächste Tor und wollte hier klare Verhältnisse schaffen. In Minute 69 war es dann soweit und Benjamin Schug erhöhte auf 2:0. Niklas Bleuel erhöhte gerade einmal 60 Sekunden später auf 3:0 und die Partie war gelaufen. Dieser Doppelschlag lies bei den Niesigern die Köpfe runter gehen. Aber man gab sich nicht komplett auf und spielte jetzt noch offensiver um vielleicht noch einen Punkt mitzunehmen und stellte zudem taktisch noch mehr auf Angriff. Tobias Eberlein verkürzte nach einer Ecke unnachahmlich per Kopf in Minute 72 auf 1:3 und die mitgereisten KSV Fans hofften noch auf die Wende. Doch diese Hoffnung wurde gerade einmal fünf Minuten später begraben. Bleuel machte in der 78. Spielminute seinen Doppelpack perfekt und erhöhte auf 4:1. Das Spiel war endgültig entschieden aber Niesig spielte trotzdem weiter munter nach vorne und hatte drei einhundertprozentige Chancen durch Eberlein, Pabst und Broschke. Anhand dieser vielen klasse Möglichkeiten war hier auf jeden Fall mehr drin doch der Gastgeber machte die Tore eiskalt und hatte das Glück auf ihrer Seite. Christian Pabst verkürzte in Minute 81 zwar noch auf 2:4 aber das half alles nichts mehr. Die Schlussphase wurde zudem sehr hitzig und durch viele viele Fouls geprägt. Dort hätte der Schiri viel mehr durchgreifen müssen doch leider hatte er nie das Spiel richtig unter Kontrolle. Den Schlusspunkt setzte der Tabellenführer in Person von Viktor Kabezki. In Minute 90 erzielte er den 5:2 Endstand. Kurz darauf war Feierabend und für den KSV Niesig geht das Auf und Ab munter weiter. Wieder setzte es nach einem Sieg eine Pleite und man bleibt somit im Mittelfeld der Tabelle stecken. Damit darf man nicht zufrieden sein mit dieser Qualität im Kader und den Zielen die man sich vor der Saison gesteckt hatte. Man muss schleunigst die fehlende Konstanz ablegen um weiter nach oben in der Tabelle zu kommen. Sonst muss man die Ziele schon früh nach unten justieren. Kommende Woche geht es zuhause am Oktoberfest gegen Kellerkind Buchonia Fulda. Dort zählt nichts anderes als ein deutlicher Sieg. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig spielte ebenfalls an diesem Wochenende und musste personell enorm geschwächt auswärts bei Buchonia Fulda antreten. Leider ging dieses Spiel komplett in die Hose und man verlor deutlich mit 0:6. Nach dieser Schlappe bleibt das Team um Betreuer Patrick Dehler im unteren Mittelfeld der Tabelle und kämpft nun gegen den Abstieg. Der Klassenerhalt war vor der Saison das angestrebte Ziel der Mannschaft. Kommende Woche geht es zuhause gegen Kerzell/Löschenrod. Gegen diesen Abstiegskandidaten muss unbedingt wieder ein Dreier her um Luft nach unten zu bekommen. Beide Teams erhoffen sich beim alljährlichen Oktoberfest des KSV ein erfolgreiches Wochenende und würde sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Anhänger sehr freuen.(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (73. Fischer), Baldauf, C. Günther, M. Günther – Laibach (55. Neu), Waldmann, Bech, Eberlein – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Benjamin Schug (25.), 2:0 Benjamin Schug (67.), 3:0 Niklas Bleuel (69.), 3:1 Tobias Eberlein (70.), 4:1 Niklas Bleuel (78.), 4:2 Christian Pabst (81.), 5:2 Viktor Kabezki (90.);

Zuschauer: 100;

 

DJK Buchonia Fulda II – KSV Niesig II 6:0 (2:0)

Aufstellung: Brehler – Kreiter, Keil, Schwarz, Kemdyo – Dehler, F. Seifert, Schwan, Kühne – Göller (28. Bouri), Ikome;

Tore: 1:0 Michael Groß (42., Foulelfmeter), 2:0 Stanislav Lobanov (44.), 3:0 Michael Groß (75.), 4:0 Michael Groß (84.), 5:0 Matthias Gibas (87.), 6:0 Matthias Gibas (89.);

Zuschauer: 30.

KSV Niesig – SC Borussia Fulda II 5:2 (1:1) [8. Spieltag]

Der achte Spieltag stand auf dem Programm und der KSV Niesig empfing auf heimischen Rasen Borussia Fulda. Nach der enttäuschenden 2:5 Pleite in Sickels vor einer Woche wollte das Team um Trainer Nuspahic wieder dreifach punkten und den Abstand zu den oberen Tabellenplätze verkürzen. Personell sah es allerdings wieder nicht sehr gut aus. Bech war angeschlagen, Eberlein, Kemdjo, Heinemann und Rudolf fehlten. Dadurch kam Bouri zu seinem ersten Einsatz von Anfang an und Schlereth sowie Brehler rückten in den Kader. Trotzdem zählte nichts anderes als ein Sieg. Die Gäste kamen mit einer sehr erfahrenen Mannschaft, gespickt mit Spielern die früher in der Verbandsliga oder Gruppenliga kickten. Laufkundschaft sieht also anders aus. Die Partie begann und es war kein besonders ansehnlicher Fußball. Die Borussen versuchten es immer wieder mit langen Bällen und einer Kopfballverlängerung in die Spitze und hofften so vor das Niesiger Tor zu kommen. Der KSV probierte es spielerisch über die Außenbahnen und versuchte den Geschwindigkeitsvorteil auszunutzen da man im Schnitt knapp zehn Jahre jünger war als der Gegner. Doch so leicht wie es klingt war es auf keinen Fall da die erfahrenen Gäste viel mit Köpfchen und Stellungsspiel ausglichen. Dennoch ging der KSV Niesig bereits früh in Front in dieser Begegnung. Torjäger Dennis Broschke erzielte nach einer schönen Einzelaktion in Minute sechs das 1:0. Ein sehr guter Start für die Hausherren doch leider verflachte die Partie ein wenig und die Gäste kamen mehr und mehr zu guten Chancen. Da Niesig in den Kopfballduellen meistens das Nachsehen hatte ging Fuldas Plan immer wieder auf und es war ordentlich Betrieb vor René Vogts Kasten. Nach einer Viertelstunde gab es einen Freistoß für die Gäste aus sehr gefährlicher Position. Nachdem dieser nicht richtig geklärt werden konnte stand Peter Enders goldrichtig und schob zum verdienten 1:1 Ausgleich ein. Jetzt war es eine offene Angelegenheit mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Da Niesigs Passspiel an diesem Tag nicht so genau und präzise war musste man es immer mit langen Bällen die Linie entlang versuchen und dann mit Tempo nachrücken. Dies gelang recht gut und man hatte bis zu Pause vier fünf sehr gute Chancen um in Führung zu gehen doch leider vergab man wieder mal fahrlässig oder teilweise haarsträubend sodass eine Vorentscheidung vertagt wurde. Von den Gästen kam bis zur Halbzeit außer vereinzelte Vorstöße ohne große Gefahr nicht viel und somit ging es mit einem 1:1 Unentschieden in die Kabinen. Nuspahic war mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Man spielte gegen eine sehr laufschwache Mannschaft viel zu langsam und unkreativ nach vorne und brachte die schwerfällige Abwehr viel zu wenig in Bewegung durch schnelles Passspiel. So hatten die Gäste leichtes Spiel und konnten sogar ihren Matchplan manchmal durchsetzen. So forderte der KSV Coach mehr Laufbereitschaft, mehr Konzentration im Passspiel und vor allem mehr Willen dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. So ging es in Halbzeit zwei und Niesig gelang der perfekte Start. Mit dem ersten Angriff über Außen und nach einer scharfen Hereingabe beförderte Lukas Bissinger den Ball ins eigene Netz und sorgte für die 2:1 Führung für den KSV. Sehr ärgerlich für den Borussen Verteidiger. Dennoch stand direkt hinter ihm auch Broschke der einschussbereit war. Jetzt hofften alle das dieser Treffer den Knoten platzen lies bei den Niesiger Jungs doch irgendwie lief es danach auch nicht rund und die Gäste wurden immer wieder gefährlich. Im gewohnten Muster kamen die Borussen immer wieder gefährlich vor das Niesiger Tor. Die erfahrene Mannschaft behielt die Ruhe und wurde auch nach diesem Rückstand nicht hektisch und war den Gastgebern in dieser Phase des Spiels überlegen. Und dies sollte sich leider auszahlen. Serdar Kabul erzielte in Minute 66 den verdienten 2:2 Ausgleich. Jetzt war der KSV Niesig noch nervöser und unsicherer in allen Aktionen. Man hatte hier die drei Punkte fest eingeplant um wieder nach oben zu kommen in der Tabelle doch leider war man von einem Sieg hier noch weit entfernt. Borussia Fulda hatte in der 70. Spielminute die Führung auf dem Fuß. Zum Glück verhinderte der Pfosten den Rückstand für die Niesiger. Diese Megachance war der Weckruf für den Gastgeber für die Schlussphase und man arbeitete sich wieder zurück in die Partie. In der 74. Minute dann der schönste Treffer des Tages. Der eingewechselte Simon Vey kam über die linke Außenbahn und wollte flanken. Die “Flanke” wurde immer schärfer und länger und landete oben rechts im Winkel. Ein Traumtor und ganz ganz wichtig für die Niesiger Jungs. Mit dieser 3:2 Führung im Rücken kam auch wieder das Selbstvertrauen zurück und man wollte jetzt die drei Punkte nicht mehr hergeben. Das merkte man plötzlich auch an der Chancenverteilung. Der KSV hatte jetzt gute Möglichkeiten im Minutentakt und die Borussen ließen so ein wenig die Köpfe hängen und hatten nicht mehr viel entgegen zu setzen. Torjäger Dennis Broschke sorgte in Minute 78 für die Entscheidung und machte mit seinem sechsten Saisontreffer zum 4:2 den Sack endgültig zu. Jetzt merkte man allen die Erleichterung an. Trainer sowie Spielern fiel ein großer Stein vom Herzen. Doch man wollte noch mehr und etwas für das Torverhältnis tun. Leider wurden aber wieder eine Hand voll klasse Chancen vergeben. Den Schlusspunkt der Partie setzte der eingewechselte Marius Brehler mit einem schönen Solo und eiskaltem Abschluss aus halbrechter Position im Strafraum zum 5:2. Trainer Nuspahic hatte an diesem Tag ein goldenes Händchen. Zwei Joker erzielten je ein Tor. Alles richtig gemacht an der Seitenlinie. Für Brehler war der Tag perfekt da er bereits in der zweiten Mannschaft traf. Gäste Sponsor Peter Enders sah in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte nach Foul an Broschke und bekam dafür einige höhnische Sprüche zu hören. Kurz darauf war Feierabend und der KSV Niesig gewann unter dem Strich etwas glücklich aber nicht unverdient mit 5:2 gegen Borussia Fulda und zeigte nach der bitteren 2:5 Pleite in Sickels vor einer Woche zwar keine Topleistung aber sorgten für wichtige drei Zähler und kletterten damit auf Rang sechs. Kommende Woche geht es für den KSV zum Tabellenführer SG Johannesberg.
Dort will man natürlich wieder punkten und den Rückstand zu den Spitzenplätzen weiter verkürzen. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig spielte ebenfalls zuhause und gewann gegen FT Fulda absolut verdient mit 3:0 und beendete endlich die Pleitenserie. Die Treffer für Niesig erzielten Ikome und Brehler (2). Nach diesem ganz wichtigen Sieg verschafft man sich etwas Luft zu den Abstiegsrängen und ist nun auf Rang zehn. Nächste Woche müssen die Jungs um Betreuer Patrick Dehler zu Buchonia Fulda. Dort will man nachlegen und weiter nach oben in der Tabelle. Das lang ersehnte 6-Punkte-Wochenende war somit perfekt und man feierte es danach ausgiebig mit den KSV Fans. Auch kommendes Wochenende will man am liebsten zwei Siege einfahren und würde sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – M. Günther, C. Günther, Baldauf, Fischer – Laibach, Waldmann, Bech (82. Brehler), Bouri (49. Vey) – Pabst (62. Schlereth), Broschke;

