KSV Niesig – SG Johannesberg II 3:2 (0:2) [9. Spieltag]

16. September 2018

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Der neunte Spieltag stand auf dem Programm und für den KSV Niesig ging es zuhause gegen die Reserve der SG Johannesberg. Nach dem überzeugenden Sieg vorherige Woche in Margretenhaun wollten die Jungs um Trainer Nuspahic natürlich nachlegen doch jeder einzelne wusste wie schwer diese Aufgabe hier werden wird. Denn es ging gegen den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Vor der Saison wurden die Gäste von den meisten Trainern als Meister gehandelt. Doch Johannesberg hängt den Erwartungen meilenweit hinterher und ist abgeschlagen auf Rang neun. Trotzdem ist diese Mannschaft sehr gut besetzt und verstärkt sich immer wieder mit Spielern aus der ersten Mannschaft. An diesem Sonntag war der ehemalige Lehnerzer und Hessenliga Kicker Piere Mistretta im Kader. Der KSV war also gewarnt. Personell hatte Hondo Nuspahic wieder einen breiten Kader zur Verfügung und die Qual der Wahl. Schöbeck rückte für Retsch in die Kiste. Appelhans, Brehler, Quanz, Licht, Bech, Vogt und Rudolf fehlten doch trotzdem hatte man wieder eine super Truppe auf dem Platz. Die Partie begann bei sehr guten Bedingungen und es war von Anfang an eine sehr ausgeglichene Angelegenheit. Man merkte das hier in beiden Reihen sich sehr gute Jungs gegenüber standen und Kleinigkeiten das Spiel entscheiden können. Die Gäste erwischten den etwas besseren Start und störten den KSV bereits im Spielaufbau. Dies wussten die Niesiger Jungs aus der Vergangenheit und man agierte in der ersten Viertelstunde mit langen Bällen hinter die Abwehr um erst gar nicht leichte Ballverluste im Spielaufbau zu haben. Die erste dicke Chance aber hatte Tobias Eberlein in Minute 25 der nach Pass von Hibaoui aus 20 Metern hart und platziert abschloss. Doch der Torwart hielt sensationell mit einem super Reflex. Nach einer knappen halben Stunde mussten die Gäste verletzungsbedingt wechseln und Abwehrchef Seker wich für Bauer. Doch das änderte nichts am Spielverlauf und die Johannesberger gingen in Minute 33 in Führung. Einen Angriff über Shakur auf Außen, der sich gut durchsetzte, vollendete Mistretta nach flacher Hereingabe sicher aus elf Metern zur 1:0 Führung für die SGJ. Der Treffer Endstand aus einem einfachen Ballverlust des KSV im Mittelfeld. Die Gäste schalteten blitzschnell um und überrumpelten die aufgerückte Defensive des Gastgebers und hatten eine drei zu fünf Überzahl. Diese Führung geht durchaus in Ordnung da Johannesberg gut stand und schnell nach vorne spielte. Das Gegentor ist sehr ärgerlich für Niesig da es durch einfache Fehler entstanden ist was man vor dem

Spiel angesprochen hatte und vermeiden wollte. Jetzt musste man den Rückstand verdauen und antworten. Leider kam keine prompte Antwort sondern der Unparteiische war plötzlich Mittelpunkt in der Partie. Durch viele fragwürdige und falsche Entscheidungen zog er viel Unmut auf beiden Seiten auf sich. Besonders Hondo Nuspahic war außer sich und musste mehrfach ermahnt werden vom schwachen Schiri. Ursprung dieser Aufregung waren einige überharte Fouls auf beiden Seiten die zu unrecht unterschiedlich bewertet wurden. Leider litt das spielerische auch enorm darunter und beide Teams spielten nicht mehr so flüssig. Kurz vor der Pause in der 43. Spielminute kam es dann noch dicker für den Gastgeber. Ipek erhöhte auf 2:0 für die Gäste zu einem perfekten Zeitpunkt denn danach war erst mal Pause. Es ging mit diesem zwei Tore Rückstand in die Kabinen und aus Sicht des KSV ist dieser Spielverlauf mehr als unglücklich. Einige gute Chancen vorne vergeben und hinten fast nichts zugelassen und trotzdem in Rückstand. Nuspahic war sichtlich sauer, vor allem auf den Schiri. Mit der Leistung seiner Spieler war er recht zufrieden doch das Ergebnis passte so gar nicht. Er sagte seinen Jungs das hier noch alles drin sei und man gegen diese Abwehr auf jeden Fall noch zu einigen Chancen käme. Ruhe bewahren, hinten sicher, vorne effektiv. Mit diesem Plan ging es in Durchgang zwei und der KSV Niesig war jetzt die klar bessere Mannschaft. Und es dauerte gerade einmal sechs Minuten bis der Anschlusstreffer fiel und das Niesiger Waldstadion erwachte und Stimmung aufkam. Torjäger Broschke sorgte in Minute 51 für den 1:2 Anschlusstreffer und der Gastgeber war on Fire und wollte jetzt natürlich mehr und im besten Falle die Partie noch komplett drehen. Die SG Johannesberg war sichtlich geschockt vom Gegentreffer direkt nach der Pause und zog sich mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück. Man kam nur noch zu vereinzelten Kontern. Doch gefährlich sollte es nicht mehr werden für Schöbeck im Niesiger Kasten in Halbzeit zwei. Zu harmlos waren die Gäste aber der KSV stand auch sehr sicher und souverän hinten drin. Im zweiten Drittel des Spiels wurde es ruppiger und viele viele gelbe Karten prägten diesen Spielabschnitt ohne große Chancen. Aber man merkte das hier der KSV dran war und mehr wollte. Man haute sich in jeden Zweikampf und gab alles um weiter ohne Niederlage dazustehen. Doch es dauerte bis in die Schlussphase bis sich was tat. Und wie. Den Anfang machte Tobias Eberlein. Nach einem klaren Foul knapp vor dem Strafraum gab es einen Freistoß aus super Position. Eberlein lies sich nicht zwei mal bitten und haute den Ball sehr hart und platziert rechts ins Eck zum mittlerweile verdienten 2:2 Ausgleich und jetzt ging die Post ab im Waldstadion. Dieser Treffer geht auf den Gäste Torwart da der Ball in seine Ecke einschlug. Sichtlich beeindruckt waren natürlich die Gäste und stand nur noch hinten drin um wenigstens den einen Zähler noch mitzunehmen doch konditionell waren die Niesiger Jungs viel stärker und wollte jetzt natürlich noch den Sieg. Doch erstmal gab es einen Rückschlag für den Gastgeber. In Minute 87 musste Waldmann nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-rot vom Platz und der KSV musste wieder einmal zu zehnt das Spiel beenden. Doch anstatt sich nach hinten zu orientieren gab man noch mehr Gas und wollte hier den Lucky Punsh kurz vor Schluss. Und tatsächlich gelang dies dem KSV Niesig in der 90. Minute. Dennis Broschke setzte sich sensationell durch auf links Außen, kam in den Sechszehner und sah Amine Hibaoui vor dem Kasten der goldrichtig stand und den Ball aus kurzer Distanz zum 3:2 einschob. Wahnsinn. Hier war jetzt was los. Aber es war noch nicht Schluss. Der SG Johannesberg blieben noch fünf Minuten Nachspielzeit um noch einen Treffer zu erzielen. Doch der KSV spielte es mit all seiner Routine sehr clever und nahm mit Wechseln Zeit von der Uhr und ging immer wieder Richtung Eckfahne. In Minute 93 brannten einem gerade erst reingekommenen Johannesberger die Sicherungen durch und grätschte Eberlein an der Eckfahne von hinten um und sah völlig zurecht glatt rot. Das muss wirklich nicht sein. Die Gäste warfen natürlich nochmal alles nach vorne aber gefährlich wurde es nicht mehr. Niesig hatte durch die aufgelöste Abwehr der Gäste noch zwei sehr gute Chancen auf noch ein Tor doch es sollte nicht sein. Am Ende blieb es beim sensationellen 3:2 Heimsieg für den KSV Niesig und alle Spieler sowie Trainer, Betreuer und Fans waren komplett aus dem Häuschen und feierten diesen klasse Erfolg ausgiebig nach der Partie mit ein paar Bierchen. Mit diesem Erfolg bleibt die Mannschaft um Trainer Nuspahic auf Rang zwei und ist weiter ungeschlagen und ärgster Verfolger des Türkischen SV. Kommende Woche gehts es auswärts im Derby gegen Aschenberg United. Dort will man weiter punkten und sich oben festbeißen. Die zweite Mannschaft des KSV hatte einen Doppelspieltag an diesem Wochenende und gewann beide Spiele. Am Freitagabend gewann man beim TSV Neuenberg absolut verdient und souverän mit 4:0. Torschützen waren Appelhans (2), Bech und Eberlein. Am Sonntag gewann man mit 5:1 zuhause gegen Schweben. Die Treffer dort erzielten Bech (3), Günther und Kingue. Mit diesen zwei weiteren Siegen ist die Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler seit sieben Partien ungeschlagen und mittlerweile auf Rang sechs geklettert. Man wird mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben dieses Jahr. Kommende Woche geht es zu FT Fulda. Dort will man die Serie weiter ausbauen. Beide Teams wünschen sich erfolgreiche Spiele und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer Niesiger Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Neu (90. Vey), Laibach, Baldauf – Fischer, Schlereth, Waldmann, Pabst, Eberlein – Broschke, Hibaoui (90. M. Günther);

Tore: 0:1 Pierre Mistretta (18.), 0:2 Dennis Ipek (28.), 1:2 Dennis Broschke (48.), 2:2 Tobias Eberlein (80.), 3:2 Amine Hibaoui (88.);

Zuschauer: 100;

Rote Karte: Dustin Traut (Johannesberg, 88.) wegen Nachtretens;

Gelb-Rote Karte: Adrian Waldmann (Niesig, 55.);

 

KSV Niesig II – SV Schweben II 5:1 (4:0)

Aufstellung: Retsch – Vey (70. Harrington), C. Günther, Drabek – Dehler, Bouri (65. Ikome), Kühne, Seifert (61. Kingue), Kremer – Bech, Nabil;

Tore: 1:0 Patrick Dehler (6.), 2:0 Christian Günther (23.), 3:0 Kristoffer Bech (36.), 4:0 Kristoffer Bech (45.+2), 5:0 Jules Cesar Siliki Kingue (62.), 5:1 Patrick Allhoff (76.);

Zuschauer: 30.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

RSV Margretenhaun – KSV Niesig 2:4 (1:1) [8. Spieltag]