Tore: 1:0 Dennis Broschke (7.), 1:1 Peter Enders (30.), 2:1 (47., Eigentor), 2:2 Serdar Kabul (64.), 3:2 Simon Vey (72.), 4:2 Dennis Broschke (85.), 5:2 Marius Brehler (88.)

Zuschauer: 100;

Gelb-Rote Karte: Peter Enders (Fulda, 89.);

 

KSV Niesig II – FT Fulda II 3:0 (3:0)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, Keil, Schwarz, Brehler (63. Göller) – Schlereth (60. Kingue), Dehler, Schwan, F. Seifert, Kühne – Ikome;

Tore: 1:0 Marius Ikome (22.), 2:0 Marius Brehler (25.), 3:0 Marius Brehler (30.)

Zuschauer: 50.

SG Sickels – KSV Niesig 5:2 (2:1) [7. Spieltag]

Am siebten Spieltag ging es für den KSV Niesig zur SG Sickels und es kam zum Wiedersehen mit Ex Trainer Marcel Preis. Dieser hatte nach dem verlorenen Stadtmeisterschaft Endspiel noch eine Rechnung offen. Der KSV wollte nach dem deutlichen 6:0 Erfolg vorherige Woche gegen Maberzell/Gläserzell nachlegen und weiter nach oben klettern in der Tabelle. Personell musste Trainer Nuspahic aber leider einige wichtige Akteure ersetzen. Marcel Rudolf ist seit einigen Tagen in einem Auslandsstudium und für ein Dreivierteljahr weg. Außerdem fehlten Kemdjo, Eberlein und Heinemann. Die Partie begann und es war kein besonders ansehnliches Spiel. Niesig versuchte es zwar spielerisch doch richtig laufen wollte das Bällchen nicht so recht. Meist spielte man dann doch lange Bälle. Die Gastgeber spielten wie es Preis immer macht, mit langen Bällen in die Schnittstellen. Dies gelang sehr gut denn die Bälle kamen fast immer an und die schnellen Angreifer konnten die Bälle erlaufen und sorgten so für ordentlich Betrieb in der KSV Abwehr. Da hätte durchaus auch der eine oder andere Angriff schon zur frühen Führung für Sickels sorgen können. Beim KSV Niesig lief nach vorne eher wenig zusammen. In der 17. Spielminute aber gab es dann den ersten Treffer der Partie. Broschke war nach einem langen Ball durch und schoss eiskalt aus 16 Metern das 1:0 für die Gäste. Das hatte sich nicht so abgezeichnet denn die Sickelser waren energischer und präsenter auf dem Platz. Das Team von Marcel Preis war auch wie erwartet unbeeindruckt vom Gegentreffer da man gut im Spiel war. Doch kurz nach dem 1:0 hätte Broschke sogar das 2:0 erzielen müssen. Er lies zwei Spieler aussteigen und stand alleine vor dem Kasten. Nur leider setzte er den Ball ein paar Zentimeter links neben das Tor. Dieser Treffer hätte den Niesiger Jungs mit Sicherheit die nötige Ruhe und mehr Selbstvertrauen gegeben. Doch nun drückten die Gastgeber auf den Ausgleich und sie erarbeiteten sich in Minutentakt sehr gute Chancen. In der 20. Minute kam dann leider auch der Gegentreffer. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau der Niesiger schalteten die Sickelser ganz schnell um. Durch die aufgerückte KSV Abwehr war Salman Alp allein auf weiter Flur und schob zum verdienten 1:1 Ausgleich ein. Sehr ärgerlich für die Niesiger da man so Fehler einfach nicht passiern dürfen. Die Gastgeber waren nun die bessere Mannschaft und gewannen fast jeden Zweikampf. Der KSV Niesig probierte es wegen fehlender Laufbereitschaft in der Offensive meist nur mit langen Bällen. Dies stellte die groß gewachsene Sickelser Abwehr aber vor keine großen Probleme und selbst konnten sie ihr schnelles Umschaltspiel mehr und mehr durchsetzen. Fünf Minuten vor der Pause ging dann die Mannschaft von Ex KSV Trainer Marcel Preis durch Anton Stein in Führung und die Partie war gedreht. Wieder kamen sie nur schnelles Umschalten zügig nach vorne wo auch Stein wieder völlig alleine auf Niesigs Torwart Vogt zulaufen konnte und lässig über ihn ins Tor lupfte. Kurz darauf war Pause und es ging mit einer verdienten 2:1 Führung für die Hausherren in die Kabinen. Trainer Nuspahic war natürlich gar nicht zufrieden was seine Jungs da auf dem Platz boten. Viel zu schwach in den Zweikämpfen, keine Bewegung im Angriff und viel zu große Lücken im Mittelfeld waren das klare Manko in Durchgang eins. Obwohl man 1:0 führte war danach der Stecker beim KSV gezogen und es lief nichts mehr zusammen. Nuspahic sagte seinen Mannen jetzt mehr Gegenwehr gegen die aggressiven und lauffreudigen Gastgeber zu bringen. Sonst kann dieser Nachmittag noch böse enden für die Niesiger Jungs. Mit diesem Vorgaben ging es in Halbzeit zwei und leider änderte sich nichts am Spielverlauf. Es war deutlich zu sehen das Spieler wie Eberlein, Heinemann, Rudolf, Kemdjo und Neu beim KSV fehlten da man vor allem im Mittelfeld zu wenig Spielanteile hatte. In Minute 51 erhöhte dann Azad Örük auf 3:1 für die SG Sickels und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Das ging auch alles viel zu einfach wie die Gastgeber da in die gefährlichen Zonen kamen. Kurz darauf kam der angeschlagene Sebastian Neu dann doch ins Spiel für Simon Vey und man konnte vor allem über die rechte Seite jetzt mehr Druck aufbauen. Der schnelle Flügel mit Neu und Bech hatte auch in den letzten Wochen sehr für Furore gesorgt. Doch die sehr engagierten Sickelser ließen hier nichts mehr anbrennen und kamen weiter zu guten Chancen. Anton Stein erhöhte in Minute 68 auf 4:1 und machte seinem Doppelpack perfekt. Jetzt war die Partie natürlich gelaufen. Zwar probierte der KSV nochmal alles um zu Toren zu kommen doch entweder war der letzte Pass schwach gespielt oder man scheiterte kläglich beim Abschluss. Man hätte mit etwas mehr Glück hier auch vier, fünf Buden machen können doch dieses Glück hatte man sich heute einfach nicht erarbeitet. Eine Viertelstunde vor Schluss verkürze Niesig durch Waldmann zwar noch auf 2:4 doch keiner hatte hier den Anschein das hier noch was geht für die Gäste. In der 80. Spielminute setzte Eugen Wenz den Schlusspunkt und markierte das 5:2 für die Gastgeber. Kurz darauf kam Marcel Preis selber noch ins Spiel und kickte ein paar Minuten mit. Mit dieser absolut verdienten und komfortablen Führung lies er sich das natürlich nicht nehmen. In den letzten Minuten passierte bis auf viele kleine Fouls und Diskussionen mit dem durchaus überforderten Schiri nicht mehr viel. Somit gewann die SG Sickels am Ende hochverdient mit 5:2 gegen den KSV Niesig und klettert somit nach diesem Erfolg einige Plätze nach oben in der Tabelle mit nun 11 Zählern. Für den KSV bedeutet diese Pleite einen herben Dämpfer nach dem überzeugenden 6:0 Heimsieg vor einer Woche. Mit ebenfalls 11 Punkten bleibt man im Mittelfeld der Tabelle hängen und muss sich erst mal verabschieden von den oberen Tabellenplätzen. Man muss schleunigst die krassen Leistungsschwankungen ablegen um wirklich ein Wörtchen mitzureden im Kampf um die Spitzenplätze. Kommende Woche kommt Borussia Fulda zum KSV. Dort muss unbedingt ein Sieg her um nicht noch weiter abzurutschen. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls an diesem Wochenende in Sickels und unterlag nach sehr guten ersten 30 Minuten und einer 2:0 Führung am Ende doch noch mit 3:4 und muss nun mit sechs Zählern auf Rang 12 aufpassen nicht noch mehr in den Abstiegskampf zu geraten. Die Treffer für Niesig erzielten Brehler, Kühne und ein Eigentor. Kommenden Sonntag geht es für das Team um Betreuer Patrick Dehler ebenfalls zuhause gegen das Tabellenschlusslicht FT Fulda. Dort muss unbedingt ein Dreier her. Ohne wenn und aber. Beide Teams erhoffen und wünschen sich ein 6-Punkte-Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Fans am Lotterberg sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Vey (48. Neu), M. Günther, Baldauf, C. Günther – Fischer (70. Bouri), Bech, Waldmann, Laibach – Pabst, Broschke;