9. September 2018

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Für den KSV Niesig ging es am achten Spieltag zum Topspiel nach Margretenhaun. Beide Teams werden als Aufstiegskandidaten gehandelt und starteten sehr stark in die Saison und stehen weit oben in der Tabelle. Für die Niesiger Jungs um Trainer Nuspahic war es bereits das zweite Knallerspiel innerhalb von zwei Tagen. Am Freitagabend spielte man furios zuhause 2:2 gegen ebenfalls Mitfavorit auf den Aufstieg SG Marbach/Dietershan. Doch heute sollten es wieder drei Punkte werden ganz klar. Gastgeber Margretenhaun musste vor zwei Tagen die erste Pleite hinnehmen. In Johannesberg verlor man deutlich mit 2:5 und verlieren war deswegen heute verboten um nicht den Anschluss zu verlieren. Personell konnte Nuspahic wieder auf einen breiten Kader zurückgreifen. Lediglich Eberlein musste wegen Kopfschmerzen absagen und Quanz war wegen Leistenproblemen ebenfalls nicht dabei. Die Partie begann bei perfekten Bedingungen und es war ein Duell auf Augenhöhe. Man sah das hier zwei taktisch und technisch hoch versierte Teams aufeinander trafen. Die bessere Anfangsphase erwischten die Gäste. Sie spielten hinten sicher und gut hinten raus und kamen durch Broschke gleich zu einer guten Möglichkeit. Niesigs Torjäger scheiterte aber leider knapp. Gastgeber Margretenhaun überlies den Niesigern meistens den Ball und setzen auf schnelle Ballgewinne und Gegenstöße mit langen scharfen Bällen in die Spitze. Dieser Plan ging ganz gut auf für die Posa Elf und man ging in Minute 23 in Führung. Allerdings mit einer sehr strittigen Szene davor denn es gab Elfmeter. Semmler ging in den Strafraum Richtung Grundlinie und Pabst grätschte ihn ohne Körperkontakt ab um lediglich keinen Pass zuzulassen. Semmler hob dann wie ein Schauspieler ab und der Schiri fiel drauf rein und gab absolut zu unrecht Elfer. Sehr zum Ärger der Gäste da dies niemals Strafstoß war. Nichtsdestotrotz gab es ihn und Felix Bug verwandelte sicher vom Punkt zum schmeichelhaften 1:0 für die Hausherren. Bitter für den KSV da man bis dahin die klar stärkere Mannschaft war. Jetzt durfte man nicht die Köpfe hängen lassen sondern eine Reaktion zeigen. Und dies zeichnet dieses Team diese Saison aus. Total unbeeindruckt und ruhig spielten es die Niesiger weiter und drängten sofort auf den Ausgleich. Es dauerte gute fünf Minuten bis die Gäste zurück kamen in die Partie. Und das sehenswert. Einen Freistoß aus dem Halbfeld schlenzte Kapitän Laibach sehenswert auf den Kopf von Broschke. Der lies sich nicht zwei mal bitten und nickte ihn unter die Latte zum verdienten 1:1 Ausgleich und alles war wieder drin im Spiel. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften und es spielte es viel im Mittelfeld ab. Nach einer guten halben Stunde hatte der Gastgeber wieder etwas mehr vom Spiel und war der Führung näher. Einen weiteren Strafstoß wurde dem RSV zu unrecht verwehrt. Der KSV Niesig lies dem Gegner vor allem in der Zentrale zu viel Platz und man kam immer einen Schritt zu spät. Margretenhaun wusste aber mit diesen Räumen allerdings nicht sehr viel anzufangen da man weiterhin eher mit langen Bällen agierte und es nicht schnell und spielerisch versuchte. Bis zur Pause gab es keine nennenswerten Szenen im Sechszehner mehr und es ging mit einem gerechten 1:1 in die Kabinen. Nuspahic konnte mit der Vorstellung seiner Jungs bisher zufrieden sein. Einstellung, Willen und auch spielerisch war das alles völlig in Ordnung. Er wollte hier aber die drei Punkte und motivierte seine Spieler. Hinten weiter sicher stehen und klare Sachen machen und vorne noch mehr Tempo und Risiko gehen um auf die Siegerstraße zu kommen. Mit diesem Plan ging es in Durchgang zwei und es sollte noch für alle Zuschauer und Beteiligten auf und neben dem Platz eine ereignisreiche Dreiviertelstunde geben. Die Niesiger Jungs waren wieder sofort auf Temperatur und es dauerte gerade einmal sieben Minuten bis sie sich belohnten. Einen etwas zu lang geratenen Ball musste Margretenhauns Torwart außerhalb des Strafraums entschärfen. Dabei traf er den Ball nicht richtig und schoss die Kugel vor die Füße von Christian Pabst. Der roch den Braten, fackelte nicht lange und nahm den Ball direkt aus gut und gerne 30, 35 Metern und hob ihn über alle RSV Verteidiger plus den zurückeilenden Keeper und traf in Minute 52 sensationell zur 2:1 Führung für Niesig. Die vielen mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen und man wollte natürlich jetzt den Sieg holen. Doch es war noch lange zu gehen. Aufstiegskandidat Margretenhaun weis um seine eigene Stärke und blieb ruhig. Und die Antwort kam kurz darauf. In Minute 60 sorgte Felix Bug mit einem satten Schuss nach Chaos in Niesigs Defensive für den 2:2 Ausgleich und alles war angerichtet für eine spannende Schlussphase. Den Anfang machte KSV Angreifer Amine Hibaoui. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konnte er den Konter nur mit einem taktischen Foul unterbinden. Leider hatte er schon gelb und musste deswegen mit der Ampelkarte vom Platz. Schwierige Situation jetzt für die Gäste da man in Unterzahl enorm aufpassen muss in allen Mannschaftsteilen um sich gut aus der Affäre zu ziehen. Doch wer gedacht hatte das die Niesiger jetzt nur noch hinten drin stand irrte sich komplett. Als quasi Initialzündung konnte man diesen Platzverweis nennen da die Gäste jetzt richtig Gas gaben und das bessere Team war und voll auf Sieg spielte. Dieser Mut und das Risiko sollte schließlich belohnt werden. Vor allem konditionell sah man deutlich wie fit die Niesiger sind denn man merkte nicht wer hier ein Mann weniger war. Der KSV hatte durch Dennis Broschke zwei hochkarätige Chancen eine Viertelstunde vor Schluss. Leider scheiterte der Torjäger aber kläglich. Doch Broschke machte es in Minute 80 besser und brachte sein Team in Führung. Eine flache Hereingabe in den Rückraum nahm Broschke perfekt an und knallte den Ball aus 20 Metern unhaltbar rechts in die Maschen und es stand 3:2 für den KSV Niesig. Wahnsinn was jetzt hier los war und die Gäste Fans peitschten ihre Jungs weiter nach vorne. Dies zeigte eine deutliche Wirkung. Wie entfesselt spielten die Niesiger jetzt und führten den RSV in Unterzahl quasi vor. Den Deckel drauf machte in der 90 Spielminute Eduard Appelhans per Elfer. Christian Pabst wurde zuvor nach einem klasse Solo im Strafraum klar gefoult und Niesigs Neuzugang lies sich nicht zwei mal bitten und erhöhte auf den 4:2 Endstand. Zwar gab es noch fünf Minuten Nachspielzeit doch Nuspahic wusste sich zu helfen und nahm mit einigen wechseln Zeit von der Uhr. Kurz darauf war Schluss und der KSV Niesig gewann ein hochklassiges und spannendes Duell absolut verdient mit 20 Minuten Unterzahl mit 4:2 und festigt damit Rang zwei und holt aus zwei Topspielen an einem Wochenende sehr gute vier Punkte und ist Verfolger Nummer eins hinter Spitzenreiter Türkischer SV. Ausgelassen und hochzufrieden feierte man danach mit ein paar Bierchen dieses erfolgreiche Wochenende. Nächsten Sonntag bekommt es der KSV zuhause mit der Reserve der SG Johannesberg zu tun. Dort will man nachlegen und den nächsten Sieg einfahren. Die zweite Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler hatte an diesem Sonntag frei und kommendes Wochenende einen Doppelspieltag mit einem Auswärtsspiel beim TSV Neuenberg und daheim gegen Schweben. Man möchte unbedingt die Serie der ungeschlagenen Spiele ausbauen und weiter in der Tabelle nach oben klettern. Beide Mannschaften wünschen sich erfolgreiche und punktereiche Tage und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Retsch – Neu, Laibach (77. Vey), Baldauf – Appelhans, Schlereth, Licht, Pabst (89. M. Günther), Waldmann – Hibaoui, Broschke (83. Brehler);

Tore: 1:0 Felix Bug (23., Foulelfmeter), 1:1 Dennis Broschke (29.), 1:2 Christian Pabst (52.), 2:2 Felix Bug (59.), 2:3 Dennis Broschke (79.), 2:4 Eduard Appelhans (85., Foulelfmeter)

Zuschauer: 180.

Gelb-Rote Karte: Amine Hibaoui (Niesig, 75.);

RSV Margretenhaun II – KSV Niesig II 1:5 (1:3)

Aufstellung: Retsch – Brehler, M. Günther, C. Günther – Dehler, Waldmann, Eberlein, Licht, Kingue (70. Seifert), Nabil – Kremer (51. Bouri, 86. Höller);

Tore: 0:1 Adrian Waldmann (1.), 0:2 Tobias Eberlein (5.), 1:2 Gabriel Blum (22., Foulelfmeter), 1:3 Tobias Eberlein (38.), 1:4 Tobias Eberlein (67.), 1:5 Adrian Waldmann (76.);

Zuschauer: 60.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV Niesig – SG Marbach/ Dietershan 2:2 (1:2) [7. Spieltag]

7. September 2018

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Am siebten Spieltag stand ein Freitagabendspiel für die Truppe von Headcoach Adnan Nuspahic auf dem Programm. Zu Gast beim KSV im Niesiger Waldstadion waren die Nachbarn aus Marbach/Dietershahn. Nach einer sehr guten Punktausbeute in den Auftaktspielen der A-Ligasaison 2018/2019 mussten die Niesiger mit dem Derby den ersten richtigen Härtetest der Saison bestehen. Die ebenso gut gestarteten Marbacher waren aufgrund der bitteren Heimniederlage in der vergangen Saison besonders motiviert, Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der KSV selbst wollte den Anschluss an den Spitzenreiter Türkischer SV Fulda nicht verlieren und möglichst drei Punkte holen, um Tabellenplatz zwei zu verteidigen. Die Niesiger starteten gut in die Partie und waren bemüht, das Spiel von der ersten Minute an zu kontrollieren. Nach dem dominanten Auftreten in den Heimspielen gegen Germania Fulda und den RSV Petersberg, in denen der Gegner durch lange Ballbesitzphasen in seiner Hälfte eingeschnürt wurde, sah es von Beginn an so aus, als könne man auch den Marbachern schnell die Luft aus den Segeln nehmen. Verletzungsbedingt musste Nuspahic jedoch früh wechseln. Brehler kam für den angeschlagenen Quanz ins Spiel. Nichtsdestotrotz ging der KSV nach einem tollen Pass in die Schnittstelle der Abwehr durch Amine Hibaui in der 18 Minute früh in Führung – das bereits sechste Tor für den Niesiger Angreifer. Die Marbacher schafften es jedoch kurze Zeit später, den Ausgleich durch Manuel Schad zu erzielen – ein Distanzschuss. Die Niesiger verpassten es, Zugriff auf die Marbacher Angriffsspieler zu bekommen und kamen in der Folge in der Defensive immer wieder zu spät. Wenig später war es dann kaum verwunderlich, dass durch das zaghafte und passive Agieren in den Defensivzweikämpfen erneut ein Distanzschuss von Lars Bendisch im Gehäuse von Torwart Andreas Retsch landete. Nach der Halbzeit wurden die Niesiger jedoch immer stärker und drückten auf den Ausgleich. Die Marbacher hatten konditionell wenig entgegenzusetzen und beschränkten sich zunächst auf das Verteidigen und Kontern. Nach ersten guten Chance landete der Ball in der 50. Minute schließlich im Netz der Marbacher. Eine missglückte Flanke von Dennis Broschke senkte sich tükisch ins lange Eck, unhaltbar für den Marbacher Goalkeeper. Der Ausgleich stärkte die gesamte Mannschaft und immer mehr hochkarätige Chancen wurden herausgespielt. Diese blieben jedoch ungenutzt. Christian Pabst scheiterte halbrechts freistehend vor dem Keeper. Nach einer Freistoßsituation und drei folgenden Abschlussmöglichkeiten war leider immer noch ein Marbacher Körperteil zwischen dem ersehnten Führungstreffer. Einen guten Kopfball von Simon Vey hielt der Marbacher Keeper glänzend. Ein Kopfballtor durch Tobias Eberlein wurde aufgrund eines angeblichen Foulspiels zurückgepfiffen. Gegen Ende machten die Niesiger, die unbedingt die drei Punkte haben wollten, immer mehr auf, sodass auch die Marbacher zu gute Konterchancen kamen. Lars Bendisch verzog mit einem tollen Volleyschuss nur knapp. Simon Vey und Sebastian Neu retteten mit zwei Krätschen in höchster Not. Die zahlreichen Zuschauer sahen spannende und absolut offene letzte Spielminuten. In der 90 Minuten versagten Dennis Broschke nach einem tollen Pass von Adrian Waldmann freistehend vor dem Torwart die Nerven. Für die Spieler des KSV fühlte sich das Unentschieden wegen der vergebenen Torchancen nach dem Schlusspfiff an wie eine Niederlage. Jedoch hätte das Spiel in der hektischen Schlussphase genauso gut verloren gehen können. So muss man es als Punktgewinn gegen ein Spitzenteam der Liga ansehen und am kommenden Sonntag hoffen, einen Dreier auswärts bei Margretenhaun einzufahren. Die zweite Mannschaft des KSV spielte bereits einen Tag zuvor daheim gegen die Reserve der SG Marbach/Dietershan und gewann klar und absolut verdient mit 5:1 die Torschützen waren Brehler (2), Atlagh, Kremer und Drabek. Mit diesem weiteren Erfolg ist die Mannschaft um Betreuer Patrick Dehler im gesicherten Mittelfeld angekommen und hat am Sonntag frei. Nächstes Wochenende steht ein Doppelspieltag gegen Neuenberg und Schweben an. Dort will man weiter Gas geben und wieder punkten. Beide Teams erhoffen sich erfolgreiche Partien und würden sich über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr sehr freuen!(aw)

Aufstellung: Retsch – Neu, Laibach (64. Eberlein), Baldauf – Appelhans, Schlereth, Quanz (8. Brehler, 77. Vey), Waldmann, Pabst – Broschke, Hibaoui;

Tore: 1:0 Armine Hibaoui (18.), 1:1 Manuel Schad (20.), 1:2 Lars Bendisch (39.), 2:2 Dennis Boschke (51.)

Zuschauer: 150;

 

KSV Niesig II – SG Marbach/ Dietershan II 5:1 (4:0)

Aufstellung: Schöbeck – Vey, C. Günther, Drabek (55. M. Günther) – Brehler, Dehler (73. Harrington),  Atlagh, Licht, Nabil, Kühne (31. Bouri) – Kremer;

Tore: 1:0 Dominik Kremer (2.), 2:0 David Drabek (24.), 3:0 Marius Brehler (26., Foulelfmeter), 4:0 Ousseme Atak (37.), 5:0 Marius Brehler (76.), 5:1 Frank Aschenbrücker (86.);

Zuschauer: 40.

 

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV Niesig – RSV Petersberg II 4:0 (2:0) [6. Spieltag]

2. September 2018

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Am sechsten Spieltag hatte der KSV Niesig die Reserve des RSV Petersberg zu Gast im Waldstadion. Nach der überzeugenden Leistung beim 4:1 Sieg vorherige Woche zuhause gegen Germania Fulda wollte man natürlich gegen das Kellerkind nachlegen, den nächsten Sieg einfahren und weiter oben dran bleiben. Personell konnte Trainer Hondo Nuspahic so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Vogt, Brehler, Bech und Rudolf fehlten. Die Partie begann und die erste Chance der Partie hatten die Gäste nach knapp zwei Minuten. Niesigs Torwart Schöbeck war aber zur Stelle und parierte den Ball glänzend. Danach waren die Niesiger Jungs wach und ließen keine Zweifel aufkommen wer hier Herr am Platz ist. Petersberg stand tief und lies den KSV ruhig und ohne Gegenwehr das Spiel aufbauen und aufziehen. Dies spielte dem Gastgeber natürlich in die Karten da man durch schnelles und sicheres Passspiel zu einigen guten Chancen kam in der Anfangsphase. In der siebten Spielminute ging der KSV Niesig dann in Führung. Nach einer Ecke verschätzen sich einige Petersberger und der Ball flog Torjäger Broschke vor die Füße und der ließ sich nicht zwei mal bitten und schob aus kurzer Distanz zum frühen und verdienten 1:0 für die Hausherren ein. Alles lief nach Plan für Niesig und man hatte alles unter Kontrolle. Zwar lies man dem Gegner bei vereinzelten Ballverlusten zu viel Platz im Mittelfeld aber richtig gefährlich wurde es für die Abwehr um Kapitän Laibach nie. Und so hatten die Niesiger Jungs bereits in Halbzeit eins die Chance die Partie zu entscheiden. Angetrieben von den starken Zehnern Appelhans und Waldmann erspielte man sich einige gute und gefährliche Szenen. Doch es fehlte wie so oft in dieser Saison die letzte Präzision und Galligkeit vor dem Kasten. Vor der Pause aber machte es Amine Hibaoui besser und erhöhte in Minute 40 auf ein mittlerweile hochverdientes 2:0. Kurz darauf war Pause und es ging mit dieser zwei Tore Führung für den KSV in die Kabinen. Nuspahic war zufrieden mit seinen Jungs da man es souverän und sicher runter spielte. Er verlangte noch ein wenig mehr Tempo und Zielstrebigkeit nach vorne und das ein oder andere Tor mehr dann ist alles gut. Weiter ging es also in Durchgang zwei und am Spielverlauf änderte sich rein gar nichts. Niesig war total überlegen und dominant. Zwar brannte man hier kein Feuerwerk ab aber man hatte doch eine Hand voll gute Möglichkeiten um hier das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. In Minute 62 dann das schönste Tor des Tages. Nach einem herrlichen Freistoß aus dem Halbfeld von Laibach stieg Broschke hoch und köpfte den Ball unhaltbar und wuchtig zum 3:0 für den KSV Niesig in die Maschen und der Deckel war drauf. Hondo Nuspahic nutzte diese komfortable Situation um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Er brachte Quanz für Neu eine Viertelstunde vor Schluss. Die Partie plätscherte dann so vor sich hin und beide Teams wussten das alles klar war. Einen Höhepunkt hatte aber das Spiel noch. Torjäger Dennis Broschke machte kurz vor Feierabend seinen dritten Treffer und erhöhte auf den 4:0 Endstand. Kurz darauf bekam er seinen Abgang unter reichlich Applaus und wich für Tobias Eberlein der jede Minute braucht um zu alter Stärke zurück zu finden. Niesigs Co. Trainer wird noch eine wichtige Rolle in Zukunft in Nuspahics System spielen denn er ist unumstritten der beste Spieler in Niesigs sowieso schon breiten und qualitativ sehr hochwertigen Kader. Auf dem Platz passierte nichts mehr und der KSV gewann unter dem Strich ohne große Mühe sehr locker und souverän mit 4:0 gegen das Kellerkind aus Petersberg und bleibt auf Rang zwei und ist voll im Geschäft um den Aufstieg in die KOL. Die nächsten Wochen sind aber die Wochen der Wahrheit. Denn dort wird man sehen wie gut diese Truppe wirklich ist wenn es kommenden Freitagabend zuhause gegen die SG Marbach/Dietershan und am Sonntag beim RSV Margretenhaun zur Sache geht. Denn diese beiden Vereine machen sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf den Platz an der Sonne. Es werden also packende und richtungsweisende Partien für die Niesiger. Die zweite Garde des KSV Niesig spielte auch an diesem Sonntag und holte trotz Überlegenheit leider nur ein 1:1 Unentschieden ebenfalls zuhause gegen TV Neuhof 2. Den Treffer für den Gastgeber erzielte Tobias Eberlein mit einem wunderschönen Freistoß aus 25 Metern. Am Freitagabend vor zwei Tagen konnte man bereits in Margretenhaun einen Dreier einfahren durch ein 5:1 Erfolg. Dort waren die Torschützen Waldmann (2) und Eberlein (3). Mit diesen weiteren Punkten ist die Truppe um Betreuer Patrick Dehler seit vier Spielen ungeschlagen und arbeitet sich immer weiter unten raus und ist im gesicherten Mittelfeld der Tabelle angekommen. Bereits kommenden Donnerstag hat man die Reserve der SG Marbach/Dietershan zu Gast. Dort soll es wieder mit einem Sieg klappen. Beide Teams wünschen sich ein sehr erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Neu (78. Quanz), Baldauf, Laibach – Appelhans, Schlereth (60. M. Günther), Waldmann, Fischer, Pabst – Hibaoui, Broschke (88. Eberlein);

Tore: 1:0 Dennis Broschke (4.), 2:0 Amine Hibaoui (32.), 3:0 Dennis Broschke (65.), 4:0 Dennis Broschke (72.);

Zuschauer: 80;

KSV Niesig II – TV Neuhof II 1:1 (1:0)

Aufstellung: Retsch – Kreiter, M. Günther, C. Günther, Kingue – Dehler, Kühne (90. Gratis), Bouri (70. Seifert), Nabil, Eberlein (46. Roth) – Kremer; 