Tore: 0:1 Dennis Broschke (17.), 1:1 Selman Alp (20.), 2:1 Anton Stein (40.), 3:1 Azad Örük (51.), 4:1 Anton Stein (68.), 4:2 Adrian Waldmann (72.), 5:2 Eugen Wenz (80.);

Zuschauer: 110;


SG Sickels II – KSV Niesig II 4:3 (2:2)

Aufstellung: Schöbeck – M. Günther (46. Mittelstenschee), Brehler, Schwarz, F. Seifert – Kühne (21. Kingue), Bouri, Schwan, Licht, Schlereth – Ikome (75. Göller);

Tore: 0:1 Sebastian Kühne (6.), 0:2 Marius Brehler (21.), 1:2 Vladislav Yashchenko (42.), 2:2 Martin Benna (45.), 3:2 Vadim Schnelbach (48.), 4:2 Vladislav Yashchenko (52.), 4:3 Nico Köhler (70., Eigentor);

Zuschauer: 40.

KSV Niesig – SG Maberzell/Gläserzell 6:0 (1:0) [6. Spieltag]

Am sechsten Spieltag stand ein Derby auf dem Programm! Der KSV Niesig empfing die SG Maberzell/Gläserzell. Wie schon in den letzten Jahren sollte es diese Begegnung in sich haben. Die Gäste brachten einige Fans mit an den Lotterberg die für ordentlich Stimmung sorgten. Zwei Tage zuvor spielten die Niesiger Jungs um Trainer Nuspahic nur 2:2 in Haimbach und ließ zwei eingeplante Punkte liegen. Nach dieser enttäuschenden Leistung war man sowieso schon heiß auf Wiedergutmachung. Genügend Gründe um also alles für den nächsten Sieg zu geben. Personell konnte der KSV erstmals in dieser Saison aus dem Vollem schöpfen. Bis auf Heinemann und Schlereth waren alle Mann an Bord. Waldmann hatte seine Sperre abgegessen und war in der Startelf. Die Partie begann und der KSV Niesig war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Die personell stark geschwächten Gäste konzentrierten sich hauptsächlich auf das Verteidigen und versuchten mit vereinzelten Kontern ein paar Nadelstiche zu setzen. Dies gelang in der ersten Viertelstunde auch gar nicht schlecht und Niesigs Abwehr musste einige Male in höchster Not klären. Danach drückte der Gastgeber aber auf die Führung. In der 23. Spielminute war es dann soweit. Nach einem schönen herausgespielten Angriff traf Adrian Waldmann mit einem schönen Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung für den KSV. Ex Niesiger Will war im Tor machtlos. Danach war der Stecker bei der SG Illerswald bereits gezogen und es kam nicht mehr viel Gegenwehr. Zu allem Überfluss mussten sie auch noch zwei mal verletzungsbedingt früh wechseln. Niesig drückte weiter auf den nächsten Treffer und ruhte sich nicht auf der knappen Führung aus. Broschke, Rudolf und auch Eberlein hatten weitere gute Möglichkeiten um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Leider führte aber keine dieser Chancen zu einem Treffer und es ging mit einer hochverdienten aber auch knappen 1:0 Führung in die Kabinen. Nuspahic war mit der Vorstellung seiner Jungs zufrieden. Einzig und allein war es wieder einmal die mangelnde Chancenausbeute die den Coach ärgerte. Denn mit einer durchaus realistischen 3:0 oder 4:0 Pausenführung hätte man Durchgang zwei ruhiger angehen können. Somit mussten die Niesiger Jungs nochmal alles geben um die wichtigen drei Punkte einzufahren. So begann Halbzeit zwei und der KSV Niesig war von nun an dominierend und spielte sofort nach vorne und ging auf Treffer Nummer zwei. Dies gelang perfekt denn nach nicht mal 60 Sekunden klingelte es im Kasten der Gäste. Nach schönem Vorstoß über die rechte Seite bekam Eberlein den Ball in zentraler Position. Dieser behielt den Überblick und spielte klasse zum völlig freistehenden Waldmann der sich nur noch die Ecke aussuchen musste und zum 2:0 einschob. Was für eine Rückkehr von Niesigs Nummer zehn. Vier Spiele gesperrt und jetzt sofort ein Doppelpack. Die SG Illerswald gab sich jetzt etwas auf und vernachlässigte das Verteidigen mehr und mehr und lud die Niesiger Jungs quasi zum Tore schießen ein. Man merkte Ihnen an das etliche Stammkräfte fehlten und die Organisation komplett fehlte. Es war mittlerweile Einbahnstraßenfußball. Niesigs Torwart René Vogt war fast beschäftigungslos. In Minute 55 war dann Broschke alleine durch und schob zum 3:0 ein. Die Partie war nun endgültig entschieden und es ging hier nur noch um die Höhe des KSV Sieges. Trainer Hondo Nuspahic nutzte diese Führung um allen Spielern Einsatzzeit zu geben und brachte in Halbzeit zwei Vey, Fischer und Pabst für Eberlein, Neu und Kemdjo. Gerade Pabst, der sichtlich angefressen über den Platz auf der Bank war, nutzte seine Chance perfekt. Er schraubte mit einem Doppelpack innerhalb von zehn Minuten (71.,79.) das Ergebnis auf 5:0. Damit zeigte er seinem Trainer wen er immer auf dem Zettel haben muss. Die Gäste aus Maberzell/Gläserzell waren natürlich restlos bedient und sehnten sich den Schlusspfiff herbei. Zu allem Überfluss musste man eine völlig überzogene rote Karte für ein normales Foul hinnehmen. Da war der Schiedsrichter viel zu hart da die Partie entschieden war und auch Niesig diese Entscheidung zu heftig fand. Den Schlusspunkt dieses einseitigen Derbys setzte der KSV Niesig. Der seit Wochen überragend aufgelegte Christian Günther erzielte in Minute 88 nach einer Ecke per Kopf das 6:0 und belohnte sich selbst für die guten Leistungen der letzten Wochen. Kurz darauf war Schluss und damit geht das mit Spannung erwartete Derby klar an den KSV mit 6:0. Nach der enttäuschenden Leistung und dem mageren 2:2 vor zwei Tagen in Haimbach zeigten die Niesiger Jungs eine sehr ordentliche Leistung mit einem überzeugenden Sieg und sorgten damit für gute Stimmung bei den Fans und Verantwortlichen. Kommende Woche geht es für den KSV nach Sickels zu Ex Trainer Marcel Preis. Dort will man den nächsten Dreier einfahren und sich oben in der Tabelle festsetzen. Da hat Preis mit Sicherheit was dagegen da man ihm vor zwei Monaten die Stadtmeisterschaft im Elfmeterschießen vor der Nase weggeschnappt hatte. Ein Duell also mit ordentlich Zündstoff. Die zweite Mannschaft des KSV Niesig spielte ebenfalls an diesem Wochenende und verlor leider das Derby gegen Aschenberg United deutlich mit 3:7. Die Tore für Niesig erzielten Brehler (2) und Kremer. Das Team um Betreuer Patrick Dehler bleibt nach dieser Pleite im unteren Mittelfeld der Tabelle und muss kommenden Sonntag endlich wieder punkten. Dann geht es zum Tabellenletzten Sickels 2. Beide Teams erhoffen sich einen erfolgreichen Sonntag und würden sich wie immer über tatkräftige und zahlreiche Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Neu (81. Fischer), Laibach, Baldauf, C. Günther – Rudolf, Kemdyo (66. Pabst), Bech, Waldmann, Eberlein (80. Vey) – Broschke;