Tore: 1:0 Tobias Eberlein (43.), 1:1 Johannes Klüh (55.);

Zuschauer: 50.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV Niesig – FSV Germania Fulda 4:1 (0:1) [5. Spieltag]

26. August 2018

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An Spieltag fünf hatte der KSV Niesig den ersten Härtetest zu bestehen. Mit Germania Fulda war ein Top fünf Kandidat im heimischen Waldstadion zu Gast. Nach drei Siegen und einem Unentschieden hatten die Niesiger einen guten Saisonstart hingelegt und man wollte unbedingt nachlegen und weiter oben dranbleiben. Personell konnte Trainer Hondo Nuspahic komplett aus dem Vollen schöpfen. Insgesamt 17 Spieler hatte er in den Kader berufen. Da einige letzten Samstagabend vor einem Spiel über die Strenge geschlagen hatten nutzte Nuspahic die Chance und lies etliche Stammkräfte auf der Bank mit einem Denkzettel und gab den Jungs wie Brehler, Licht und Günther die Möglichkeit sich in der ersten Mannschaft zu beweisen. Co Trainer Eberlein stand erst gar nicht im Kader. Dies ist neu beim KSV in dieser Spielzeit. Man hat einen sehr breiten und qualitativ guten Kader und kann auf alles reagieren. Im Gegensatz zu Niesig musste Germanias Spielertrainer Masic auf insgesamt sieben Spieler verzichten. Besonders in der Offensive fehlten wichtige Akteure. Nichtsdestotrotz musste diese Partie erst einmal gespielt werden. Los ging es und der Gastgeber hatte direkt in der ersten Minute die Riesenchance zur frühen Führung. Pabst scheiterte aber leider am Torwart der auf der Linie gerade noch so den Ball halten konnte. Trotzdem waren die Gäste besser im Spiel. Man presste früh und war sichtlich aktiver und aggressiver. Die Niesiger spielten es zu verhalten und zu langsam in der Anfangsphase und dies sollte sich bereits in Minute zehn rächen. Dennis Masic sorgte mit einem satten Schuss aus 30 Metern unten links ins Eck für die verdiente 1:0 Führung für die Germanen. Der frühe Rückschlag für das Team um Coach Hondo Nuspahic. Alle KSV Anhänger hofften das dies der Weckruf sei um jetzt mehr fürs Spiel zu tun. Tatsächlich spielten die Niesiger danach selbstbewusster und zielstrebiger nach vorne ohne hektisch zu werden und wollten die schnelle Antwort bringen. Doch es fehlte der letzte genaue Pass in die Spitze oder in den Strafraum um zu guten Abschlüssen zu kommen. Germania orientierte sich nach dem Treffer etwas nach hinten und lies den KSV immer mehr kommen. Dies taten sie eher unterbewusst denn man war nicht zufrieden mit der eigenen Einstellung und Leistung und giftete sich untereinander auf dem Platz an. Sowas spielt natürlich einem Gegner immer in die Karten und das merkte der KSV Niesig. Zwar kamen die Jungs nicht mehr zum erhofften Ausgleich vor der Pause aber es sollte eine ebenso wichtige und mit spielentscheidende Szene in Halbzeit eins geben zugunsten des KSV. Germania Fuldas Mittelfeldmann Askin Savran leistete sich kurz vor der Pause innerhalb weniger Minuten und Aktionen zwei harte Fouls und der sehr gute Schiedsrichter musste ihn völlig zurecht mit der Ampelkarte vom Platz schicken. Ein herber Rückschlag für die Gäste und einfach nur dumm von Savran da beide Fouls auf Höhe der Mittellinie stattfanden. Nun musste Germania eine komplette Halbzeit in Unterzahl spielen gegen immer stärker werdende Niesiger. Aber erst einmal war Pause und es ging mit diesem 1:0 für Fulda in die Kabinen. Nuspahic war trotz des Rückstandes optimistisch und zufrieden mit der Vorstellung seiner Jungs. Man spielte um einiges besser als in den letzten Wochen. Er gab seinen Mannen mit auf den Weg in Durchgang zwei jetzt weiter ruhig und konzentriert zu spielen und Geduld zu bewahren. Irgendwann werden sich Lücken finden. Vor allem mahnte er auf keinen Fall nur ein kleines bisschen nachzulassen nur weil man jetzt in Überzahl sei. Weil dann wird es sehr sehr schwer. Personell änderte Niesigs Coach auch etwas und brachte die zwei Degradierten Appelhans und Waldmann ins Spiel um vorne noch mehr Tempo, Kreativität und Druck auszuüben. Dafür mussten Hibaoui und Drabek weichen. Dieser Schachzug sollte sich im zweiten Abschnitt auszahlen. Weiter ging es also und der KSV drängte sofort auf den schnellen Ausgleich und war mittlerweile klar überlegen. Die Gäste standen tief und wollten dieses knappe Ergebnis irgendwie nach Hause bringen. In Minute 53 war der Knoten endlich geplatzt und Niesig glich aus. Appelhans steckte den Ball perfekt durch die engmaschige Abwehr auf Broschke. Der war allein vor dem Kasten und schob links unten zum 1:1 ein und der Gastgeber war jetzt on fire. Germania Fulda war sichtlich geschockt und verunsichert und bekam vor allem in der Offensive nichts mehr zustande. Die Niesiger Jungs wollten jetzt das Momentum nutzen und die Schwächephase der Gäste in Tore ummünzen. Und dies gelang einfach sensationell. Vor allem Waldmann und Appelhans zeigten eine klasse Leistung und sorgten für mächtig Chaos in der Defensive des Gegners. In der 64. Spielminute drehte der KSV Niesig die Partie in Person von Eduard Appelhans. Dieser sorgte mit einem satten Fernschuss aus 25 Metern rechts oben in den Winkel für die mittlerweile verdiente 2:1 Führung für den Gastgeber. Alle KSV Fans sowie Spieler und Trainer waren aus dem Häuschen und überglücklich. Man war auf der Siegerstraße und wollte natürlich jetzt unbedingt die drei Punkte einfahren. Die Niesiger gingen weiter vorne früh drauf und gaben Vollgas und wollten die Entscheidung. Wer gedacht hätte das Germanias Spielertrainer Masic und seine Jungs jetzt nochmal alles nach vorne werfen um wenigstens einen Punkt zu holen sollte sich total irren. Zur großen Verwunderung aller Anwesenden am Sportplatz standen die Gäste weiterhin sehr sehr tief und griff die KSV Abwehr beim Spielaufbau gar nicht erst an und ging erst in der eigenen Hälfte drauf. Dieser Plan ging natürlich nicht auf da der Gastgeber jetzt super drauf war und klasse nach vorne spielte. In Minute 73 die Entscheidung in dieser Partie und der schönste Treffer des Spiels. Nach einem super Freistoß von Kapitän Laibach aus dem Halbfeld stieg Broschke hoch und köpfte sehenswert zum 3:1 in die Maschen und machte seinen Doppelpack perfekt. Das Spiel war gelaufen und die Niesiger Jungs spielten es jetzt befreit und sehenswert nach vorne. Klasse Spielzüge und Abschlüsse sorgten für super Stimmung auf den Rängen. Der Gastgeber hätte in Halbzeit zwei gut und gerne auch drei, vier Treffer mehr erzielen können oder eher müssen. Doch die Chancenverwertung war wieder einmal schwach. Doch das trübte bei keinem die Stimmung. Den Schlusspunkt setzte Niesigs Top Torjäger Amine Hibaoui der in Minute 90 durch war und über den herauslaufenden Torwart zum 4:1 Endstand lupfte. Kurz darauf war Feierabend und der KSV Niesig feierte einen unter dem Strich absolut verdienten Erfolg gegen anfangs starke Germanen aber nach dem Platzverweis sehr sehr unsichere und schwache Gäste. Mit diesem Sieg bleibt man voll im Rennen um den Aufstieg und rangiert nun auf Platz zwei. Kommende Woche kommt Kellerkind Petersberg 2 an den Lotterberg. Dort ist ein Sieg Pflicht und man will unbedingt weiter punkten. Die zweite Mannschaft des KSV spielte bereits am Donnerstagabend zuhause gegen die Reserve von der SG Edelzell/Engelhelms und holte nach klasse Kampf und spannender Partie mit dem 3:3 Unentschieden einen Zähler. Spieler des Spiels war ganz klar Marius Brehler der alle drei Tore für den KSV erzielte. Nach diesem Spiel bleibt man zwar mit zwei Punkten im Tabellenkeller stecken doch auf die Leistungen der letzten Wochen kann man definitiv aufbauen. Kommende Woche hat das Team um Betreuer Patrick Dehler einen Doppelspieltag auf dem Programm. Freitagabend gehts auswärts nach Margretenhaun und Sonntag zuhause gegen Neuhof. Beide Mannschaften erhoffen sich ein punktereiches und erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Baldauf, Laibach, Drabek (46. Waldmann) – Brehler, Neu, Quanz (71. Schlereth), Fischer, Pabst – Broschke, Hibaoui (46. Appelhans);

Tore: 0:1 Denis Masic (10.), 1:1 Dennis Broschke (54.), 2:1 Eduard Appelhans (65.), 3:1 Dennis Broschke (75.), 4:1 Amine Hibaoui (90.);

Zuschauer: 120;

Gelb-Rote Karte: Askin Savran (Germania, 45.);

 

KSV Niesig II – SG Edelzell/Engelhelms II 3:3 (0:2)

Aufstellung: Retsch – Vey, M. Günther, C. Günther – Schlereth (81. F. Seifert), Kremer, Bouri (46. Nabil), Kühne (31. Licht), Brehler, Waldmann – Ikome;

Tore: 0:1 Nikolai Donskoj (5.), 0:2 Nikolai Donskoj (25.), 1:2 Marius Brehler (55.), 2:2 Marius Brehler (70.), 3:2 Marius Brehler (74.), 3:3 Philipp Beyer (86.);

Zuschauer: 60.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV Niesig – SC Borussia Fulda 1:0 (0:0) [4. Spieltag]

19. August 2018

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Am vierten Spieltag hatte der KSV Niesig im heimischen Waldstadion Borussia Fulda zu Gast. Nach dem mageren 2:2 vor zwei Tagen bei der SG Praforst sollte gegen den Tabellenletzten wieder ein Sieg her und drei Punkte eingefahren werden. Personell hatte Trainer Nuspahic den selben Kader zur Verfügung als in den letzten Wochen. Alle Spieler waren fit und verletzungsfrei. Pabst und Fischer standen für Neu und Drabek in der Startelf. Vor dem Spiel gab es beim Aufwärmen auf dem B-Platz leider für beide Mannschaften etwas trauriges und unschönes zu sehen. Ein kleines junges Reh hatte sich in Panik am Zaun schwer verletzt und musste vom zuständigen Förster tot gemacht und erlöst werden. Kurz danach konnten sich aber alle wieder auf das Wesentliche konzentrieren und die Partie begann bei perfekten Bedingungen. Saftig, grüner und ebener Rasen und Temperaturen um die 25 Grad mit leichtem Wind lockten viele Zuschauer an den Lotterberg. Man sah ab der ersten Minute sofort wer hier das Geschehen bestimmte. Der KSV hatte viel Ballbesitz und wollte gleich die frühe Führung. Die sehr erfahrene Borussen Mannschaft stand tief hinten drin und lauerte auf Konter über die technisch starken Offensivspieler. Denn konditionell und vom Tempo waren die Niesiger klar überlegen. Doch die ganze Sache gestaltete sich kniffliger als sich viele der Niesiger gedacht haben. Man konnte zwar ohne Probleme das Spiel hinten aufbauen und rausspielen aber vorne fehlte die Bewegung und die Kreativität um zu Chancen zu kommen. Man musste versuchen die behäbige Abwehr ins laufen zu bekommen, das Spiel breit zu machen und über die Außenbahnen angreifen. Dies probierte man auch ständig nur es fehlte der letzte Pass oder der letzte Punsh im Abschluss. Hinzu kamen in der Zentrale eine Hand voll Ballverluste die den Gästen zu schnellen Gegenstößen quasi einluden. Vor allem El Moussa und Kocak sorgten mit Einzelaktionen für ordentlich Betrieb in der Abwehr der Niesiger Jungs. Allerdings richtig brandgefährlich wurde es für Schöbeck im Kasten des Gastgebers nie. Der KSV Niesig hätte hier nach einer halben Stunde gut und gerne mit 3:0 führen können oder sogar müssen. Waldmann, Hibaoui und auch Broschke hatten Großchancen auf dem Fuß. Aber leider war die Chancenverwertung wieder eine Katastrophe. Und immer wieder kam mal ein Nadelstich von den Gästen und die Niesiger wurden so langsam nervös und unruhig wegen des Spielverlaufs und der eigenen Leistung die an diesem Tag nicht passte. Wenn man bedenkt, Borussia Fulda hat die letzten beiden Partien mit 1:8 und 2:7 sang und klanglos verloren. Aber hier war erst mal Halbzeitpause und es stand 0:0. Sichtlich angefressen und verärgert schlappten Trainer und Spieler des KSV in die Kabine. Nuspahic war mit der Einstellung seiner Jungs so gar nicht zufrieden und fand deutliche Worte. Co Trainer Eberlein wollte Ruhe bewahren und konzentriert und präzise weiter nach vorne spielen. Aber natürlich alles mit viel mehr Einsatz und Tempo. Sonst wird das hier nichts. Mit dieser Standpauke ging es in Durchgang zwei und es änderte sich relativ wenig. Zwar spielte der Gastgeber jetzt besser nach vorne und man hatte weiterhin gute Möglichkeiten doch die Rückwärtsbewegung war teilweise ganz schwach und man lies den Borussen zu viel Raum zur Entfaltung. Vor allem im Spielaufbau störten die Niesiger zu wenig und bei Ballverlusten hatte man große Lücken in der Zentrale. In Minute 54 aber endlich die Erlösung für den KSV. Nach einem Gestocher im Strafraum der Gäste behielt Amine Hibaoui die Übersicht und haute den Ball mit der Picke aus elf Metern in die Maschinen und brachte die Niesiger Jungs zur verdienten und erlösenden 1:0 Führung. Da sah Fuldas Torwart gar nicht gut aus da der Ball halbhoch und zentral einschlug. Auch sonst war der Keeper sehr unsicher. Für Hibaoui ist es sein dritter Saisontreffer. Jetzt dachten alle der Knoten sei geplatzt und es geht Schlag auf Schlag. Doch da hatten sich alle geirrt. Es war weiterhin ein ganz ganz zähes Spiel. Der Treffer war bei weitem kein Brustlöser für den KSV Niesig. Je länger die Partie dauerte sah man natürlich die konditionelle Überlegenheit des Gastgebers doch Treffer waren weiterhin Mangelware und somit die Entscheidung auch noch nicht gefallen. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte El Moussa mit einem sehenswerten Volley die Chance zum Ausgleich und hätte für lange Gesichter beim KSV sorgen können doch der Ball knallte an die Latte. Glück für die Niesiger Jungs. Nuspahic brachte in Halbzeit zwei mit Eberlein, Drabek und Neu drei frische Kräfte die nochmal Druck nach vorne ausüben sollten. Vor allem Eberlein sollte für Ruhe und Kontrolle bei diesem engem Spielstand sorgen mit seiner ganzen Erfahrung und Qualität. Dieser Plan ging sehr gut auf und der KSV drängte in der Schlussphase auf die Entscheidung und wollte unbedingt das 2:0. Doch an diesem Tag war der Kasten wie vernagelt und die Murmel wollte einfach nicht reingehen. Aber auch hinten stand man sicher und ließ nichts zu und brachte dieses knappe aber absolut hochverdiente 1:0 über die Zeit und holt damit die nächsten drei Zähler für das angestrebte Ziel Aufstieg in die KOL. Zwar waren Spieler und Trainer sichtlich enttäuscht über dieses Ergebnis und die eigene Leistung doch letztendlich zählt nur das Ergebnis und das spricht für sie. Nach einem gemeinsamen Bier war nach kurzer Zeit aber die Laune wieder bestens und man freute sich über den guten Saisonstart. Kommende Woche hat der KSV Niesig den ersten Härtetest vor der Brust. Da kommt am Sonntag mit Germania Fulda ein Anwärter auf die Top fünf ins Niesiger Waldstadion. Dort will man weiter punkten und sich oben in der Tabelle festbeißen. Die zweite Mannschaft des KSV spielte ebenfalls an diesem Sonntag und erkämpfte sich in einem engen Spiel in der letzten Minute ein 1:1 gegen Buchonia Fulda. Den erlösenden Treffer für Niesig markierte Nicolas Licht. Bereits kommenden Donnerstag gehts für das Team um Betreuer Patrick Dehler zuhause gegen Edelzell/Engelhelms 2. Dort will man an die guten Leistungen anknüpfen und wieder punkten. Beide Mannschaften erhoffen sich erfolgreiche Spiele und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer Anhänger sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Schöbeck – Laibach, Baldauf, Fischer (61. Neu) – Schlereth (50. Drabek), Appelhans, Waldmann, Pabst (80. Vey), Quanz (62. Eberlein) – Hibaoui, Broschke;

Tor: 1:0 Amine Hibaoui (50.);

Zuschauer: 120;

 

KSV Niesig II – DJK Buchonia Fulda 1:1 (0:1)

Aufstellung: Retsch – Brehler, Vey (73. Seifert), M. Günther, Licht – Kingue, Dehler, Kühne (25. Bouri), Kremer – Ikome, Nabil (80. Göller);

Tore: 0:1 Dimitriys Vinogradovs (14.) , 1:1 Nicolas Licht (90+3);

Zuschauer: 50.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

SG Praforst – KSV Niesig 2:2 (2:2) [3. Spieltag]