Tore:
1:0 Adrian Waldmann (25.), 2:0 Adrian Waldmann (47.), 3:0 Dennis Broschke (52.), 4:0 Christian Pabst (70.), 5:0 Christian Pabst (80.), 6:0 Christian Günther (88.);

Zuschauer:
150;

KSV Niesig II – SV Aschenberg United 3:7 (1:1)

Aufstellung: Schöbeck – Keil (65. Kingue), M. Günther, Kreiter, Brehler – Dehler, Kremer, F. Seifert (46. Ikome), Schlereth, Schwarz – Bouri (67. Göller);

Tore: 1:0 Marius Brehler (8.), 1:1 Jason Lacis (25.), 1:2 Sedat Özdemir (50.), 1:3 Amine Hibaoui (52.), 2:3 Marius Brehler (55.), 2:4 Sedat Özdemir (57.), 2:5 Amine Hibaoui (61.), 3:5 Dominik Kremer (70.), 3:6 Jason Lacis (76.), 3:7 Amine Hibaoui (78.);

Zuschauer:
50.

Haimbacher SV II – KSV Niesig 2:2 (0:1) [1. Spieltag]

Am Freitagabend stand für den KSV Niesig ein Nachholspiel auf dem Programm. Am eigentlich ersten Spieltag ging es für die Niesiger Jungs nach Haimbach. Nach dem überzeugenden Erfolg vergangene Woche gegen die SG Edelzell/Engelhelms wollte man unbedingt nachlegen und den nächsten Dreier einfahren und weiter nach oben in der Tabelle klettern. Personell musste man leider auf einige Kräfte verzichten. Mit Schöbeck und Vogt standen beide Torhüter nicht zur Verfügung. Bech, der draußen sehr wichtig für den KSV ist, musste in die Kiste. Außerdem fehlte der gesperrte Waldmann, der verletzte Schlereth und der beruflich verhinderte Eberlein. Trotzdem war ein Sieg gegen das Kellerkind fest eingeplant. Die Partie begann und Niesig gab von Anfang an den Ton an. Mit viel Ballbesitz und schnellen Angriffen über die beiden Außenbahnen brachte man Haimbachs Defensive gleich früh unter Druck. Und dies wurde bereits in der achten Spielminute belohnt. Torjäger Dennis Broschke brachte mit einem satten Schuss ins lange Eck den KSV mit 1:0 in Front und erzielte endlich seinen ersten Saisontreffer. Der perfekte Start für das Team um Trainer Hondo Nuspahic. Jetzt dachten alle hier kann es nur eine Frage der Zeit sein wann die nächsten Tore fallen und wie hoch es hier ausfällt. Doch danach hörte der KSV Niesig auf Fußball zu spielen und kam mit den vielen langen Bällen der Hausherren nicht zurecht. Man spielte zudem teilweise heftige Fehlpässe und verlor den Ball fahrlässig in der Vorwärtsbewegung. Trotzdem wurde es nicht wirklich gefährlich für Bech im Tor da die Angriffe nicht zwingend genug ausgespielt wurden vom Haimbacher SV. Niesig hatte durch Pabst und Broschke weitere gute Chancen um die Führung auszubauen und für Ruhe im Spiel zu sorgen. Kapitän Lucas Laibach kam nach einer halben Stunde für Timm Fischer ins Spiel um für mehr Ordnung in der KSV Verteidigung zu sorgen und einen kontrollierteren Spielaufbau zu haben. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr allzu viel und es ging mit einer knappen aber verdienten 1:0 Führung in die Kabinen. Nuspahic konnte nur mit dem Ergebnis zufrieden sein bis jetzt. Denn spielerisch war das gegen einen wirklich schwachen Gegner viel zu wenig. Zu viele lange Bälle, wenig Bewegung und viele leichtsinnige Ballverluste hatte er zu bemängeln. Außerdem hatte man zunehmend Probleme gegen Haimbachs Stürmer Benjamin Kropp der sehr leicht abhob und so viele schmeichelhafte Freistöße rausholte. Da sollte man mehr aufpassen und schlauer verteidigen. Nuspahic erwartete jetzt eine deutliche Steigerung und wollte das man jetzt nachlegt um für keine unnötige Spannung zu sorgen und auf die Entscheidung zu drängen. Mit diesem Vorhaben ging es in Durchgang zwei und leider änderte sich nichts. Beide Mannschaften spielten hauptsächlich lange Bälle. Nicht mal drei oder vier Flachpässe kamen zustande. Somit war es auch für die Zuschauer nicht schön anzusehen. Broschke hatte durch einen Lattentreffer die erste dicke Chance in Halbzeit zwei. Sonst waren gute Möglichkeiten eher Mangelware. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab und Fehlpässe sowie Fouls prägten die Partie. In der 66. Minute dann der Schock. Nach einem Handspiel im Strafraum von Marius Günther pfiff der Schiri völlig berechtigt Strafstoß. Diesen verwandelte Kropp sicher zum 1:1 Ausgleich und plötzlich waren die Gastgeber oben auf. Eigentlich hatten die Haimbacher keine wirkliche Chance auf ein Tor gehabt und jetzt hatten sie auf einmal ihren Treffer. Die Niesiger waren sichtlich verunsichert und man lies sich den Schneid mehr und mehr abkaufen. Vor allem in den Zweikämpfen hatte man jetzt häufig das nachsehen und Haimbach kam zu weiteren guten Möglichkeiten. Eine Viertelstunde vor Schluss dann der nächste Rückschlag für den KSV Niesig. Nach einer Flanke war Chaos im Niesiger Strafraum. Robin Schuchert drückte im Getümmel dann den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und auf einmal war das Spiel gedreht. Dieses 2:1 für den Haimbacher SV hätte allerdings nicht zählen dürfen da Schuchert den Ball vorher mit der Hand zur Seite mitnahm. Sehr ärgerlich für den KSV da man wegen eines Handspiels bereits einen Elfmeter gegen sich aufgebrummt bekam. Jetzt musste der KSV Niesig nochmal die Köpfe hochnehmen und in der Schlussphase alles versuchen um noch etwas mitzunehmen. Denn der Gastgeber igelte sich jetzt hinten rein und lauerte auf Konter. Niesig rannte jetzt im Minutentakt an und versuchte irgendwie das Bollwerk zu überwinden. Dies gestaltete sich sehr schwer da Bewegung in der Offensive fehlte und man weiterhin nur auf lange Bälle setzte. In der 85. Minute fanden die Niesiger Jungs dann eine Lücke und Broschke lies sich nicht zweimal bitten und knallte den Ball wuchtig in die Maschen. Jetzt wollte der KSV noch den Sieg. Man hatte ja noch fünf Minuten plus Nachspielzeit. Durch viele Fouls der Hausherren gab es viele Freistöße aus dem Halbfeld. Die eigentliche Stärke des KSV, schnell über die Außen kommen, fand an diesem Abend leider gar nicht statt. Kurz vor Schluss hatte Broschke und Rudolf noch mehrere Chancen per Kopf auf den späten Siegtreffer doch Haimbachs Torwart hielt mehrfach ganz stark und somit blieb es am Ende bei einem eher enttäuschenden 2:2 Unentschieden. Der KSV Niesig hatte sich hier deutlich mehr ausgerechnet nach der super Leistung und dem überzeugenden Sieg vergangene Woche. Doch am Ende muss man mit diesem Punkt leben da man schließlich spät noch zurück lag. Mit dieser schwachen spielerischen Leistung und fehlenden Kampfgeist, Willen und Laufbereitschaft hatte man auch einfach nicht mehr verdient als einen Zähler. Dadurch rückt man zwar auf Rang sechs vor in der Tabelle doch unter dem Strich war hier ein Sieg eingeplant und man wollte noch näher oben ran rücken. Die Konstanz ist wie schon vergangene Saison einfach nicht die Stärke der Niesiger. Man muss nun schnell die Köpfe hochnehmen denn in zwei Tagen hat man bereits die Chance es besser zu machen. Dort sieht es personell auch wieder viel besser aus. Mit Waldmann, Eberlein, Bech, Vogt und Schöbeck hat man auf einen Schlag fünf weitere Optionen. Am Sonntag hat der KSV Niesig ein Heimspiel und die SG Maberzell/Gläserzell zu Gast. Dort soll wieder ein Sieg her und der Sprung nach oben in der Tabelle erfolgen. Wie immer würden sich die Jungs über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Bech – Vey, Baldauf, M. Günther (83. Bouri), C. Günther – Fischer (39. Laibach), Kemdyo, Rudolf, Neu – Pabst (65. Heinemann), Broschke;