19. August 2018

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Am Freitagabend stand der dritte Spieltag auf dem Programm und der KSV Niesig musste auswärts bei der SG Praforst ran. Nach zwei Siegen aus zwei Partien wollte man natürlich nachlegen und den nächsten Dreier einfahren. Personell stand der selbe Kader zur Verfügung wie auch in den ersten beiden Spielen. Nuspahic wechselte lediglich auf zwei Positionen und brachte Geburtstagskind Schöbeck für Retsch ins Tor und Pabst musste für Neu auf der Außenbahn weichen. Die sonstigen Verhältnisse waren sehr gut. Sommerliche Temperaturen, ein guter Wind ging dazu und der Platz war zwar hart aber eben und gut bespielbar. Das Spiel begann und es gestaltete sich von Anfang an als eine knifflige Angelegenheit für die Gäste. Praforst stand tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf schnelle Konter. Der mitspielende Rückenwind machte die Bälle dazu unberechenbar und schwierig einzuschätzen für Niesigs Abwehr. Der KSV hatte zwar viel Ballbesitz und probierte es flach und schnell über die Außenbahnen aber der letzte Pass oder ein gefährlicher Abschluss fehlte. Sebastian Neu hatte nach fünf Minuten nach einem schönen Solo die beste Chance. Er vergab aber alleinstehend vor dem Kasten kläglich. In Minute zehn aber dann der frühe Schock für den KSV. Nach einem langen Abschlag vom Torwart des Gastgebers verschätzten sich sowohl Drabek als auch Neu beim abfangen des Balles und Refik Salihi roch den Braten und war durch auf Außen. Die zwei Niesiger Verteidiger kamen zwar noch hinterher wurden aber von Salihi dann nochmal ausgespielt. Der Torjäger des Gastgebers legte dann perfekt zurück auf den komplett blanken Plappert der ungestört aus elf Metern unten rechts zur 1:0 Führung einschob. Bitterer Start für den KSV Niesig. Vor dem Spiel hatte man es noch mehrmals erwähnt bei langen Bällen den Wind nicht zu unterschätzen und schon passierte der Fehler. Solche einfachen Gegentore muss man einfach vermeiden wenn man oben mitspielen will. Die vielen mitgereisten Niesiger Anhänger erwarteten nun die schnelle Antwort der Niesiger Jungs und sie kam wie aus der Pistole geschossen. Sofort drängte der KSV auf den Ausgleich und zeigte sich unbeeindruckt. In Minute 17 nickte Amine Hibaoui nach schöner Flanke von Neu zum 1:1 Ausgleich ein und alles war wieder in der Reihe. Jetzt dachten alle die Gäste waren wach und spielten sich jetzt in einen Rausch durch schnellen und ansehnlichen Offensivfußball. Doch da hatten sich alle getäuscht. Die wenigen Vorstöße der SG Praforst waren immer brandgefährlich und sorgten für große Unruhe in der Niesiger Hintermannschaft. Im zentralen Mittelfeld ließen die Niesiger zu viele Räume zur Entfaltung und war zu weit weg vom Gegenspieler. Dies sollte sich in der 20. Spielminute leider rächen. Wieder ein langer Ball auf Salihi. Der konnte wieder am Sechszehner Eck Tempo aufnehmen, zwei Niesiger stehenlassen und wuchtig ins rechte lange Eck schießen zur verdienten 2:1 Führung für die Praforster. Alle Gäste wahren nun bedient. Wieder so ein einfaches Gegentor gefangen nach einer langen Kette von schweren Fehlern. Dies war man aus den ersten zwei Partien gar nicht mehr gewohnt vom KSV. Da stand man sicher, kompakt und konzentriert in der Defensive. Heute lud man den Gegner quasi zum Tore schießen ein. Doch wieder lies die Antwort der Niesiger nicht lange auf sich warten denn Praforst war in der Abwehr genauso anfällig und schwach. Dennis Broschke schoss in Minute 23 nach einem klasse Solo aus 20 Metern unhaltbar oben rechts in den Winkel zum 2:2 Ausgleich. Und alles ging wieder von vorne los. Jetzt war man sich bei den Gästen eigentlich sicher hier das Spiel unter Kontrolle zu bekommen und zu dominieren doch leider sollte dieses Spiel ganz anders verlaufen wie man es sich gewünscht hatte. In Durchgang eins hatte man durch Waldmann, Broschke, Hibaoui und Appelhans noch mindestens drei, vier hundertprozentige Chancen um hier vor der Pause schon mit 4:2, 5:2 zu führen und den Sack zuzumachen doch man scheiterte kläglich. Waldmann holte sogar einen sicheren Treffer noch vor der Linie aus dem Kasten. Broschke musste fünf Meter alleine vor dem Tor nur einschieben, knallte den Ball aber mit dem Vollspann über das Tor. In dieser Phase des Spiels hatte die SG Praforst viel viel Glück und konnte sich am Unvermögen der KSV Offensive bedanken hier überhaupt noch im Spiel zu sein. Es passierte also nichts mehr bis zur Pause und es ging mit einem mittlerweile sehr schmeichelhaften 2:2 aus Sicht des Gastgebers in die Kabinen. Nuspahic war sichtlich unzufrieden da man vorne mehrmals haarsträubend vergab und hinten durch einfache lange und hohe Bälle total anfällig war. Er forderte mehr Konzentration und Ruhe im Spiel. Dann wird man auch hinten mehr Sicherheit bekommen und vorne die Megachancen nutzen. Personell änderte er erst mal nichts. Weiter ging es also mit Halbzeit zwei und leider veränderte sich am Spielverlauf wenig. Es kamen dazu jetzt noch viele kleine Fouls und Nicklichkeiten die den Spielfluss zerstörten. Leider schätzte der Unparteiische viele Situationen falsch ein und sorgte dafür auch für aufgeheizte Stimmung in beiden Lagern. Klare Chancen waren mittlerweile auf beiden Seiten eher Mangelware weil sich viel im Mittelfeld abspielte und die Angriffe durch viele individuelle Fehler sich früh zerschlugen. Hondo Nuspahic musste jetzt personell was ändern um nochmal mehr Zug nach vorne zu bekommen und brachte mit Pabst, Fischer und Eberlein drei frische Kräfte um vor allem im Mittelfeld mehr Zweikämpfe zu gewinnen. Leider zerschlug sich dieser Plan innerhalb von fünf Minuten da Eberlein nach drei, vier Fouls mit der Ampelkarte schon wieder vom Platz musste. Sehr bitter für den KSV Niesig da man mit Eberlein vor allem bei Freistößen und Ecken den besten Kopfballspieler der Liga in seinen Reihen hat. Da war Eberlein etwas zu motiviert und der Schiri sehr sehr kleinlich weil es keine bösen Fouls waren. Jetzt mussten die Gäste in Unterzahl in der Schlussviertelstunde hier das Ding noch reißen. Dies gestaltete sich natürlich schwierig da man jetzt vor allem in der Zentrale viel Raum zur Entfaltung gab für die Praforster. Diese kamen in Überzahl natürlich auch nochmal vor den Kasten. Doch letztlich war das alles sehr harmlos. Beide Teams spielten jetzt hauptsächlich nur noch weite Bälle hinter die Abwehr um irgendwie zum Lucky Punsh zu kommen doch da fehlte es irgendwie an den Körnern oder am letzten Biss hier das Tor noch unbedingt machen zu wollen. Auf beiden Seiten wusste man natürlich auch das ein blöder Angriff hier alles entscheiden konnte. Daher spielte man teilweise auch eher vorsichtig und machte nur klare Sachen um keinen Fehler zu begehen. In den Schlussminuten hatte der KSV den Gegner im eigenen Strafraum eingeschnürt und hatte durch einige Eckbälle und Freistöße aus dem Halbfeld noch einige Möglichkeiten auf den späten Siegtreffer. Doch da fehlte die letzte Präzision im Abschluss oder beim Flanken und so blieb es am Ende beim gerechten 2:2 Unentschieden. Für die Niesiger definitiv zwei verlorene Punkte nach den vielen vergebenen Chancen in Durchgang eins. Für die SG Praforst sicherlich ein gewonnener Punkt durch die effiziente Chancenverwertung und guter geschlossener Mannschaftsleistung. Der KSV rangiert nun nach drei Spielen auf Platz vier mit sieben Zählern und ist weiterhin ungeschlagen. Die SG Praforst hat vier Punkte und ist auf Rang acht nach drei Partien. Bereits in zwei Tagen am Sonntag hat der KSV das Tabellenschlusslicht Borussia Fulda zu Gast im Niesiger Waldstadion. Dort soll auf jeden Fall wieder ein Sieg her damit man oben dran bleibt. Die zweite Mannschaft des KSV um Betreuer Patrick Dehler spielte bereits einen Tag zuvor am Donnerstagabend in Löschenrod gegen Tabellenführer Kerzell/Löschenrod 2 und verlor nach klasse Kampf und Leistung denkbar knapp mit 0:1 und bleibt damit am Ende der Tabelle. Auf diese Vorstellung kann man aber auf jeden Fall aufbauen. Am kommenden Sonntag kommt Buchonia Fulda nach Niesig. Dort sollen die ersten Punkte dann endlich eingefahren werden. Beide Teams erhoffen sich ein erfolgreiches Wochenende und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr sehr freuen! (ll)

Aufstellung:  Schöbeck – Laibach, Drabek, Baldauf – Neu (70. Neu), Schlereth (80. Pabst), Appelhans, Quanz (76. Eberlein), Waldmann – Broschke, Hibaoui;

Tore: 1:0 Christoph Plappert (10.), 1:1 Anime Hibaoui (17.), 2:1 Refik Salihi (18.), 2:2 Dennis Broschke (20.);

Zuschauer: 80;

 

SG Kerzell/ Löschenrod II – KSV Niesig II 0:1 (0:0)

Aufstellung: Retsch – Brehler, Vey, M. Günther, Licht – Fischer, Kingue (68. Seifert), Dehler, Bouri (31. Kremer), Kühne – Ikome;

Tor: 1:0 Marvin Gaul (61.);

Zuschauer: 20.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

TSG Mackenzell – KSV Niesig 1:2 (1:1) [2. Spieltag]