Tore: 0:1 Dennis Broschke (24.), 1:1 Benjamin Kropp (65., Foulelfmeter), 2:1 Robin Schuchard (72.), 2:2 Dennis Broschke (88.);

Zuschauer: 70;

SG Frischauf Fulda – KSV Niesig II 3:5 (2:0)

Aufstellung: Schöbeck – Vey, Brehler (46. Dehler), M. Günther – Kemdyo, F. Seifert (46. Kingue), Rudolf, Waldmann, Mittelstenschee (85. Göller) – Pabst, Bouri;

Tore: 1:0 Baris Gündüz (17.), 2:0 Almir Secic (20.), 2:1 Adrian Waldmann (60.), 2:2 Christian Pabst (64.), 2:3 Abdelhamid Bouri (78.), 2:4 Jules Kingue (83.), 3:4 Christopher Moyer (86.), 3:5 Christian Pabst (87.);

Zuschauer: 76.

KSV Niesig – SG Engelhelms/Edelzell 3:2 (2:0) [5. Spieltag]

Am fünften Spieltag hatte der KSV Niesig das nächste Heimspiel und es war der Top Aufstiegskandidat SG Edelzell/Engelhelms zu Gast. Nach nur einem Punkt aus den vergangen zwei Partien wollte das Team um Trainer Hondo Nuspahic endlich wieder dreifach punkten um wieder Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu haben. Personell sah es ebenfalls gut aus. Bis auf Heinemann, Schlereth und den gesperrten Waldmann waren alle Mann an Bord. Die Partie begann und es war von Anfang an ein sehr temporeiches und offenes Spiel. Die Gäste agierten meist mit langen Bällen auf die schnellen und technisch versierten Spieler um so zu Torchancen zu kommen. Der KSV versuchte es wie immer spielerisch mit gutem Pressing gegen den Ball wie es der Trainer sehen möchte. Man begegnete sich also absolut auf Augenhöhe und jedem war klar das hier Kleinigkeiten das Spiel entscheiden können. Bereits nach zehn Minuten musste Nuspahic wechseln. Kapitän Lucas Laibach verletzte sich nach einem Foulspiel am Knöchel und wurde durch Gedeon Kemdjo ersetzt. Kurz darauf gab es einen Freistoß für Niesig aus dem Halbfeld. Felix Baldauf flankte perfekt auf Tobias Eberlein der unnachahmlich zur 1:0 Führung nach einer Viertelstunde einnickte. Die vielen mitgereisten Gäste Fans waren erstmal verstummt und auch sichtlich begeistert von der Art und Weise wie der KSV Niesig hier auftrat. Die SG Edelzell/Engelhelms zeigte sich aber völlig unbeeindruckt vom Rückstand und blieb ihrem Spielstil treu. Fast im Minutentakt rannte man an und brachte die Niesiger Abwehr um Torwart René Vogt mehrfach in gefährliche Situationen. Einmal lag der Ball sogar im Netz doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Das war sehr knapp. Der KSV musste jetzt wieder mehr machen und sich nicht hinten rein drücken lassen. Sonst ist der Gegentreffer eine Frage der Zeit. Der erste Durchgang neigte sich dem Ende entgegen und Niesig kam nochmal hinten raus und konnte sich aus der Druckphase der Gäste befreien. Und an diesem Tag sollte es einfach laufen für den KSV Niesig. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es einen völlig berechtigten Foulelfmeter für die Niesiger. Diesen verwandelte Marcel Rudolf sicher zum 2:0 für die Hausherren. Ein Treffer zum perfekten Zeitpunkt denn kurz darauf ging es in die Pause. Sichtlich zufrieden gingen Spieler und Trainer in die Kabine denn man wusste mit dieser Führung hatte man jetzt alle Trümpfe in der Hand. Auch alle Zuschauer sahen das der KSV Niesig ein echter Aufstiegskandidat sein kann wenn alles klappt und jeder für den anderen kämpft. Trainer Nuspahic sagte seinen Jungs jetzt ja nicht nachzulassen und einen frühen Gegentreffer möglichst zu vereiteln da sonst die Gäste nochmal alles nach vorne werfen würden. Mit dem gleichen Willen, Kampf und Teamgeist den zweiten Durchgang bestreiten dann steht einem Sieg nichts im Wege. Mit diesem Vorhaben ging es weiter und wie erwartet drängten die Gäste auf den schnellen Anschlusstreffer um das Spiel eventuell noch zu drehen. Und leider leider kamen sie zu ihrem Treffer. Nach einer Flanke gab es einen leichten Kontakt im Strafraum. Es gab einen höchst schmeichelhaften und glücklichen Elfmeter für Edelzell/Engelhelms. Diesen verwandelte Andrej Arendt ebenfalls sicher zum 1:2 Anschlusstreffer in der 47. Spielminute. Jetzt war allen klar das dieses Spiel bis zum Ende spannend bleibt da beide Teams sehr viel investierten. Die Gäste wollten die Partie drehen und der KSV wollte die Führung unbedingt halten oder eventuell sogar ausbauen. Läuferisch betrieb man auf beiden Seiten sehr hohen Aufwand. Die Niesiger Jungs waren bemüht jetzt nachzulegen um die Entscheidung herbeizuführen. Man hatte einige gute Chancen auf das nächste Tor. Einen Foulelfmeter hätte es ebenfalls noch geben müssen für den KSV. Doch das sah der Schiri anders. Hinten stand man sehr geordnet und lies den Gästen nicht viel Raum. Diese probierten es weiterhin nur mit langen Bällen wie schon in der ersten Halbzeit. Richtig gefährlich wurde es dadurch aber nicht wirklich. In der 70. Spielminute war es dann soweit. Nach klasse Spielzug über die linke Außenbahn vollendete Christian Pabst aus kurzer Distanz und drückte den Ball zum 3:1 über die Linie. Diese Führung geht in Ordnung da der KSV Niesig doch einen Ticken mehr investierte und dem Tor näher war als die Gäste. Die SG Edelzell/Engelhelms warf jetzt natürlich nochmal alles nach vorne um wenigstens einen Zähler mitzunehmen. Die mitgereisten Fans und auch die Spieler selbst hatten sich das hier ganz anders vorgestellt und waren sichtlich überrascht wie stark Niesig war. Manuel Will verkürzte in der 75. Minute durch einen satten Fernschuss auf 3:2 und lieferte die schnelle Antwort von den Gästen. Die Hausherren standen in der Schlussphase nur noch hinten drin und wollten das Ergebnis über die Zeit bringen da vier Spieler angeschlagen waren und auch die Kräfte mehr und mehr schwanden. Der Top Aufstiegskandidat machte jetzt hinten auf und wollte unbedingt den Ausgleich. Dadurch ergaben sich für die schnellen Außenbahnspieler vom KSV natürlich sehr große Räume zum Kontern. Doch diese wurden leider fahrlässig ausgespielt oder zu früh abgeschlossen. Auch ein Zeichen dafür das man ziemlich platt war. In den letzten Minuten kamen die Gäste zwar nochmal mit Ecken und einem gefährlichen Freistoß vor den Kasten von René Vogt doch die Niesiger Abwehr hielt stand. Somit gewann der KSV unter dem Strich knapp aber verdient mit 3:2 gegen die SG Edelzell/Engelhelms und fuhr wichtige drei Punkte ein. Dadurch verschafft man sich Luft nach unten und hat wieder Anschluss an die oberen Tabellenplätze. Spieler sowie Trainer Nuspahic waren überglücklich und froh über diesen Sieg der nur durch eine mannschaftlich geschlossene Topleistung möglich war. Vorstand sowie Fans des KSV waren ebenso sehr zufrieden und stolz auf die Leistung dieser jungen Mannschaft. Bereits kommenden Freitag will man nachlegen und beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Haimbach den nächsten Sieg einfahren und zwei Tage später am Sonntag zuhause gegen Maberzell/Gläserzell auch erfolgreich sein. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls und verlor 2:4 gegen Edelzell/Engelhelms 2. Die Treffer für Niesig schossen Schlereth und Brehler. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre mehr drin gewesen für das Team um Betreuer Patrick Dehler. Man bleibt nach dieser Niederlage weiterhin im Mittelfeld der Tabelle stecken und muss aufpassen nicht unten rein zu rutschen. Kommende Woche steht das Derby zuhause gegen Aschenberg United an. Beide Mannschaften erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Neu (61. Fischer), Vey, Baldauf, C. Günther – Laibach (13. Kemdyo), Rudolf, Eberlein (76. Bouri), Bech – Pabst, Broschke;