12. August 2018

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Am zweiten Spieltag stand das erste Auswärtsspiel auf dem Programm für den KSV Niesig. Es ging zur TSG Mackenzell. Durch die Umgruppierung ein Neuling in der A-Liga Fulda. Nach dem sehr guten Saisonstart vor zwei Tagen durch den 3:0 Heimerfolg gegen Nüsttal wollten die Niesiger Jungs unbedingt nachlegen und den nächsten Sieg einfahren. Dies sollte sich aber bereits vor dem Spiel als eine schwierige Aufgabe darstellen. Der Platz glich einem Acker. Knochenhart, vertrocknet, gelb und uneben. Mit diesen Worten konnte man den Rasen ganz gut beschreiben. Da wurde definitiv das Bewässern bei der Hitze vernachlässigt. Sowas sieht man ganz ganz selten. Trotzdem mussten beide Mannschaft damit klar kommen. Aber an schönen, schnellen und ansehnlichen Fußball war hier von Anfang an nicht zu denken. Personell hatte Trainer Hondo Nuspahic exakt den selben Kader zur Verfügung als im letzten Spiel. Es ging auch die gleiche Startelf ins Rennen. Los ging es und es war wie erwartet schwere Kost für alle Zuschauer. Kein flacher Pass kam richtig an und nach mehreren Versuchen flach und schnell nach vorne zu spielen entschied man sich auf beiden Seiten ausschließlich hohe, lange Bälle zu schlagen. Die Gäste hatten deutlich mehr Ballbesitz. Aber so richtig hatte man keinen Plan durch zu kommen. Mackenzell machte keinen Anschein unbedingt den Ball haben zu wollen. Man stand tief hinten drin und haute die Bälle nur hoch und weit raus auf die beiden schnellen Stürmer die vereinzelt dann auch für Unruhe sorgten in Niesigs Abwehr. Der KSV probierte es zwar immer wieder flach nach vorne zu kommen doch es war schier unmöglich. Leider kamen die langen Bälle aber auch nicht so recht an und der körperlich überlegene Gastgeber konnte die Bälle leicht abfangen und klären. Da fehlte vor allem die Bewegung in allen Mannschaftsteilen. Bis auf einen Pfostenschuss von Hibaoui kam nichts vom KSV. Man spielte sehr konzeptlos und unkreativ in der Anfangsviertelstunde. Die Mackenzeller waren nach gut 20 Minuten besser und besser im Spiel und kamen tatsächlich in der 25. Spielminute zur Führung. Nach einem langen Ball war der schnelle Grosch durch. Er stieß vor in den Strafraum. Laibach konnte ihm noch halbwegs folgen. Grosch spielte den Ball dann deutlich mit der Hand und war gut einen halben Meter im Toraus. Der Unparteiische übersah aber diese zwei deutlichen Regelverstöße und lies weiter laufen. Grosch legte also vom Toraus zurück auf Heller. Der staubte aus fünf Metern ab und schob eiskalt unten links ins Eck und brachte die TSG Mackenzell mit 1:0 in Front. Das erste Gegentor der Saison für die Niesiger Jungs und ein deutlicher Rückschlag in dieser Partie. Doch wie gesagt dieses Tor war irregulär und hätte nie zählen dürfen. Das muss ein Schiedsrichter einfach sehen. Jetzt mussten die Köpfe erst mal wieder hochgehen bei den Niesigern. Zum Glück gab es eine kurze Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit wegen der Wärme. Zeit genug für Nuspahic seiner Mannschaft ins Gewissen zu reden und aufzurichten. Vor allem mehr Tempo in allen Aktionen und enger an den Gegenspielern musste man sein. Hondo war sich sicher das wenn man diese zwei Punkte verbessert hier das Ding noch drehen konnte. Und ein ganz wichtiger Punkt war auch zu beachten. Auch mal aus 25 oder 30 Metern den Abschluss zu suchen da der Torwart der Mackenzeller sehr sehr unsicher war. Nach dieser kurzen Unterbrechung ging es weiter und die Worte des Trainers zeigten sofort Wirkung. Man spielte jetzt aktiver und schneller. Und schon war Mackenzell sichtlich überfordert und konnte mehrfach nur noch in höchster Not den Ball ins Aus schlagen. Sie standen nur noch um den eigenen Strafraum und wollten sich in die Halbzeitpause retten. Allen war klar das es hier nur eine Frage der Zeit ist bis der KSV den Ausgleich erzielt und sogar das Spiel drehen wird. Bis zur Pause fielen aber erst einmal keine weiteren Treffer und es ging mit einem mittlerweile sehr schmeichelhaften und glücklichen 1:0 für die TSG Mackenzell in die Kabinen. Nuspahic war natürlich nicht zufrieden und wollte hier auf keinen Fall bereits am zweiten Spieltag Punkte liegen lassen. Köpfe hoch bekommen und mehr Tempo ins eigene Spiel bringen. Dann wird das hier noch was mit drei Zählern. Das war die Devise für die zweiten 45 Minuten.  Personell reagierte Niesigs Trainer ebenfalls und brachte den schnellen und lauffreudigen Neu für den blass gebliebenen und teilweise unsicheren Drabek. Weiter ging es mit Durchgang zwei und der KSV Niesig zeigte jetzt eine deutlich bessere und ehrgeizigere Leistung als noch in Halbzeit eins. Trotzdem musste man Ruhe bewahren und nicht zu früh alles nach vorne werfen damit man nicht in einen Konter läuft und das zweite Gegentor bekommt. Also Geduld war angesagt. Und das machten die Niesiger Jungs recht ordentlich. Hinten lies man nichts mehr zu und wurde selbst über die Außenbahnen immer gefährlicher. Allerdings musste man auch sagen das der Gastgeber mittlerweile gar nichts mehr für das Spiel tat und nur noch zerstörte. Mit Fußball hatte das wenig zu tun. Mit so einer Leistung hat man es in dieser Liga ganz ganz schwer überhaupt etwas zählbares zu holen. Sie spielten nur noch auf Zeit und schlugen die Bälle ins Aus. Das Holen des Balles kostete im weitläufigen Sportgelände viel viel Zeit was die Niesiger ärgerte da man keine weiteren Bälle zur Verfügung stellte um das Spiel schnell weiter laufen zu lassen. Leider hatte gegen dieses Spiel auch der Schiri wenig dagegen. Und so lief so langsam auch die Zeit davon. In Minute 59 aber dann der Befreiungsschlag und der Ausgleich aus dem Nichts für den KSV. Einen harmlosen Vorstoß über links Außen vollendete Neuzugang Eduard Appelhans. Anstatt einer Flanke aus dem Halbfeld wurde der Ball immer länger und länger und landete oben links im Eck zum mittlerweile absolut verdienten 1:1. Da sah Mackenzells Schlussmann gar nicht gut aus. Jetzt waren die Gäste oben auf und wollten natürlich den Sieg. Nuspahic brachte in Minute 65 mit Vey einen frischen Mann über Außen. Pabst ging für ihn raus. Mackenzell wurde jetzt erst recht nervös und wollte wenigstens den einen Zähler retten. Der KSV machte hinten so langsam auf und ging vorne noch früher drauf und störte beim Spielaufbau. Der Gastgeber kam dadurch mit den langen Bällen immer wieder mal zu vereinzelten Angriffen und Abschlüssen. Meist holte man sich Freistöße und Ecken heraus um die Zeit runter zu spielen. Hondo Nuspahic brachte in der Schlussphase Tobias Eberlein und stellte auf 3-4-3 um noch mehr Druck auszuüben. Vor allem lange weite Bälle hinter die Abwehr sollten jetzt den entscheidenden Treffer bringen. Mit Eberlein hatte man jetzt dazu einen sehr kopfballstarken Spieler vorne drin der bei Ecken und Freistößen enorm für Gefahr sorgen sollte. In Minute 82 stand Eberlein nach einem Freistoß dann zwar goldrichtig und nickte ein doch der Unparteiische sah eine Abseitsposition. Klare Fehlentscheidung da ein Mackenzeller Feldspieler auf der Torlinie stand. Große Aufregung auf Seiten der Niesiger. Auch der Schiedsrichter hatte absolut nicht seinen besten Tag erwischt. Es kam die Nachspielzeit und das Happy End für die Niesiger Jungs. Bei einem Angriff über rechts über Neu, Schlereth und Waldmann wurde Waldmann klar gefoult im Strafraum und es ertönte der Pfiff und es gab Elfmeter. Riesentumulte im Sechszehner wo beide Mannschaften aneinander gerieten. Sogar zwei Platzordner mussten für Ruhe sorgen. Dieser Elfmeter war normalerweise ein Fall für Kapitän Laibach. Doch dieser fühlte sich bei diesem Acker nicht so sicher und überlies den Elfer Eberlein. Nach ungefähr fünf Minuten Unterbrechung durch Beschwerden, Aufregungen und Chaos konnte Eberlein schließlich antreten und machte den Strafstoß sicher zum späten 2:1 für den KSV rein. Riesenfreude und Erleichterung bei den Niesigern, Frust bei den Mackenzellern. Aber sie hatten ja noch eine Minute übrig in der Nachspielzeit und warfen nochmal alles nach vorne und hauten die Bälle irgendwie in Richtung Niesiger Kasten. Dies stellte aber keine große Gefahr für die Abwehr des KSV da und man brachte dieses knappe Ergebnis über die Zeit. Verdient aber auch etwas glücklich gewinnt der KSV Niesig bei der TSG Mackenzell mit 2:1 und holt damit aus den ersten zwei Saisonspielen die maximale Punktausbeute von sechs Zählern und hat den perfekten Saisonstart. Fans, Betreuer, Trainer und Spieler waren überglücklich nach dem Spiel und tranken gemeinsam noch ein Bierchen zusammen. Kommendes Wochenende steht wieder ein Doppelspieltag auf dem Programm. Freitagabend gehts nach Rückers gegen die SG Praforst und am Sonntag kommt Borussia Fulda an den Lotterberg. Da sollen die nächsten zwei Siege eingefahren werden und man kann sich ganz oben in der Tabelle festsetzen. Die zweite Mannschaft war an diesem Sonntag spielfrei und hat kommende Woche auch zwei Partien vor der Brust. Donnerstagabend gehts auswärts gegen Kerzell/Löschenrod 2 und Sonntag zuhause gegen Buchonia Fulda. Man will da endlich die ersten Punkte einfahren und den katastrophalen Saisonstart (2:6 Pleite gegen Pilgerzell 2) vergessen machen. Beide Teams erhoffen sich erfolgreiche und punktereiche Spiele und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung der KSV Anhänger sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Retsch – Laibach, Baldauf, Drabek (46. Neu) – Schlereth, Appelhans, Waldmann (75. Eberlein), Pabst (58. Vey), Quanz – Hibaoui, Broschke;

Tore: 1:0 Rene Heller (13.), 1:1 Eduard Appelhans (65.), 1:2 Tobias Eberlein (90.+1., Foulelfmeter);

Zuschauer: 80;

 

TSV Neuenberg – KSV Niesig 0:4 (0:3)

Aufstellung: Lützner – C. Günther, M. Günther, Drabek, Fischer – Dehler (71. Harrington), Appelhans, Kremer (57. Kühne), Eberlein – Nabil, Bech (57. Bouri);

Tore: 0:1 Eduard Appelhans (34.), 0:2 Kristoffer Bech (39.), 0:3 Eduard Appelhans (45.), 0:4 Tobias Eberlein (74.);

Zuschauer: 50.

 

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV Niesig – DJK 1. FC Nüsttal 3:0 (2:0) [1. Spieltag]