Tore: 1:0 Tobias Eberlein (15.), 2:0 Marcel Rudolf (45. Foulelfmeter), 2:1 Andrej Arendt (47. Foulelfmeter), 3:1 Christian Pabst (70.), 3:2 Manuel Will (75.)

Zuschauer: 250;

KSV Niesig II – SG Engelhelms/Edezell II 2:4 (1:1)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, M. Günther, Brehler – Dehler, Schwan (Kremer), Bouri, F. Seifert (Schwarz), Kühne, Schlereth (Göller) – Kingue;

Tore: 0:1 Maxim Pfaffenroth (8.), 1:1 Mario Schlereth (11.), 1:2 Marco Meffert (78.), 1:3 Fabian Hau (86.), 1:4 Marco Meffert (89.), 2:4 Marius Brehler (90.+1);

Zuschauer: 50;

Gelb-Rote Karte: Dominik Kremer (Niesig, 88.).

KSV Niesig – SG Marbach 1:1 (1:1) [4. Spieltag]

Am Spieltag vier hatte der KSV Niesig am alljährlichen Sportfest die SG Marbach zu Gast. Nach der enttäuschenden 0:4 Pleite vergangenen Donnerstag ebenfalls zuhause gegen Bronnzell 2 war das Team von Trainer Hondo Nuspahic auf Wiedergutmachung aus. Man wollte unbedingt eine Reaktion zeigen und deutlich besseren Fußball den eigenen Fans bieten. Das war man allen einfach schuldig. Außerdem wollte man nicht schon wieder früh in der Saison den Anschluss an die oberen Plätze verlieren. Personell musste man leider auf den gesperrten Waldmann sowie den verletzten Eberlein verzichten. Außerdem standen Schlereth, Schöbeck und Heinemann nicht zur Verfügung. Die Partie begann und es war wie schon in der Vergangenheit ein intensives und hitziges Duell der beiden Teams. Kein Zweikampf wurde verloren gegeben und kein Meter Raum verschenkt. Der KSV war dennoch die bessere Mannschaft und spielte schnellen und ansehnlichen Fußball nach vorne. Hinten stand man außerdem sicher und war sehr gut geordnet und konzentriert. Bereits in der ersten Viertelstunde hatte Niesig durch Broschke und Rudolf die Chance um früh in Führung zu gehen. Leider parierte der Marbacher Torwart sehr gut oder der Abschluss war zu schwach. Man hätte nach 20 Minuten durchaus schon 2:0 führen können und hätte früh alle Trümpfe in der Hand. So kamen die Gäste in der 29. Minute zu ihrer ersten Möglichkeit und nutzten diese eiskalt aus. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau nahm sich Julian Wagner ein Herz, spielte drei, vier Niesiger aus und schoss unhaltbar aus 16 Metern in den Winkel. Das 1:0 für die Gäste aus Marbach kam aus dem nichts. Ein Fehlpass und schlechtes Zweikampfverhalten wurde gleich knallhart bestraft. Sehr zum Ärger von Nuspahic. Seine Jungs waren hier klar überlegen aber belohnten sich wieder einmal nicht für den Aufwand. So musste man diesen Rückschlag erstmal verdauen und dem Rückstand hinterherlaufen. Der KSV zeigte sich zum Glück total unbeeindruckt und drückte sofort weiter auf den Treffer. Vor allem die rechte Seite mit Neu und Bech machten ordentlich Tempo auf der Außenbahn und brachten die Marbacher Abwehr immer wieder unter Bedrängnis. In der 37. Spielminute war es dann endlich soweit und Bech erzielte nach einer schönen Einzelaktion den mittlerweile längst überfälligen 1:1 Ausgleich. Jetzt waren die Niesiger Jungs voll bei der Sache und drückten gleich weiter auf die Führung und ließen den Gästen keine Zeit zum durchatmen. Doch leider wurden weitere gute Angriffe fahrlässig zu Ende gespielt sodass es mit einem ärgerlichen 1:1 Unentschieden in die Halbzeitpause ging. Nuspahic war mit der Leistung sehr zufrieden. Aber die Chancenverwertung war katastrophal. Er gab seinen Jungs mit auf den Weg jetzt genau so weiter nach vorne zu gehen und voll auf Sieg zu spielen. Die Gäste aus Marbach konnten mit dem Zwischenstand absolut zufrieden sein denn eigentlich hatte man sich keine echte Chance rausgespielt. So ging es in Durchgang zwei und es sollte wie so oft bei diesen beiden Teams eine sehr hitzige und spannende Angelegenheit geben. Der Unparteiische sollte in dieser Halbzeit auch noch einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Halbzeit eins hatte er noch sehr gut im Griff. Doch es sollte noch chaotisch werden mit vielen vielen Fehlentscheidungen. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Der KSV Niesig war weiterhin die tonangebende Mannschaft und erarbeitete sich weitere sehr gute Möglichkeiten um in Front zu gehen. Es hätte mittlerweile gut und gerne schon 3:1 oder 4:1 stehen können für die Hausherren. Doch der Ball wollte einfach nicht reingehen. Die Gäste aus Marbach konzentrierten sich mehr und mehr auf die Defensive und waren sichtlich zufrieden mit dem einen Punkt. Doch leider verteidigten sie nicht gerade mit fairen Mitteln und foulten teilweise heftig und ohne Rücksicht auf Verletzungen. Drei bereits vorbelastete Spieler der Gäste, die in Halbzeit eins gelb sahen, wurden auch in Durchgang zwei durch mehrere Fouls auffällig und hätten eigentlich vom Platz gestellt werden müssen. Doch der Unparteiische hatte anscheint die Karten in der Pause in seiner Kabine vergessen. Außerdem übersah er viele Fouls und stand oft falsch. Sehr zum Unmut der Niesiger. Man wäre mindestens 20 Minuten in Überzahl gewesen und hätte somit noch mehr Druck ausüben können. Doch auch so hatte der KSV alles selbst in der Hand um hier den Sieg einzufahren. René Vogt war mittlerweile komplett beschäftigungslos im Tor. Es war ein Spiel auf ein Tor. Lediglich einige wenige Gegenstöße musste Niesigs Abwehr verteidigen. Die Zeit wurde so langsam knapp und es ging in die Schlussphase und vor allem Dennis Broschke hatte die Führung mindestens drei mal auf dem Fuß. Normalerweise macht er diese Chancen im Schlaf doch heute mutierte er zum Chancentot. Kurz vor Schluss war er allein auf weiter Flur und vertändelte den Ball fahrlässig vor dem eigentlich machtlosen Torwart. Marbach konterte dann auch nochmal aber auch ebenfalls erfolglos. Das hätten die Gäste mit diesem geringen Aufwand und dem Glück noch vollzählig zu sein auch einfach nicht verdient gehabt. Den kuriosen Schlusspunkt setzte der mittlerweile komplett überforderte Schiri. Anstatt berechtigt mindestens drei bis vier Minuten nachspielen zu lassen pfiff er das Spiel eine Minute vor den 90 Minuten ab und machte sich ganz schnell in seine Kabine. Ihm war bewusst das er eine ganz schwache Leistung gebracht hatte. Trotz hitziger Stimmung und verbalen Anfeindungen auf dem Platz waren sich in einem beide Teams einig nach dem Spiel. Der Schiri war der schwächste Mann am Platz. Somit endete das Spiel 1:1 Unentschieden und für den KSV Niesig waren es definitiv zwei verlorene Punkte. Für Marbach ein gewonnener Zähler. Mit diesen unzähligen Chancen hätte man dieses Spiel locker mit 5:1 oder noch höher gewinnen müssen. So hat der KSV nach der schwachen Leistung gegen Bronnzell wenigstens eine ordentliche Vorstellung geboten und hat leider nach drei Spielen lediglich vier Zähler auf dem Konto und muss sich mit einem Platz im Mittelfeld begnügen. Deutlich zu wenig für die Jungs um Hondo Nuspahic die sich vor der Saison einen Platz unter den ersten drei erhofften. Kommenden Sonntag geht es für Niesig wieder zuhause gegen den Top Aufstiegskandidaten Edelzell/Engelhelms. Dort will man wieder schnellen und offensiven Fußball zeigen und einen Sieg einfahren um Anschluss an die oberen Plätze zu halten. Die zweite Mannschaft spielte an diesem Sonntag ebenfalls und verlor in einem denkbar knappen Spiel gegen Rothemann 1:2. Auch die Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler hatte genügend Möglichkeiten um einen Dreier zu holen. Man verkaufte sich eindeutig unter Wert. Das Tor für Niesig erzielte Jules César Kingue. Man bleibt somit ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle und spielt kommenden Sonntag auch wieder daheim gegen die zweite Mannschaft von Edelzell/Engelhelms. Beide Mannschaften erhoffen sich ein erfolgreiches 6-Punkte-Wochenende und würde sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Anhänger sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt – Fischer, Neu, Baldauf, C. Günther – Rudolf, Kemdyo, Bech, Laibach (70. Vey) – Pabst, Broschke;

Tore: 0:1 Julian Wagner (33.), 1:1 Kristoffer Bech (43.)

Zuschauer: 250;

 

KSV Niesig II – TSV Rothemann II 1:2 (0:2)

Aufstellung: Brehler – Kreiter, Schäfer, Keil, Schwan (58. Kühne) – Licht, Kremer, Mittelstenschee (10. F. Seifert), Bouri – Ikome (74. Göller), Kingue;

Tore: 0:1 Christos Roumpatis (14.), 0:2 Christos Roumpatis (27.), 1:2 Jules Kingue (75.);

Zuschauer: 75.

KSV Niesig – SG Bronnzell II 0:4 (0:3) [3. Spieltag]

Am dritten Spieltag hatte es der KSV Niesig am Donnerstagabend am eigenen Sportfest mit der Reserve der SG Viktoria Bronnzell zu tun. Nach dem geglückten Auftaktsieg gegen den Türkischen SV wollte das Team um Hondo Nuspahic natürlich nachlegen und einen guten Start hinlegen. Personell musste man auf Bech, Waldmann und Heinemann verzichten. Kapitän Laibach war nach seinem Urlaub wieder dabei. Die Gäste aus Bronnzell traten mit einer verstärkten Mannschaft an. Spieler aus der ersten Mannschaft und der Jugend unterstützen den Tabellenletzten der unbedingt Punkte benötigt. Die Partie begann und die Gäste waren von der ersten Minute an das engagiertere Team. Man stand in der Defensive sehr geordnet und spielte die Angriffe schnell und gezielt nach vorne. Der KSV war nicht richtig bei der Sache und spielte viel zu langsam und behäbig in den Zweikämpfen um ernsthaft gefährlich vor dem Tor zu werden. In der 24. Spielminute fiel dann der erste Treffer für die Gäste. Mico Wind schoss Bronnzell mit 1:0 in Front. Dieses Tor hatte sich abgezeichnet da man vor allem bei Ballverlust kein Umschaltspiel hatte um hinten ordentlich zu verteidigen. Das Mittelfeld lies dem Gegner viel zu viel Platz zum angreifen. Anstatt eine Reaktion zu zeigen wurde es eher noch schlimmer. In Minute 32. erhöhte Marvin Plüschke für die Gäste auf 2:0. Leider aus vermeidlicher Abseitsstellung. Trotzdem ging diese Führung absolut in Ordnung. Wie auch beim ersten Treffer war Niesigs Torwart Vogt ohne jede Chance. Die Niesiger versuchten jetzt zwar wieder zurück ins Spiel zu finden doch leider waren die meisten Chancen Zufallsprodukte und nicht rausgespielt sondern lang und weit nach vorne geschlagen. Genau das will Nuspahic nicht sehen. Das Umschaltspiel nach vorne sowie nach hinten fehlte komplett sowie das frühe Pressing gegen den Ball. Dazu kam die fehlende Leidenschaft und der Willen hier noch was zu reißen. Kurz vor der Pause kam es noch dicker für den KSV Niesig. Carl-Philipp Jäger erhöhte auf ein hochverdientes 3:0. Kurz darauf was Pause und die Niesiger Jungs waren komplett bedient und auch die Fans waren sehr enttäuscht aber auch angetan wie diszipliniert und ruhig die Gäste aus Bronnzell dieses Spiel hier verwalten. Hier spielte definitiv kein Tabellenletzter. Nuspahic und Co. Trainer Partosch geigten seinen Jungs die Meinung und wollten in Durchgang zwei eine ganz andere Vorstellung sehen. Denn allen ist klar das man viel besser spielen und sich präsentieren kann. Jeder einzelne sollte sich am Riemen reißen und nochmal alles reinwerfen um eventuell doch noch einen Punkt oder gar einen Dreier zu holen. So ging es in Halbzeit zwei und der KSV war jetzt sichtlich besser im Spiel und war bemüht hier noch etwas gerade zu rücken. Man hatte durch Broschke, Rudolf und Eberlein ein paar gute Möglichkeiten doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Entweder fehlte der letzte Pass oder die Genauigkeit im Abschluss. Einen regulären Treffer von Tobias Eberlein nach einer Ecke wurde zu allem Überfluss noch abgepfiffen. Die Gäste aus Bronnzell machten weiterhin einen sehr guten Eindruck und spielten mit dieser Führung im Rücken weiter sehr gut nach vorne und waren organisiert in der Verteidigung. Die komplette Mannschaft verschob sehr gut. Mourad Kerfouf machte in der 63. Minute den Deckel drauf und markierte das 4:0 für die Gäste. Jetzt war das Spiel endgültig gelaufen und es plätscherte vor sich hin. Niesig probierte zwar viel um wenigstens den einen oder anderen Treffer zu erzielen doch leider erfolglos. Die SG Viktoria Bronnzell spielte es sehr souverän zu Ende und hatte auch noch Chancen um noch höher zu gewinnen. Am Ende blieb es aber bei diesem sehr enttäuschenden 0:4 und der gute Start für den KSV Niesig war dahin. Spieler, Trainer und Fans konnten sich selbst nicht erklären wie so eine Leistung nach einer starken und kämpferischen Vorstellung vor einer Woche zustande kommen konnte. Letztendlich muss man aber auch die sehr gute Leistung der Gäste honorieren die zu keinem Zeitpunkt eine Schwächephase hatten in der Partie. Letztendlich müssen die Niesiger Jungs dieses Spiel schnell aus dem Kopf bekommen da man bereits kommenden Sonntag die Chance zur Wiedergutmachung hat. Dann kommt die SG Marbach an den Lotterberg. Dort will man eine ganz andere Vorstellung zeigen und den zweiten Saisonsieg einfahren um nicht wieder sehr früh in der Saison den oberen Plätzen in der Tabelle hinterher zu laufen. Denn jeder einzelne weis das diese junge Mannschaft viel mehr und besser spielen kann als an diesem Tag. Die zweite Mannschaft des KSV spielte einen Tag darauf am Freitagabend das Derby gegen Horas in der B-Liga Fulda und erkämpfe sich einen 2:1 Erfolg und holte sich nach der 0:10 Klatsche letzte Woche gehörig Selbstvertrauen zurück und wichtige drei Zähler für den Klassenerhalt. Die Treffer für Niesig erzielten Marius Brehler nach einer Ecke und Christopher Bech per sehenswerten Fernschuss aus 20 Metern. Das Team um Trainer Patrick Dehler spielt ebenfalls am Sonntag nochmals am Sportfest gegen Schlusslicht Rothemann. Dort soll der nächste Sieg eingefahren werden um weiter Luft nach unten zu bekommen. Beide Teams erhoffen sich einen erfolgreichen Sonntag am Sportfest und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Vogt –  Fischer (63. M. Günther), Vey (50. Rudolf), Baldauf, C. Günther – Laibach, Kemdyo (74. Bouri), Neu, k.A. – Broschke, Pabst;

Tore: 0:1 Mico Wind (24.), 0:2 Marvin Plüschke (32.), 0:3 Carl-Philipp Jäger (44.), 0:4 Mourad Kerfouf (63.);

Zuschauer: 50;

KSV Niesig II – FV Horas II 2:1 (1:1)

Aufstellung: Schöbeck – Erb (46. Keil), D. Seifert, Brehler, M. Günther – Dehler, Schwan (57. Bech), Bouri, Schlereth, F. Seifert – Kühne (46. Kingue);

Tore: 0:1 Markus Keller (31.), 1:1 Marius Brehler (45.), 2:1 Kristoffer Bech (73.);

Zuschauer: 100.