10. August 2018

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Das Warten hat ein Ende! Endlich ging es wieder los. Die Sommerpause war rum und alle Teams waren nach einer sehr heißen und anstrengenden Vorbereitung hochmotiviert und wollten wieder auf Punktejagd gehen. Für den KSV Niesig ging es am ersten Spieltag am Freitagabend im Heimspiel gegen die DJK Nüsttal. Man wurde vor der Saison als Mitfavorit auf die Meisterschaft gehandelt. Dies wollte man natürlich sofort auf dem Platz zeigen. Die Gäste wurden aus der A-Hersfeld/Hünfeld in die A-Liga Fulda umgruppiert. Trainer Nuspahic und seine Jungs wussten also nicht was auf sie zukommen wird. Personell hatte sich einiges getan beim KSV. Insgesamt sechs Neuzugänge angelten sich die Niesiger. Darunter waren mit Eduard Appelhans, Andreas Retsch, Christian Quanz und Amine Hibaoui gleich vier Spieler in der Startelf. Die anderen beiden Neuen Oussama Atlagh und Jens Harrington standen verletzt bzw. beruflich noch nicht zur Verfügung. Außerdem musste das Trainerteam Nuspahic, Eberlein und Partosch auf einige weitere Akteure verzichten. Es fehlten Bech, Rudolf, Vogt sowie beide Günthers. Eberlein stand zwar im Kader aber ist immernoch verletzt und eigentlich noch nicht richtig fit. Die Partie begann bei perfektem Fußballwetter und gut bespielbaren Rasen und es war in der Anfangsphase eine Begegnung absolut auf Augenhöhe. Beide Mannschaften waren taktisch gut geschult und technisch versiert. Man probierte immer flach, schnell und präzise nach vorne zu spielen. Von großer Aufregung oder Nervosität war nichts zu sehen. Die Gäste hatten etwas mehr Feldvorteile aber richtig gefährlich vor Niesigs Tor wurde es nie. Der Gastgeber war nach vorne deutlich gefährlicher durch die vier schnellen Angreifer die für ordentlich Betrieb in Nüsttals Abwehr sorgten. Die Niesiger Jungs gingen vorne früh drauf und störten schon im Spielaufbau. Da ist die Handschrift von Hondo deutlich zu sehen. Doch die DJK Nüsttal spielte sehr gut mit und kam zur ersten Großchance der Partie in Minute 20. Nach klasse Pass in die Spitze war ein Angreifer der Gäste durch und stand alleine vor KSV Torwart Retsch. Der kam sehr gut raus und entschärfte den Ball sicher und souverän. Dies sollte so ziemlich die letzte große Möglichkeit im Spiel sein für die Gäste. Denn ab da schalteten die Niesiger ein paar Gänge hoch und waren nun die bessere Mannschaft. Mit robusten Zweikampfverhalten, gutem Passspiel und enormer Laufbereitschaft verschaffte man sich Respekt beim Gegner und kam mehr und mehr zu super Angriffen und Chancen. In der 25. Minute spielten sich Waldmann und Broschke sensationell durch die Abwehr. Broschke legte perfekt auf Pabst in den Rückraum. Der verzog aber leider über den Kasten. Dies musste normalerweise das 1:0 sein für die Hausherren. Doch Pabst stand falsch zum Ball. Sonst macht er den im Schlaf. Der Routinier sollte aber noch zu seinem Treffer kommen. Denn in Minute 32 war es soweit. Nach einem Vorstoß von Broschke musste Nüsttals Keeper aus dem Strafraum zum klären. Er traf den Ball aber nicht richtig und spielte ihn in die Füße von Christian Pabst der diesmal goldrichtig stand und wunderschön aus knapp 30 Metern über den zurück eilenden Torwart zum 1:0 traf. Große Freude und Erleichterung über die Führung beim KSV Niesig. Jetzt war man oben auf und sehr Selbstbewusst und wollte mehr. Angetrieben von den beiden stark aufspielenden Zehnern Appelhans und Waldmann kam man vor der Pause zu mehreren guten Angriffen und hätte durchaus schon eins zwei Törchen mehr schießen können. Die Gäste waren in dieser Phase des Spiels sichtlich beeindruckt und verunsichert in allen Aktionen und brauchten einige Zeit den Rückstand zu verarbeiten. Dies nutzte der KSV Niesig perfekt aus und erhöhte quasi mit dem Pausenpfiff auf 2:0. Nach einem Schuss vom bärenstarken Broschke den der Torwart der Gäste noch parieren konnte stand Neuzugang Hibaoui genau richtig und staubte aus elf Metern freistehend ab. Was für ein Debüt vom Ex Aschenberger. Erstes Spiel, erster Treffer. Kurz darauf ging es mit diesem verdienten 2:0 für die Hausherren in die Kabinen. Hondo Nuspahic war hochzufrieden mit seiner Mannschaft. Nach den ersten etwas verhaltenen zehn Minuten spielten seine Jungs klasse Angriffsfußball und man stand sicher und fehlerfrei in der Defensive. Retsch im Tor war fast beschäftigungslos. Trotzdem mahnte der Trainer sein Team da ein 2:0 ein sehr trügerisches Ergebnis ist. Er war sich sicher das die Nüsttaler jetzt nach der Pause nochmal loslegen würden wie die Feuerwehr um den schnellen Anschlusstreffer zu erzielen. Deswegen mussten die Niesiger weiter hochkonzentriert sein um keine leichten Fehler zu machen und damit den Gegner wieder ins Spiel zu bringen. Mit diesen Vorgaben ging es in Halbzeit zwei und am Spielverlauf änderte sich erst mal nichts. Der Gastgeber hatte alles im Griff und lies hinten weiterhin nichts zu und kam sogar direkt nach Anpfiff zu einer Riesenchance durch Broschke per Kopf. Er verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. Dies wäre die Entscheidung gewesen. Nach dieser Möglichkeit drehte sich das Spiel ein wenig und die Gäste drängten mehr und mehr auf den Niesiger Kasten. Obwohl der Gastgeber alles im Griff hatte bis dahin lies man sich jetzt irgendwie hinten rein drängen. Sehr zur Verwunderung aller Zuschauer und auch Nuspahic wurde unruhig und brachte mit Neu, Vey und Fischer drei frische und lauffreudige Spieler. Für sie gingen Pabst, Broschke und Schlereth. Im Mittelfeld war man jetzt vor allen zu weit weg von den Gegenspielern sodass die Nüsttaler dort leichtes Spiel hatten um ungestört nach vorne zu spielen. Bis zum Strafraum des KSV sah das alles sehr sehr gut aus bei der DJK doch so richtig gefährlich wurde es nie da entweder der letzte Pass katastrophal gespielt wurde oder man den Abschluss weit verzog oder erst gar nicht dazu kam weil man es zu kompliziert spielte. Die größte Chance war ein Kopfball nach einer Ecke für die Gäste. Sonst hatte Niesigs Abwehr nicht viel in höchster Not zu verteidigen. Dadurch das die DJK Nüsttal jetzt aufrückte ergaben sich Räume zum Kontern für den KSV Niesig. Dies nutzten die pfeilschnellen Spieler in der Offensive und in der 75. Minute war die Entscheidung dann gefallen. Nach klarem Foul an Amine Hibaoui im Sechszehner gab es völlig zurecht Elfer für die Niesiger Jungs. Diesen verwandelte Kapitän Laibach sicher zum 3:0 und der Deckel war drauf auf dieser Partie. Danach versuchten es die Nüsttaler zwar nochmal aber vergeblich. Der Gastgeber spielte es jetzt souverän runter und lies hinten nichts mehr anbrennen. Die letzten Minuten spielten sich mehr und mehr im Mittelfeld ab und viele Torschüsse waren nicht mehr zu bestaunen. Somit gewann der KSV Niesig am Ende hochverdient und standesgemäß mit 3:0 gegen DJK Nüsttal und feierte einen gelungenen Saisonstart. Eine gute geschlossene Mannschaftsleistung und eine sichere Defensive waren die Knackpunkte für die ersten drei Zähler und Platz drei in der Tabelle. Vor allem das zu Null freute Trainer und Spieler da man letzte Saison sehr viele Gegentreffer bekam und dies das Hauptaugenmerk dieses Jahr sein soll. Bereits in zwei Tagen, am Sonntag gehts weiter für den KSV. Da gastiert man in Mackenzell. Ebenfalls eine umgruppierte Mannschaft und auch da weis keiner was kommt. Mit der richtigen Einstellung peilt man aber auch da drei Punkte an. Man möchte von Anfang an sich oben in der Tabelle festsetzen. Für die zweite Mannschaft begann die Saison bereits vergangenen Sonntag. Allerdings ging man zuhause gegen die Reserve des TSV Pilgerzell regelrecht unter. Nach einer akzeptablen ersten Hälfte und einem 2:2 zur Pause schossen die Gäste den KSV regelrecht ab und verlor absolut verdient mit 2:6 und legte einen klassischen Fehlstart hin trotz vieler Verstärkungen aus der ersten Mannschaft. Die beiden Treffer für Niesig erzielte Amine Hibaoui. Am kommenden Sonntag ist man spielfrei. Erst nächste Woche Donnerstag geht es weiter für das Team um Betreuer Patrick Dehler. Dann geht es gegen die SG Kerzell/Löschenrod 2. Dort will man sich deutlich besser verkaufen und die ersten Zähler aufs Punktekonto holen. Beide Teams erhoffen sich erfolgreiche Tage und würden sich wie immer über zahlreiche und tatkräftige Unterstützung unserer KSV Fans sehr freuen!(ll)

Aufstellung: Retsch – Laibach, Baldauf, Drabek – Schlereth (70. Neu), Appelhans, Waldmann, Pabst (80. Vey), Quanz – Hibaoui, Broschke (84. Fischer);

Tore: 1:0 Christian Pabst (28.), 2:0 Amine Ibaoui (45.), 3:0 Lucas Laibach (67., Foulelfmeter);

Zuschauer: 90;

KSV Niesig II – TSV Pilgerzell II 2:6 (1:2)

Aufstellung: Retsch – Licht, Baldauf, Schlereth, Drabek – Appelhans (85. Nabil), Pabst, Kühne (33. Kremer), Ikome  (77. Bouri) – Broschke, Hibaoui;

Tore: 0:1 Tamino Möller (3.), 1:1 Amine Hibaoui (11.), 1:2 Tamino Möller (26.), 2:2 Amine Hibaoui (46.), 2:3 Lukas Dehler (48.), 2:4 Daniel Mahr (48.), 2:5 Tamino Möller (64.), 2:6 Rene Petter (74.)

Zuschauer: 60.

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

Spielpläne der neuen Saison online!

28. Juli 2018

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Die Spielpläne der beiden Seniorenmannschaften sind online!

Sie können hier auf der Homepage eingesehen werden und sind ebenfalls im KSV Kalender aktualisiert!

 

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

Spielpläne sind online!

22. Juli 2017

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Die Spielpläne für die kommende Saison 2017/18 der beiden Seniorenmannschaften sind online!

Die 1. Mannschaft greift erst am 2. Spieltag, den 13.8. beim Türk. SV Fulda ins Geschehen der A-Liga Fulda ein. Eine Woche früher, am 6.8. startet unsere 2. Mannschaft als Aufsteiger in die B-Liga Fulda in die Saison.

Zum aktuellen Spielplan geht’s hier!

Im KSV Kalender ist der neue Spielplan ebenfalls bereits integriert! Infos dazu finden Sie hier!

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte

KSV gewinnt die Stadtmeisterschaft im Elfmeterschießen

16. Juli 2017

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Der KSV Niesig hat die Stadtmeisterschaft 2017 im Finale gegen Gastgeber Sickels im Elfmeterschießen mit 5:3 gewonnen!

„In einem packenden Finale bei den Fuldaer Stadtmeisterschaften setzten sich die Fußballer des KSV Niesig im Elfmeterschießen gegen die SG Sickels durch und siegte am Ende mit 5:3 (0:1,1:1) – damit hat sich der A-Ligist etwas überraschend den Titel gesichert.

Im Finale hatte der KSV Niesig am Ende das glücklichere Ende auf seiner Seite. Während in der regulären Spielzeit beide Mannschaften die Chance auf das entscheidende 2:1 vergaben, blieb Niesig vom Punkt eiskalt und verwandelte vier von fünf Elfmetern. Damit sichert sich der KSV überraschend den Stadtmeistertitel 2017.“  (Q: osthessen-zeitung.de)

Tore: 0:1 Tobias Eberlein (16.), 1:1 Eugen Schalja (47.);

Tore im Elfmeterschießen: Anton Stein, Cengiz Aydin – Marcel Rudolf, Kristoffer Bech, Christian Papst, Tobias Eberlein;

Zuschauer: 150;

Bilder vom Spiel und der Feier: hier!

weitere Bilder von www.osthessen-zeitung.de:
Bildgalerie 1: hier!
Bildgalerie 2: hier!

 

¬ geschrieben von S. Erb in Senioren-News, Spielberichte

KSV Niesig II ist Meister der C-Liga Fulda

29. Mai 2017

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Nach einer grandiosen Rückrunde sichert sich die 2. Mannschaft des KSV Niesig im Endspiel gegen den direkten Konkurrenten SV Aschenberg United den Meistertitel in der C-Liga Fulda und steigt somit direkt in die B-Liga auf!!! Die Presse war beim Spiel auch vertreten und neben den üblichen Fotos, wurde sogar ein Video erstellt, mit dem es der KSV sogar in den Kicker geschafft hat! Hier der Link zum Video!

Gefeiert wurde dieser Erfolg ausgiebig!

Fotos etc. folgen…

¬ geschrieben von S. Erb in Senioren-News, Spielberichte

Infos und Berichtigungen

30. April 2015

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Berichtigungen bitte an spielbericht@ksv-niesig.de

Autoren- Kürzel: (ds) Daniel Seifert; (wb) Werner Bott; (se) Sebastian Erb; (cg) Christian Günther; (jh) Julian Hasenauer; (ah) Alexander Hofmann; (ll) Lucas Laibach; (nl) Nikolas Licht; (dm) Daniel Mötzung; (cp) Christian Pabst; (ir) Ingo Roth; (ps) Patrick Schöbeck; (mw) Michael Werkle;

 

¬ geschrieben von S. Erb in Spielberichte