KSV Niesig – Türkischer SV Fulda 4:3 (1:2) [2. Spieltag]

Nach dem die erste Mannschaft des KSV am vorherigen Wochenende spielfrei hatte, fieberte man endlich dem ersten Spiel gegen den Türkischen SV entgegen. Nach einer Intensiven Vorbereitung waren Spieler und Zuschauer heiß, dass es nun endlich losging. Durch Urlaub, Verletzungen oder Trainingsrückstand musste man neben Spielern wie Mario Schlereth, Nicolas Licht, Kristoffer Bech, oder Marius Brehler, zudem auf Kapitän Lukas Laibach verzichten, der durch Christian Günther vertreten wurde.
Nach einer intensiven Anfangsphase, die der KSV weitestgehend im Griff hatte, dauerte es nicht lange bis es zur erste brenzligen Situation kam. Ein etwas zu kurzer Pass durch Felix Baldauf konnte Tobias Eberlein mehr erreichen und so kam es im Strafraum zu einem Kontakt zwischen Eberlein und einem gegnerischen Spieler. Obwohl die Situation nicht zweifelsfrei als Foulspiel zu erkennen war, entschied der Schiedsrichter in der 12. Minute auf Strafstoß. Gökhan Aydogan verwandelte den Strafstoß sicher und ließ dem Niesiger Torwart Rene Vogt keine Chance. Der KSV ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und die Antwort dauerte nicht lange. Nach einem Eckball in der 12. Minute flog der Ball in Richtung langem Pfosten. Hier stehend hatte Adrian Waldmann leichtes Spiel und konnte den Ball sicher im Tor unterbringen. Das Spiel blieb daraufhin ausgeglichen und beide Sturmreihen waren bis dahin relativ abgemeldet. Es dauerte bis zur 32. Minute, als Mohamed Liban nach einem Ballverlust der Niesiger den Ball aus 25 Metern mit einem wuchtigen Schuss aus 25 Metern unhaltbar im Winkel versenkte. Im weiteren Verlaufe des Spiels wurde die Gangart der Türken um einiges härter. Nachdem Marcel Rudolf mit einem harten Foul von hinten von den Beinen geholt wurde, zog der Schiedsrichter zum Glück der Türken nur die gelbe Karte. Mit insgesamt drei gelben Karten waren die Türken sicherlich noch gut bedient, da neben Foulspielen auch Provokationen und diverse Beschimpfungen vom Gegner ausgingen. Nach einem relativ ausgeglichenen Spiel ging es mit einem 1:2 schließlich in die Halbzeit.
Um in der zweiten Halbzeit über die Außenbahn neuen frischen Wind zu entfachen, kam für die rechte Seite Sebastian Neu für Timm Fischer ins Spiel. Der KSV wurde von nun an stärker und nahm mehr und mehr das Heft in die Hand. Nach einem Freistoß in der 53. Spielminute von Tobias Eberlein konnte der gegnerische Torwart den Ball nicht festhalten und Adrian Waldmann staube gedankenschnell ab. Nur 10 Minuten später war es Marius Niba Ikome, der nach Vorlage von Christian Pabst die Niesiger erstmalig in Führung brachte. Es ging Schlag auf Schlag weiter und so fiel nur wenig später in der 65. Minute der 3:3 Ausgleich durch Muaz Recep Demir. Wer jedoch dachte der KSV ließe sich hierdurch beeindrucken, lag falsch. Die 3 Punkte sollten unbedingt in Niesig bleiben so war es Sebastian „Siggi“ Neu der nach einer starken Aktion auf der rechten Seite eine Flanke in Richtung dem in der Mitte postierten Tobias Eberlein schlug. Eberlein ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum viel umjubelnden Siegtreffer. Fortan wurde die Partie immer ruppiger. Adrian Waldmann wurde nach einem Foul von hinten im Mittelfeld direkt mit der roten Karte bestraft. Eine harte aber vertretbare Entscheidung. Der KSV musste jedoch nicht lange in Unterzahl spielen, da sich die Türken mehr und mehr die Nerven verloren. Gökhan Aydogan wurde in der 85. Spielminute zum Duschen geschickt, als er, nachdem das Spiel schon unterbrochen war, den Ball in Richtung Dennis Broschke schoss. Der KSV ließ kurz vor Schluss noch einige Chance unter anderem durch Eberlein und Broschke liegen und so bekamen die Türken in der Schlussphase sogar noch einmal die Chance zum Ausgleich, die jedoch ungenutzt blieb. Bezeichnend war, dass das Spiel mit einer roten Karte gegen Kadir Saracik vom Türkischen SV endete, nachdem dieser kurz vor Ende des Spiels den souverän agierenden Schiedsrichter beleidigt hatte. Im Folgenden kam es auch nach Ende des Spiels zu Rudelbildungen. Einige Spieler des Gegners hatten Ihre Nerven nicht im Griff und versuchten Ihrem Frust freiem Lauf zu lassen..
Der KSV konnte alles in allem in einem spannenden und kampfbetonten Spiel einen verdienten Sieg einfahren.
Die zweite Mannschaft hatte in Ihrem zweiten Spiel leider weniger Glück. Nach dem Auftaktsieg gegen Frischauf Fulda, verlor man nun deutlich gegen den Aufstiegsaspiranten TV Neuhof mit 0:10. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit, in der sich der KSV noch die eine oder andere Chance herausspielte, stand es noch aussichtsreich 0:1. In der zweiten Halbzeit kam jedoch die deutlich bessere Fitness der Neuhöfer zu tragen. Mit neun geschossenen Toren in den zweiten 45 Minuten wurde es sogar noch zweistellig und die konditionellen Defizite wurden hier schonungslos aufgedeckt. In den nächsten Spielen ist eine Steigerung notwendig um hier bestehen zu können.

Nun steht das jährliche Sportfest vor der Türe und die erste Mannschaft erwartet bereits am Donnerstag Bronnzell II und am Sonntag Marbach. Die zweite Mannschaft begrüßt am Freitag in einem Derby den Nachbarn FV Horas II und am Sonntag dann vor der ersten Mannschaft die zweite Mannschaft des TSV Rothemann. (cg)

Aufstellung: Vogt – C. Günther, Vey, Baldauf, Fischer (50. Neu) – Waldmann, Ikome (83. M. Günther), Eberlein (90. Bouri), Rudolf – Pabst, Broschke;

Tore: 0:1 Gökhan Aydogan (13., Eigentor), 1:1 Adrian Waldmann (18.), 2:1 Adrian Waldmann (32.), 2:2 Mohammed Liban (48.), 3:2 Marius Niba Ikome (54.), 3:3 Demir Muaz (64.), 4:3 Tobias Eberlein (80.);

Zuschauer: 150;

Rote Karte: Adrian Waldmann (Niesig, 80.), Kadir Saracik (Fulda, 90.);

Gelb-Rote Karte: Gökhan Aydogan (Fulda, 85.);

 

 

KSV Niesig II – TV Neuhof 0:10 (0:2)

Aufstellung: Schöbeck – Kreiter, Schwan (29. Schwarz), M. Günther, D. Seifert (35. Kremer) – Dehler, F. Seifert, Mittelstenschee (46. Kühne), Keil – Bouri, Licht;

Tore: 0:1 Philipp Herget (7.), 0:2 Marko Enders (45.), 0:3 Lukas Raab (50.), 0:4 Lukas Raab (54.), 0:5 Sandro Möller (55.), 0:6 Roman Musil (71.), 0:7 Tobias Bub (77.), 0:8 Jonas Enders (79.), 0:9 Philipp Ebert (84.), 0:10 Philipp Ebert (86.);

Zuschauer: 50.